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	<title>Filme - SlangGuy&#039;s Blog</title>
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	<description>Über Slang, Übersetzen &#38; die Sprache dazu</description>
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	<title>Filme - SlangGuy&#039;s Blog</title>
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		<title>John Barry, Harry Palmer &#038; das Geheimnis des Zymbals – gelöst!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[SlangGuy]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Jan 2021 09:05:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich hatte hier, als ich seinerzeit die CD mit dem Soundtrack zu Sidney J. Furies&#160; The Ipcress File in der Post hatte, meiner Begeisterung für den Soundtrack des vom Bond-Paten Harry Saltzman produzierten Thrillers mit Michael Caine Luft gemacht. Besorgt hatte diesen Bond-Komponist John Barry, und während ich damals keine Ahnung hatte, wer auf die [&#8230;]]]></description>
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<div style="color:#ddd" class="wp-block-atomic-blocks-ab-spacer ab-block-spacer ab-divider-solid ab-spacer-divider ab-divider-size-1"><hr style="height:30px"></div>



<p style="font-size:28px">Ich hatte <a href="https://slangtimes.com/2012-06-13/john-barry-harry-palmer-das-geheimnis-des-cimbalom/">hier</a>, als ich seinerzeit die CD mit dem Soundtrack zu <strong>Sidney J. Furies</strong>&nbsp; <a rel="noreferrer noopener" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ipcress_%E2%80%93_streng_geheim" target="_blank"><strong>The Ipcress File</strong></a> in der Post hatte, meiner Begeisterung für den Soundtrack des vom Bond-Paten <strong>Harry Saltzman</strong> produzierten Thrillers mit <a rel="noreferrer noopener" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Caine" target="_blank"><strong>Michael Caine</strong></a> Luft gemacht. Besorgt hatte diesen Bond-Komponist <a rel="noreferrer noopener" href="https://de.wikipedia.org/wiki/John_Barry_(Filmkomponist)" target="_blank"><strong>John Barry</strong></a>, und während ich damals keine Ahnung hatte, wer auf die famose Idee gekommen war, ausgerechnet eine überdimensionale Variante des guten alten  <a rel="noreferrer noopener" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Hackbrett" target="_blank"><strong>Hackbrett</strong></a><strong>s</strong> – mehr oder weniger ein offener Konzertflügel, der mit Klöppeln bearbeitet wird – einzusetzen, habe ich dieses Rätsel nun doch tatsächlich gelöst … </p>


<p>… nicht nur gelöst, sollte ich sagen, ich hatte des Rätsels Lösung seit Jahren schon auf einer der zahlreichen USB-Platten, die – mal zugeschaltet, mal nicht – an meinem Recherche-Computer hängen. Also lassen Sie mich das mal genauer ausführen …&nbsp; </p>


<p>Beim Durchforsten meiner stattlichen Reihe schöner schwarzer WD-Books nach etwas ganz anderem stieß ich neulich auf eine Datei mit dem rätselhaften, aber vielversprechenden Titel »john barry untitled.mp3«, hinter dem sich doch tatsächlich ein Interview mit <strong>John Barry</strong> verbarg, das seine Biografin <strong><a rel="noreferrer noopener" href="https://www.amazon.de/John-Barry-Sixties-Midnight-English-ebook/dp/B0092GU526/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;dchild=1&amp;keywords=Eddi+Fiegel+john+barry&amp;qid=1609845739&amp;s=books&amp;sr=1-1" data-type="URL" data-id="https://www.amazon.de/John-Barry-Sixties-Midnight-English-ebook/dp/B0092GU526/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;dchild=1&amp;keywords=Eddi+Fiegel+john+barry&amp;qid=1609845739&amp;s=books&amp;sr=1-1" target="_blank">Eddie Fiegel</a></strong> mit dem Maestro geführt hatte. Wow, was für ein Fund! Ich hatte das mal aufgenommen, als es unter dem Titel <strong>The Lost Tapes</strong> auf BCC Radio 4 zu hören war. Entweder hatte ich es nur aufgenommen und nie angehört oder, was weit wahrscheinlicher ist bei meinem Gedächtnis – oder dem Mangel an selbigem – gehört und wieder vergessen. Tatsache ist, dass hier des Rätsels Lösung aus dem Munde des Mannes selbst zu hören ist. Aber lassen Sie mich etwas ausholen … </p>



<p><strong>John Barry</strong> hat die Musik zu über 100 Filmen geschrieben und wurde für seine Soundtracks gleich mehrfach mit dem <strong>Oscar</strong> ausgezeichnet. Am bekanntesten ist er natürlich für seine James-Bond-Soundtracks, die übrigens der einen Hälfte des Produzentenpaars – <strong>Harry Saltzman</strong> – nie gefielen! Er wollte weder <strong>Shirley Basseys</strong> »<strong>Goldfinger</strong>« haben, noch ihr »<strong>Diamonds Are Forever</strong>«, worauf John Barry schließlich der Kragen platzte: Er forderte Saltzman auf, ihm die ersten paar Takte von »<strong>God Save The Queen</strong>« zu singen und warf ihm vor, schlicht unmusikalisch (»tone deaf«) zu sein – worauf Saltzman aus seiner Wohnung stürmte und wütend die Tür hinter sich zuknallte. Sein Partner <strong><a rel="noreferrer noopener" href="https://en.wikipedia.org/wiki/Albert_R._Broccoli" data-type="URL" data-id="https://en.wikipedia.org/wiki/Albert_R._Broccoli" target="_blank">Cubby Broccoli</a></strong> gab auf den Schock hin über einem Glas Jack Daniels kleinlaut grünes Licht. </p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<p class="responsive-video-wrap clr"><iframe title="Diamonds Are Forever (1971) Official Trailer - Sean Connery James Bond Movie HD" width="1200" height="675" src="https://www.youtube.com/embed/9yOamj4mlnE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
</div></figure>


<p><strong>John Barry</strong>, der – stets auf der Suche nach neuen Herausforderungen – damals ohnehin nur mehr ein eher laues Interesses an Bond hatte, stieg denn auch erst mal aus; Beatles-Produzent <strong>George Martin </strong>stieg für <em><strong>Live and Let Die</strong></em> ein, für den <strong>Paul McCartney</strong> den phantastischen Titelsong komponierte, der jedoch – meiner Ansicht nach – erst später in der atemberaubenden Version von <strong>Guns n’ Roses</strong> so richtig zur Geltung kam. Es bedurfte einiger Überredung, Barry wieder für Bond zu gewinnen, aber die Luft war – für ihn – raus.</p>


<p>Übrigens war Barry auch dafür verantwortlich, dass <strong>Harry Nillsons</strong> »<strong>Everybody’s Talkin’</strong>« nach heftigem Widerstand der Offiziellen in den legendären Streifen <strong><em>Midnight Cowboy</em></strong> kam, bei dem Barry nicht nur als Komponist verantwortlich war, sondern auch die musikalische Leitung hatte. Diese Episode schildert <strong>Eddie Fievel</strong> in ihrer bereits erwähnten John-Barry-Biographie <strong><em>John Barry: A Sixties Theme</em></strong>, die ich mir nun auch als Kindle-e-Book gezogen habe. Ich hoffe, ich komme irgendwann mal dazu … </p>



<p>Aber beginnen wir von vorn, schließlich soll es hier um den Soundtrack zu der <strong>Len-Deighton</strong>-Verfilmung <strong><em>The Ipcress File</em></strong> gehen. <strong>John Barry</strong> hatte als Trompeter Swing gespielt, als plötzlich der Rock ’n’ Roll lärmig auf die Weltbühne trat. Das stellte über die Jugendkultur hinaus eben auch die musikalische Welt auf den Kopf. Er fand die neue Mucke durchaus faszinierend, das Problem für ihn war nur, dass das Genre eines Sängers bedurfte und er eben Instrumentalmusik machen wollte. Genialer Arrangeur, der er war, hatte er einige Riesenhits mit der britischen Ausgabe von <strong>Buddy Holly</strong>, dem Sänger <strong>Adam Faith</strong>. Mit seiner eigenen Truppe <strong>The John Barry Seven</strong> hatte er 1960 einen Riesenhit mit dem Instrumental »Hit and Miss«. </p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<p class="responsive-video-wrap clr"><iframe title="John Barry Seven - Hit &amp; Miss &quot;Live&quot; 1960" width="1200" height="675" src="https://www.youtube.com/embed/nxn5BdoVr_g?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
</div></figure>



<p>Hier sind nicht nur Anklänge an <strong>Duane Eddys</strong> »Twang«-Sound zu hören, sondern eben auch an die legendäre James-Bond-Melodie, die zwar <strong>Monty Norman</strong> – der erste, aber rasch gefeuerte Bond-Komponist – für <strong><em>Dr. No</em></strong> komponiert hatte, aber letztlich eben erst durch John Barrys Arrangement zur Legende wurde. Überhaupt sollte man hier anmerken, dass es in der Musik damals kaum den <strong>Produzenten</strong> gab, wie wir ihn seit den 60ern kennen. Wie Barry selbst in dem Interview erzählt, war damals bei den Aufnahmesessions ein <strong>A&amp;R-</strong>Typ mit von der Partie, der mehr oder weniger zweckfreie Kommentare zu dem Gehörten abgab. Überhaupt schaffte Barry alles, womit er Triumphe feierte, gegen den Widerstand phantasieloser Geister, die nicht über den Rand ihres flachen Tellerchens hinaussahen. Wie er in dem Interview so schön sagt: »Nobody knows until they know.« Bis ihnen die Leute sagen, was ihnen gefällt. Und wenn der Erfolg sich dann einstellte, taten sie ihre Ignoranz lachend ab: Wir machen doch alle Fehler. Erinnert mich stark an meine Erfahrungen als <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.slangtimes.com/bernhardschmid/" data-type="URL" data-id="https://www.slangtimes.com/bernhardschmid/" target="_blank">Übersetzer</a> mit dem Lektorat, das bei mir leider denn doch immer mehr oder weniger das letzte Wort hat. Man kommt gegen Ignoranz eben schlicht schlecht an. Format, Format, Format – darüber kommen Kleingeister eben nicht hinaus. Wie auch immer, es waren <strong>Adam Faiths</strong> Filme, allen voran <strong><a rel="noreferrer noopener" href="https://en.wikipedia.org/wiki/Beat_Girl" data-type="URL" data-id="https://en.wikipedia.org/wiki/Beat_Girl" target="_blank">Beat Girl</a></strong><sup><a href="https://slangtimes.com/2021-01-10/john-barry-harry-palmer-das-geheimnis-des-zymbals-geloest/#footnote_1_15172" id="identifier_1_15172" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="das nachfolgende Poster kommt aus der Wikipedia">1</a></sup>, die Barry die Möglichkeit gaben, endgültig in die Filmbranche überzuwechseln. </p>



<p>Im Gegensatz zu meiner Wenigkeit konnte Barry sich aber eben doch immer durchsetzen; er entwickelte seine eigene Technik, machte alles allein. Das ging soweit, dass <strong>Maurice Binder</strong> seine nicht weniger legendären Titelsequenzen – den Vorspann zu den Bond-Filmen – nach Barrys Musik gestaltete. Wie Barry erzählte, bekam der Vorspann zu <strong><em>Goldfinger</em></strong> im Kino eine Ovation, so hingerissen waren das Publikum von den revolutionären Bildern zu der nicht weniger revolutionären Musik. Revolutionär? Nun, dass bei der Musik zu <strong><em>Dr. No</em></strong> – für den es noch keinen Vorspann gab – auf die rockige Twangy-Gitarre ein Swing-Middle folgt, das war seinerzeit total neu – buchstäblich unerhört! </p>


<p><a href="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2021/01/BeatGirlUKPoster.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-15206 size-full alignleft" src="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2021/01/BeatGirlUKPoster.jpg" alt width="320" height="238" srcset="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2021/01/BeatGirlUKPoster.jpg 320w, https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2021/01/BeatGirlUKPoster-300x223.jpg 300w" sizes="(max-width: 320px) 100vw, 320px"></a></p>


<p>Eine witzige Anekdote zu <strong>Shirley Basseys</strong> »<strong>Goldfinger</strong>« erzählt Barry in dem Interview. Er guckt im Branchenblatt <strong>Billboard</strong> nach seinem Titel, ging die 90er durch, fand den Song. In der nächsten Ausgabe sucht er in den 90ern, fand nichts, ging die 80er durch. Nichts. »Das hast du vermasselt«, sagte er sich, zutiefst enttäuscht. Aber als er das Heft am Abend nochmal zur Hand nahm, sah er, dass er auf Platz 1 war – die Beatles auf Platz 2. »I went crazy.« Er hatte schon gedacht, der taube Saltzman könnte doch recht gehabt haben. Bei <strong><em>Diamonds</em></strong> wiederholte sich das wie gesagt: »Gefällt mir nicht, ich will so was nicht in meinem Film.« Tja. der Erfolg gab ihm auch diesmal recht. </p>


<p>Aber nach all dem Background nun endlich zu dem bahnbrechenden Thriller <em><strong>The Ipcress File</strong></em>. Barry hatte sich einige Zeit vorher schon mit dessen damals eher unbekanntem Hauptdarsteller <strong>Michael Caine</strong> angefreundet. Mittellos, hatte Caine damals noch nicht einmal eine eigene Wohnung. Irgendwann klingelte er nachts um zwei bei Barry. Er habe keine Bleibe, hätte Barry nicht vielleicht ein Zimmer für ihn – nur für ’n paar Tage? Barry hatte und Michael blieb – »für eine Ewigkeit«, wie es schien. Caine schien ständig Geschirr zu zerdeppern, das er dann mit Spucke wieder zusammenpappte. Als Barry sich dann morgens vor Arbeitsbeginn eine Tasse Tee einschenkte, hatte er gerade mal einen Henkel in der Hand. Caine war jedoch dann bereits auf Arbeitssuche. Mit der Knete, mit der er für&nbsp; <em><strong>The</strong> <strong>Ipcress File</strong></em> rechnen konnte, kaufte Caine sich dann eine eigene Wohnung. Ich entsinne mich noch eines Interviews mit Michael Caine, in der er sich gefragt sah, ob ihm die Musik zu dem Film bekannt war. Worauf Caine meinte, natürlich, er habe Barry doch Nacht für Nacht an dem verdammten Teil rumbasteln hören. (Ich hoffe, ich finde das noch mal.)</p>


<p>Was nun das Cimbalom – ist das dasselbe wie ein Zymbal? – anbelangt, so war dessen Einsatz – in Beantwortung meiner ersten Frage: »Wer kam auf die Idee, das merkwürdige Teil in einem Thriller einzusetzen?« – seine ureigene Idee. »Warum nehmen wir nicht ein Cimbalom«, fragte er bei einer Beratung bezüglich des Soundtracks den Produzenten des Films  <strong>Bryan Forbes</strong> (dessen leider nie übersetzter Roman <strong><em>The Rewrite Man</em></strong> übrigens herrliche Einblicke ins Filmgeschäft – und Hollywoods Verständnis von europäischer Geschichte – liefert). »Was in aller Welt ist das denn?«, fragte der überrascht. Nun, sehen Sie – mit freundlicher Unterstützung von <strong>Wikipedia</strong> – selbst: </p>



<figure class="wp-block-image size-large is-style-default"><a href="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2021/01/Cimb1.jpg"><img decoding="async" width="777" height="493" src="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2021/01/Cimb1.jpg" alt class="wp-image-15212" srcset="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2021/01/Cimb1.jpg 777w, https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2021/01/Cimb1-300x190.jpg 300w, https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2021/01/Cimb1-768x487.jpg 768w" sizes="(max-width: 777px) 100vw, 777px"></a><figcaption><a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Cimbalom" data-type="URL" data-id="https://en.wikipedia.org/wiki/Cimbalom" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wikipedia</a></figcaption></figure>



<p>Inspiriert hatte Barry dazu <strong>Anton Karras</strong>’ Zither-Melodie zu <strong>Orson Welles</strong>’ Klassiker <strong><em><a rel="noreferrer noopener" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Der_dritte_Mann" data-type="URL" data-id="https://de.wikipedia.org/wiki/Der_dritte_Mann" target="_blank">Der dritte Mann</a></em></strong>. Ich erinnere mich an ein Interview mit dem Regisseur <strong>Carol Reed</strong>, der erzählte, dass er während der Dreharbeiten in Wien eines Abends mit seinem Team in einem <strong><a rel="noreferrer noopener" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Beisl" data-type="URL" data-id="https://de.wikipedia.org/wiki/Beisl" target="_blank">Beisl</a></strong> saß, in dem Karras – zum Heurigen? – aufspielte. Fasziniert, forderte Reed den Wiener Volksmusiker auf, ihm eine Titelmelodie zu schreiben. Karras, meinte, das könne er nicht, schrieb ihm dann aber doch das phantastische Stückchen Zithermusik. Ebenfalls eine Zither zu benutzen, kam für einen Vordenker wie Barry natürlich nicht in Frage, das wäre denn doch zu platt gewesen, zu banal für eine Musik, die tatsächlich als <strong>Hommage an Karras’ Musik </strong>gedacht war. Er hatte jedoch in London einen Bekannten, der Musikinstrumente aus aller Welt zusammentrug und sie zu spielen lernte. Barry schrieb die Musik und sein Freund spielte sie ihm nach seinen Vorstellungen ein. </p>



<p>Es kam genau das heraus, was er sich vorgestellt hatte. »Ein einsamer Held, und der dazu passende Sound.« Die Töne immer schön ausklingen lassen. Den ganzen Film hindurch. »Er traf es haargenau.« Michael Caines damalige Freundin schlug vor, doch bei der Premiere am Kino am Leicester Square vorbeizufahren – und da standen die Leute rund um den Block Schlange! Für einen Film mit einem merkwürdigen Titel und einem so gut wie unbekannten Hauptdarsteller als Held. </p>



<p>Ps.: Für die Fachleute: Falls ich Ihnen mit dem Begriff »Hackbrett« etwas zu leichtfertig umgegangen bin, belehren Sie mich doch bitte gern in einem Kommentar. </p>



<p class="responsive-video-wrap clr"><iframe title="John Barry - The Ipcress File (theme)" width="1200" height="900" src="https://www.youtube.com/embed/i2Jw6_Xgszk?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>


<p>Ist das nicht herrlich? Wenn Sie noch hier sind, freut mich das. Für mich ein kleiner Triumph, das Rätsel dieser mysteriösen Klänge gelöst zu haben. Haben Sie herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. </p><ol class="footnotes"><li id="footnote_1_15172" class="footnote"> das nachfolgende Poster kommt aus der Wikipedia</li></ol>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>The Thin Man — TV-Serie</title>
		<link>https://slangtimes.com/2013-03-23/the-thin-man-tv-serie/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[SlangGuy]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Mar 2013 08:21:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Filme]]></category>
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					<description><![CDATA[Nachdem so einige von Ihnen sich die Trailer zu den sechs Teilen der Thin Man-Serie angeschaut haben, habe ich hier noch eine kleine Entdeckung für Sie: eine Episode der Fernsehserie, die Ende der 1950er-Jahre um Dashiell Hammetts Charaktere Nick und Nora Charles gedreht wurde. Es handelt sich dabei um köstlichen Schlock, wie Sie selbst sehen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4><span style="font-family: trebuchet ms,geneva;">Nachdem so einige von Ihnen sich die Trailer zu den sechs Teilen der <em>Thin Man</em>-Serie angeschaut haben, habe ich hier noch eine kleine Entdeckung für Sie: eine Episode der Fernsehserie, die Ende der 1950er-Jahre um Dashiell Hammetts Charaktere Nick und Nora Charles gedreht wurde. Es handelt sich dabei um köstlichen Schlock, wie Sie selbst sehen können, wenn Sie eine knappe halbe Stunde Zeit haben…</span></h4>
<p><span style="font-family: trebuchet ms,geneva;">Die TV-Serie lief von 1957 bis 1959; 72 Folgen wurden mit <strong>Nick und Nora Charles</strong> und einer Handvoll wiederkehrender Charaktere gedreht. Die Serie bekam den Namen des 1934er Films, der William Powell, seinerzeit bereits auf dem Weg ins Aus, zum Superstar machte: <strong>The Thin Man</strong> (bei uns: <strong>Mordsache Dünner Mann</strong>).<span id="more-6002"></span> Der Erfinder des neugierigen Ehepaars, der 1894 geborene <strong>Dashiell Hammett,</strong> war Ende der 50er-Jahre längst vom Lungenkrebs gezeichnet und lebte praktisch von den Zuwendungen seiner Freundin Lillian Hellman, die den totkranken Erneuerer der Kriminalliteratur während seiner letzten Jahre betreute. Er starb im Januar 1961. </span></p>
<p><span style="font-family: trebuchet ms,geneva;">Dass das amerikanische Fernsehen sich des Stoffs überhaupt annahm, ist immerhin ein Hinweis darauf, dass die schwarze Liste, auf die man Hammett nach seiner Ausssageverweigerung 1953 vor <strong>Joseph McCarthys</strong> Untersuchungsausschuss (<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Senate_Permanent_Subcommittee_on_Investigations#Joseph_McCarthy" target="_blank">US Senate Homeland Security Permanent Subcommittee on Investigations</a>) gesetzt hatte, nicht mehr gültig war. Immerhin hatte er fünf Monate dafür gesessen,von seinem Recht auf Aussageverweigerung Gebrauch zu machen. </span></p>
<p><span style="font-family: trebuchet ms,geneva;">Die Hauptrollen spielen freilich nicht mehr <strong>William Powell</strong> und <strong>Myrna Loy</strong>. Und Asta, der pfiffige kleine Fox Terrier, den in der ersten Serie ein Vierbeiner namens <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Skippy_%28dog%29" target="_blank">Skippy</a> gegeben hatte, wird nun von einem Kollegen namens… <strong>Asta</strong> gespielt. Hört sich nach einem Türken an, aber was soll’s, wenn Sie auf Schlock – und</span> vor allem solch<span style="font-family: trebuchet ms,geneva;">en mit Patina –&nbsp; stehen, sind Sie hier richtig. Betont wird dieses Element hier durch die Mitwirkung von <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Robby_the_robot" target="_blank"><strong>Robby the Robot</strong></a>, der durch seine Rolle in dem SciFi-Streifen <em><strong>Forbidden Planet</strong></em> berühmt geworden war. Den Trailer zu <strong><em>Forbidden Planet</em></strong> (<strong><em>Alarm im Weltall</em></strong>) habe ich gleich mit dazugegeben. Viel Spaß…</span></p>
<hr>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-family: trebuchet ms,geneva;"><iframe src="http://archive.org/embed/TheThinMan-T.v.Series1958" height="400" width="560" allowfullscreen frameborder="0"></iframe></span></p>
<hr>
<p><span style="font-family: trebuchet ms,geneva;">Der Plot der Episode mit dem Titel »<strong>Robot Client</strong>«? Nun, <strong>Nick und Nora Charles</strong> kommen einem Roboter zuhilfe, der des Mordes verdächtigt wird. Ausgestrahlt wurde die Folge am 28. Februar 1958. Das Buch ist von </span><span style="font-family: trebuchet ms,geneva;">J.E. McKillop, die beiden wesentlichen Charaktere selbstverständlich von Dashiell Hammett. Dargestellt werden Sie von <strong>Peter Lawford</strong> und <strong>Phyllis Kirk</strong>. Weiter wirken mit: Asta, Barry Atwater, </span><span style="font-family: trebuchet ms,geneva;">Robert Cornthwaite, </span><span style="font-family: trebuchet ms,geneva;">Lillian Bronson, </span><span style="font-family: trebuchet ms,geneva;">George Cisar, </span><span style="font-family: trebuchet ms,geneva;">Stephen Coit und <strong>Robby the Robot</strong> als…<br>
</span></p>
<hr>
<p style="text-align: center;"><span style="font-family: trebuchet ms,geneva;"><iframe src="http://archive.org/embed/ForbiddenPlanetTrailer" height="400" width="560" allowfullscreen frameborder="0"></iframe></span></p>
<hr>
<p style="text-align: center;">~~~</p>
<h5><span style="font-family: trebuchet ms,geneva;">Vor einiger Zeit hatte ich <a href="https://slangtimes.com/2010-09-27/krimi-gefallig-william-powell-als-philo-vance/" target="_self">hier</a> den Philo Vance-Krimi mit William Powell vorgestellt und bereits darauf hingewiesen, dass der auch einen weiteren berühmten Filmdetektiv gespielt hat: Nick Charles. Powell war einer der Schauspieler, denen ihre Stimme aus der Stummfilmzeit in die des Tonfilms geholfen hat. Bei so manchen Stars, vor allem weiblichen, lief das eher ja anders herum. Trotzdem war der Schauspieler 1934 in Hollywood auf dem absteigenden Ast, als er mit <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/The_Thin_Man" target="_blank"><strong>The Thin Man</strong></a> Filmgeschichte schrieb. Er wurde für seine Darstellung von <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Dashiell_Hammett" target="_blank"><strong>Dashiell Hammets</strong></a> alkoholisiertem Detektiv sogar für den Oscar nominiert – die erste von insgesamt drei Nominierungen übrigens. Er war 1937 der größte Kassenmagnet nach <strong>Clark Gable</strong> und… tja, <strong>Shirley Temple</strong>.</span><span style="font-family: trebuchet ms,geneva;"><br>
</span></h5>
<hr>
<p><span style="font-family: trebuchet ms,geneva;">&nbsp;</span></p>
<table style="height: 300px; width: 570px;" border="0" align="center">
<caption>&nbsp;</caption>
<tbody>
<tr>
<td style="text-align: center;"><span style="font-family: trebuchet ms,geneva;"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B000A5IM0K?ie=UTF8&amp;tag=slang-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3831130523&quot;"><img decoding="async" class="aligncenter  wp-image-4891" title="mdm1" alt src="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2012/05/mdm11.jpg" width="172" height="237"></a></span></td>
<td style="text-align: center;"><span style="font-family: trebuchet ms,geneva;"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B0057LNS9W?ie=UTF8&amp;tag=slang-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3831130523&quot;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter  wp-image-4892" title="mdm2" alt src="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2012/05/mdm2.jpg" width="168" height="239"></a></span></td>
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</tr>
</tbody>
</table>
<p style="text-align: center;"><span style="font-family: trebuchet ms,geneva;">~~~~~~~~~~~~~~~~~~~</span></p>
<p><span style="font-family: trebuchet ms,geneva;">Die Trailer zur <strong><em>Thin Man</em></strong>-Kinoserie finden Sie in früheren Blog-Beiträgen …</span></p>
<hr>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Dracula</title>
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		<dc:creator><![CDATA[SlangGuy]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Mar 2013 12:10:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Filme]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
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					<description><![CDATA[Man mag Bram Stokers Dracula lesen wie man will, als Ausdruck ganz persönlicher Ängste eines bis zum siebten Lebensjahr Schwächelnden, der nicht ohne fremde Hilfe zu gehen, ja noch nicht einmal zu stehen vermochte, oder als tabubrechenden Schwanengesang auf den Untergang der viktorianischen Zeit, Tatsache ist und bleibt, er ist unser aller liebster Vampir. Aus [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5>Man mag Bram Stokers Dracula lesen wie man will, als Ausdruck ganz persönlicher Ängste eines bis zum siebten Lebensjahr Schwächelnden, der nicht ohne fremde Hilfe zu gehen, ja noch nicht einmal zu stehen vermochte, oder als tabubrechenden Schwanengesang auf den Untergang der viktorianischen Zeit, Tatsache ist und bleibt, er ist unser aller liebster Vampir. Aus diesem Grund hier zum Anfixen ein kleines Sortiment Draculiana für all jene, die sich mal mit dem Thema befassen wollten, aber aus dem einen oder anderen Grund nie dazu gekommen sind.</h5>
<p>Falls Sie 2 Min 16 Sekunden haben, gönnen Sie sich erst mal den kostbaren Trailer hier. Er bietet mit <strong>Christopher Lee</strong> und <strong>Peter Cushing</strong> gleich zwei Superstars der <strong>Hammer Studios </strong>(<a href="http://www.amazon.de/gp/product/B001QLXB94?ie=UTF8&amp;tag=slang-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3831130523&quot;" target="_blank"><strong>Hammer Horror</strong></a>). Der Film <a href="http://www.imdb.com/title/tt0051554/?ref_=fn_al_tt_1" target="_blank"><strong><em>Horror of Dracula</em></strong></a> (hierzulande schlicht <strong><em>Dracula</em></strong>) kam im Jahre 1958 heraus und stammt damit aus der gruseligen Blütezeit des britischen Studios.<span id="more-6226"></span></p>
<p><iframe src="http://archive.org/embed/HorrorOfDracula-Trailer" height="422" width="560" allowfullscreen frameborder="0"></iframe></p>
<p>Wie ich darauf komme? Sein 100jähriges hatte <strong>Dracula</strong> schließlich anno 97, im letzten Jahrtausend. Nun, ein Bücher sammelnder Freund gab mir neulich eine alte Schwarte in die Hand, eine <strong>Büchner</strong>-Ausgabe, in der ein Lesezeichen auf die Ballade »<a href="http://de.wikisource.org/wiki/Leonore" target="_blank"><strong>Lenore</strong></a>« verwies.<sup><a href="https://slangtimes.com/2013-03-16/dracula/#footnote_1_6226" id="identifier_1_6226" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="http://de.wikipedia.org/wiki/Lenore_%28Ballade%29">1</a></sup> Ein jäher Sprung; ich hatte ihm – er ist Amerikaner – gerade einige Zeilen eines bayerischen Liedermachers gedeutet. Er sei gerade dabei, »<a href="http://de.wikisource.org/wiki/Leonore" target="_blank"><strong>Lenore</strong></a>« zu lesen. Vage Erinnerungen ans Gymnasium heraufbeschwörend, deklamierte ich, Fraktur entziffernd, im Stillen die Jamben der ersten Zeilen:</p>
<blockquote><p>Lenore fuhr um’s Morgenroth<br>
Empor aus schweren Träumen:<br>
„Bist untreu, Wilhelm oder todt?<br>
Wie lange willst du säumen?“ –</p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mein Freund erzählte im Hintergrund etwas von der ersten <strong>Vampirgeschichte</strong> der Literatur und <strong>Edgar Allan Poe</strong> und <strong>Bram Stoker</strong><sup><a href="https://slangtimes.com/2013-03-16/dracula/#footnote_2_6226" id="identifier_2_6226" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="beide kannten die weltweit berühmte Ballade und zitierten sie">2</a></sup> und hält mir ein anderes Buch hin, ein neueres und eher ein Bändchen diesmal. <strong>Bram Stoker</strong>, lese ich auf dem beigen Deckel, <strong><em>Die eiserne Jungfrau</em> </strong>… <strong><em>Eine Gruselgeschichte aus Nürnberg</em></strong>.<sup><a href="https://slangtimes.com/2013-03-16/dracula/#footnote_3_6226" id="identifier_3_6226" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Bamberg: Kleebaum Verlag, 1998">3</a></sup> Übersetzt und herausgegeben hat die Kurzgeschichte, so erklärt er mir, unser hauseigener <strong>Steffen Radlmaier</strong>, Nürnberger Zeitungslesern seit Anno Schnee aus dem Feuilleton der <strong>NN</strong> als Musikkritiker und Jazzfan bekannt. Und dem auch mein <a href="https://slangtimes.com/2010-03-22/testtesttest/" target="_blank"><strong>Hiphop</strong></a>-Wörterbüchl ein kleines Feature in den <strong><em>Nürnberger Nachrichten</em></strong> nebst Interview &amp; meiner Mutter Sohn Foto verdankt. Ich leihe mir das Büchl mal aus. Zuhause drucke ich mir die »Lenore« von meiner letzten <strong>Gutenberg-DVD</strong> aus und gebe sie in eine Mappe. Ich mag die anfänglich leicht leiernden Zeilen …</p>
<p><a href="http://archive.org/stream/dracula00stok#page/n5/mode/2up" target="_blank"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright  wp-image-6302" alt="drac1_333" src="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2013/03/drac1_333.jpg" width="213" height="316" srcset="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2013/03/drac1_333.jpg 333w, https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2013/03/drac1_333-202x300.jpg 202w" sizes="(max-width: 213px) 100vw, 213px"></a>Wie auch immer, <strong>Bram Stoker</strong> war, so erfahre ich in <strong><em>Steffen Radlmaiers</em></strong> Nachwort der <strong><em>Eisernen Jungfrau</em></strong>, 1885 in <strong>Nürnberg</strong> gewesen, in seiner Eigenschaft als Manager von <strong>Henry Irving</strong>, einem der großen englischen Schauspieler seiner Zeit. Soweit der Bogen zu Dracula …</p>
<p>… den im <strong>englischen Original</strong> anzugehen sicher nicht jedermanns Sache, aber einfacher denn je ist, zumal man sich dazu nicht gleich in Unkosten stürzen muss. Passen Sie auf.</p>
<p>Gleich jetzt auf Ihrem Computer können Sie sich – mit einem Klick auf das Bildchen rechts – eine <strong>praktische Blätterausgabe</strong> anschauen, die Sie mit einem Klick auf die jeweilige Seite durch das Buch bringt. Lässt sich auch prima mit einer Lupe vergrößern. Probieren Sie’s einfach mal. Nach demselben Prinzip verfahren Sie, wenn Ihnen eine aufwändige Ausgabe als <strong>Comic</strong>, pardon, <strong>Graphic Novel</strong> lieber sein sollte, die freilich eigentlich eine Art Bebilderung – ein Storyboard vielleicht – von <strong>Coppolas Verfilmung</strong> ist. Die andererseits wohl aber auch der werkgetreueste aller <strong>Dracula</strong>-Filme ist.&nbsp; Die <strong>Graphic Novel</strong>-Ausgabe umfasst vier Bände, deren ersten Sie mit dem Klick auf das schöne bunte Cover erreichen. (Hier sind die Links zu <a href="http://archive.org/stream/BramStokerDracula/BramStokersDracula2#page/n1/mode/1up" target="_blank">Band 2</a>, <a href="http://archive.org/stream/BramStokerDracula/BramStokersDracula3#page/n1/mode/1up" target="_blank">Band 3</a> und <a href="http://archive.org/stream/BramStokerDracula/BramStokersDracula4#page/n1/mode/1up" target="_blank">Band 4</a>.)<br>
<a href="http://archive.org/stream/BramStokerDracula/BramStokersDracula1#page/n1/mode/1up" target="_blank"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-6307 alignleft" alt="DraCOM222" src="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2013/03/DraCOM222.jpg" width="222" height="342" srcset="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2013/03/DraCOM222.jpg 222w, https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2013/03/DraCOM222-194x300.jpg 194w" sizes="(max-width: 222px) 100vw, 222px"></a><br>
Falls Sie gar noch moderner als Graphic Novels sind, gibt es <strong>Dracula</strong> auch – <a href="http://archive.org/details/Dracula_561" target="_blank">hier</a> – für den allseits beliebten <strong>Ebook-Reader</strong> im kostenlosen freien <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/EPUB" target="_blank"><strong>EPub-Format</strong></a>. Einen Reader dazu, etwa <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Adobe_Digital_Editions" target="_blank"><strong>Adobe Digital Editions 2.0</strong></a> oder <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Calibre" target="_blank"><strong>Calibre</strong></a> , finden Sie auch kinderleicht. Und Ihr <strong>Kindle</strong> schafft das Format offenbar auch. Diese Reader sind übrigens auch für Ihren PC. Sie können also gleich loslegen.<br>
Ins Deutsche übersetzt bekommen Sie <strong><em>Dracula</em></strong> selbstverständlich in Dutzenden von Ausgaben. Der <strong><em>Hanser</em></strong> Verlag hatte einmal eine so genannte <strong>Schwarze Reihe</strong>, deren <strong>Dracula</strong>-Ausgabe wunderschön war. In der Reihe gab es unter dem Titel <strong><em>Im Hause des Grafen Dracula</em></strong> auch <strong>Bram Stokers</strong> Erzählungen, deren Original Sie als <a href="http://archive.org/stream/BramStoker-DraculasGuestAndOtherWeirdStories/00guesthc#page/n3/mode/2up" target="_blank"><strong>Bram Stoker — Dracula’s Guest: And Other Weird Stories</strong></a> ebenfalls gleich als <a href="http://archive.org/stream/BramStoker-DraculasGuestAndOtherWeirdStories/00guesthc#page/n3/mode/2up" target="_blank"><strong>Blätterausgabe</strong></a> einsehen können. Ich habe hier aus der Reihe unter anderem auch noch <strong>Maturins</strong> <strong><em>Melmoth, der Wanderer</em></strong> und <strong>Mary Shelleys <em>Frankenstein</em></strong> im silbernen Schutzumschlag. Sehr sehr schön. Die Reihe sollte man nochmal auflegen. Macht sich im Regal wirklich gut. Drei weitere Ausgaben finden Sie hier unten bei Amazon, deren erste links, besagte Hanser-Ausgabe, gebraucht erhältlich ist. Rechts ist eine andere schöne gebundene Ausgabe vom Steidl Verlag.</p>
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<table style="height: 300px; width: 570px;" border="0" align="center">
<caption><span style="font-family: comic sans ms,sans-serif;">bei amazon.com</span></caption>
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<td style="text-align: center;"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3446173331?ie=UTF8&amp;tag=slang-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3831130523&quot;" target="_blank"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-6316 aligncenter" alt="dracu1" src="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2013/03/dracu1.jpg" width="160" height="280"></a></td>
<td style="text-align: center;"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3866472935?ie=UTF8&amp;tag=slang-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3831130523&quot;" target="_blank"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-6314 aligncenter" alt="dracu2" src="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2013/03/dracu2.jpg" width="160" height="262"></a></td>
<td style="text-align: center;"><a href=" http://www.amazon.de/gp/product/3869304626?ie=UTF8&amp;tag=slang-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3831130523&quot;" target="_blank"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-6315" alt="dracu3" src="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2013/03/dracu3.jpg" width="160" height="265"></a></td>
</tr>
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<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: left;">Knapp 65 Minuten brauchen Sie für <strong>Tod »Freaks« Brownings</strong> klassischen <strong><em>Dracula</em> </strong>mit<strong> Bela Lugosi</strong> in der Titelrolle. (Geht durchaus auch im Vollbildmodus.)</p>
<p><iframe src="http://archive.org/embed/Dracula1931_938" height="422" width="560" allowfullscreen frameborder="0"></iframe></p>
<p style="text-align: center;">~~~~~~~~~~~~~~~~~~~</p>
<p><em><strong>Dracula — The Making of</strong></em> bietet Ihnen über 66 Minuten Francis Ford Coppolas eigene Einführung in seinen <strong>Dracula</strong>-Film:</p>
<p><iframe src="http://archive.org/embed/MakingOfDracula" height="480" width="640" allowfullscreen frameborder="0"></iframe></p>
<p style="text-align: center;">~~~~~~~~~~~~~~~~~~~</p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_1_6226" class="footnote">http://de.wikipedia.org/wiki/Lenore_%28Ballade%29</li><li id="footnote_2_6226" class="footnote">beide kannten die weltweit berühmte Ballade und zitierten sie</li><li id="footnote_3_6226" class="footnote">Bamberg: Kleebaum Verlag, 1998</li></ol>]]></content:encoded>
					
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