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	<title>Miszellaneen - SlangGuy&#039;s Blog</title>
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	<description>Über Slang, Übersetzen &#38; die Sprache dazu</description>
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		<title>Firefox 57 &#038; Add-Ons</title>
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		<dc:creator><![CDATA[SlangGuy]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Nov 2017 08:15:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit am Computer]]></category>
		<category><![CDATA[Miszellaneen]]></category>
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					<description><![CDATA[Firefox 57 flutscht wie keine Version je zuvor. Aber da er vom Code her völlig umgekrempelt wurde, stellt man nach der ersten Freude übers neue Tempo fest, dass all die Add-Ons, die einem als Übersetzer – und damit zwangläufig dem Rechercheur – ans Herz gewachsen sind, nicht mehr gehen. Der eine oder andere Ersatz ist [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Firefox 57 flutscht wie keine Version je zuvor. Aber da er vom Code her völlig umgekrempelt wurde, stellt man nach der ersten Freude übers neue Tempo fest, dass all die Add-Ons, die einem als Übersetzer – und damit zwangläufig dem Rechercheur – ans Herz gewachsen sind, nicht mehr gehen. Der eine oder andere Ersatz ist vorhanden oder in Aussicht gestellt, aber irgendwie ist’s einfach nicht mehr so ganz wie zuvor. Oder doch zumindest gewöhnungsbedürftig…</h4>
<p>Die erste Hürde beim Zusammenführen des neuen <strong>Firefox</strong> mit den neuen <strong>Add-Ons</strong> sind offensichtlich die gewohnten Einstellungen, was die <strong>Chronik</strong> anbelangt. Oder sagen wir mal zumindest für all die mit einer gesunden Cookiephobie.</p>
<p>So hatte ich mir mit Hilfe des <strong>Add-Ons <a href="https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/speed-dial/" target="_blank" rel="noopener">Speed Dial </a></strong>eine Unmenge interessanter Lesezeichen in Ordner gezogen, sich mit dem Strg+T‑Shortcut bequem öffnen und dann über kleine Screenshots anklicken ließen. Vor allem die morgendliche »Presseschau« ließ sich so wunderbar organisieren. Da jeweils die akutellen Titelseiten geladen waren, hatte man – von der <em>SZ</em> über den <em>Spiegel, Guardian, Village Voice, Los Angeles Times, The Atlantic etc. etc. – </em>bequem die Schlagzeilen im Auge und konnte anklicken, was einem irgendwie von Interesse schien.</p>
<p>Okay, <strong>Speed Dial</strong> geht nicht mehr mit <strong>Firefox 57</strong>. <a href="https://addons.mozilla.org/de/firefox/tag/speed%20dial" target="_blank" rel="noopener">Ersatz</a> war jedoch rasch gefunden, ließ sich aber – <em> WTF?</em> – nicht installieren. Nach einigen Tagen kam ich dahinter, dass man für so einige der neuen Erweiterungen die <strong>Chronik-Einstellungen</strong> von Firefox ändern muss. Und hier wiederum betrifft das offenbar in der Hauptsache den Umgang mit den vermaledeiten <strong>Cookies</strong>. Ich hatte jahrelang sorgsam drauf geachtet, dass mir da außer von Sites, die ich brauche, nichts ins Haus kam. Und da man <strong>Cookies</strong> von der eigenen Website sowie von Bank, Bibliothek &amp; Konsorten ja doch immer wieder braucht, hatte ich eben eine probate Liste mit Ausnahmen. Und jetzt sollte ich einfach alle zulassen, sonst lässt sich das Add-On nicht installieren? <em>Mist! </em></p>
<p><a href="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2017/12/cook3.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter wp-image-11521" src="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2017/12/cook3-300x114.jpg" alt width="487" height="185" srcset="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2017/12/cook3-300x114.jpg 300w, https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2017/12/cook3-768x291.jpg 768w, https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2017/12/cook3-370x140.jpg 370w, https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2017/12/cook3-770x292.jpg 770w, https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2017/12/cook3.jpg 851w" sizes="(max-width: 487px) 100vw, 487px"></a></p>
<p>Da musste ein Kompromiss her. <strong>Cookie Manager</strong> kannte ich ja, man probiert ja so allerhand aus im Lauf der Jahre, aber auch die gehen nicht mehr in <strong>FF 57</strong>. So habe ich denn die Erweiterung <a href="https://addons.mozilla.org/de/firefox/user/DirtyLittleHelpers/?src=api" target="_blank" rel="noopener"><strong>Self-Destroying Cookies</strong></a> installiert und ausprobiert. Die <strong>Tagline</strong> des Entwicklers: »Löscht Cookies von Webseiten sobald der entsprechende Tab geschlossen wird. Schützt gegen Tracking- und Zombie-Cookies. Vertrauenswürdige Webseiten können in eine Whitelist eingetragen werden.«</p>
<p>Das Ganze ist <strong>etwas umständlicher als gewohnt</strong>, aber womöglich auch präziser zu steuern; das wird sich noch zeigen. Über die Einrichtung besagter <strong>White List</strong> für erwünschte Cookies hinaus kann man recht genau einstellen, was mit den unerwünschten geschehen soll. Ich lasse sie im Augenblick mal löschen, wenn ich einen Tab schließe. Man kann sich das – in beliebiger Länge – bestätigen lassen oder auch nicht. Stören tun die kleinen Fensterchen jedoch nicht. Und <strong>Cookies von Drittanbietern</strong> kann man auch verbieten, aber deren Verbot in Firefox selbst scheint die Installation der Add-Ons nicht zu tangieren. Also erstmal weiterhin erst gar nicht erlauben. <a href="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2017/12/cook1.jpg"><img decoding="async" class="alignright wp-image-11522 size-medium" style="border-width: 20px; margin: 30px;" src="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2017/12/cook1-182x300.jpg" width="182" height="300" srcset="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2017/12/cook1-182x300.jpg 182w, https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2017/12/cook1-370x611.jpg 370w, https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2017/12/cook1-351x580.jpg 351w, https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2017/12/cook1.jpg 415w" sizes="(max-width: 182px) 100vw, 182px"></a></p>
<p><a href="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2017/12/cook2.jpg"><img decoding="async" class="alignleft wp-image-11523 size-medium" src="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2017/12/cook2-300x135.jpg" alt width="300" height="135" srcset="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2017/12/cook2-300x135.jpg 300w, https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2017/12/cook2-370x166.jpg 370w, https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2017/12/cook2.jpg 430w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px"></a>Die <strong>Einstellungen des Add-Ons</strong> sind übersichtlich über die Add-On-Verwaltung von Firefox zu tätigen. Die <strong>Whitelist</strong> lässt sich zum Backup auf Knopfklick exportieren. Über einen Button rechts oben lassen sich Websites auch rasch auf Klick in die Whitelist aufnehmen, was durchaus schon mal praktischer ist als in Firefox selbst.</p>
<p>Außerdem kann man direkt auf die Löschfunktion zugreifen (wie im Bildchen rechts zu sehen).</p>
<p>Der Entwickler ist noch am Feintuning, wie man an den Kommentaren auf seiner Website sieht.</p>
<p>Alles in allem ist, was den Zussammenhang zwischen den Einstellungen in der Chronik &amp; den neuen Add-Ons angeht, bei Add-On-Entwicklern von einem Bug in Firefox die Rede; vielleicht tut sich da noch was. Aber zwischenzeitlich hat es wenig Sinn, auf die neuen Add-Ons zu verzichten. Vielleicht ist das Add-On <strong>Self Destroying Cookies</strong> der rechte Kompromiss, vielleicht sogar auch was für nach dem Fix für den Bug.</p>
<p>Die Einstellungen in Firefox selbst sehen derzeit bei mir folgendermaßen aus:</p>
<p><a href="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2017/11/cook5.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-11532 aligncenter" style="border-width: 30px; margin: 30px;" src="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2017/11/cook5-300x250.jpg" width="400" height="333" srcset="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2017/11/cook5-300x250.jpg 300w, https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2017/11/cook5-370x309.jpg 370w, https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2017/11/cook5-695x580.jpg 695w, https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2017/11/cook5.jpg 718w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px"></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Maus vs. Trackball – seid ihr bekloppt oder was?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[SlangGuy]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Dec 2013 11:03:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Miszellaneen]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir alle wissen, was wir am Mausprinzip an sich haben, daran besteht kein Zweifel. Wenn man bedenkt, dass Computer mal ohne Eingabemöglichkeiten angefangen haben und über Lochkarten u.ä. gefüttert werden mussten, ist das, was man heute damit interaktiv so machen kann, wirklich der reine Wahnsinn. Um so schlimmer ist es da, wenigstens meiner Ansicht nach, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5>Wir alle wissen, was wir am Mausprinzip an sich haben, daran besteht kein Zweifel. Wenn man bedenkt, dass Computer mal ohne Eingabemöglichkeiten angefangen haben und über Lochkarten u.ä. gefüttert werden mussten, ist das, was man heute damit interaktiv so machen kann, wirklich der reine Wahnsinn. Um so schlimmer ist es da, wenigstens meiner Ansicht nach, dass die überwiegende Mehrheit der Computerbenutzer, erstaunlicherweise selbst das schlimm an der Labelseuche erkrankte Apple-Volk, am primitiven Urtyp der Maus hängen- bzw. dabei stehengeblieben ist, anstatt sich weiterzuentwickeln, wie das der intelligente Mensch so an sich hat…</h5>
<p>Ich bin ja noch einer in Schwarzweiß, was das Computern angeht, MSDOS hieß das damals (wie ein Medikament) und bernsteinfarbene Schrift auf schwarzem Hintergrund war das Höchste an »augenschonender« Innovation, wenn man für so was ordentlich zu löhnen bereit war. Dann kam Windows, und egal was Leute, die tatsächlich etwas von Computern verstehen,<sup><a href="https://slangtimes.com/2013-12-12/maus-vs-trackball-seid-ihr-bekloppt-oder-was/#footnote_1_7225" id="identifier_1_7225" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="zu denen gehöre ich nun wirklich nicht">1</a></sup> <span id="more-7225"></span>an <strong>Bill Gates</strong>’ grundsätzlichem Ansatz auszusetzen haben, erst von da an machte die Arbeit am PC wirklich Spaß. Nicht nur der Farbe wegen, sondern natürlich wegen der Maus, die mit Windows Einzug auf dem Schreibtisch hielt. Und wer wirklich arbeitet am Schreibtisch, der hat natürlich eine Menge Kram draufliegen, und das Mittel gegen die Navigation im Chaos war damals – und ist es heute noch – der <strong>Trackball</strong>. Raus mit dem depperten <strong>Mousepad</strong>, das sowieso nie ausgereicht hat, her mit dem stationären Navigationsteil, das alle diese Probleme inklusive des ewigen Krümeltheaters buchstäblich im Handumdrehn löst. Und mein allererster <strong>Logitech</strong> von anno dunnemals funktioniert heute – 20 Jahre später – noch einwandfrei. Er hatte allerdings noch kein <strong>Rädchen</strong> zum <strong>Scrollen</strong>, derlei Feinheiten kamen ja auch erst später dazu. Er ist also zwangsläufig – und eigentlich nur aus diesem Grund – einem anderen <strong>Logitech-Trackball</strong> gewichen &amp; jüngst einem supermodernen <strong>Wireless</strong>-Teil.<a href="http://tinyurl.com/mlbvpgs" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-7496 size-medium" src="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2013/12/logitech-wireless-trackball-m570-273x300.png" alt="logitech-wireless-trackball-m570" width="273" height="300" srcset="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2013/12/logitech-wireless-trackball-m570-273x300.png 273w, https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2013/12/logitech-wireless-trackball-m570.png 455w" sizes="(max-width: 273px) 100vw, 273px"></a></p>
<p>Kuck sich doch einer das Design von »meinem« neuen per Funk mit dem PC kommunizierenden <strong>Trackball</strong> an! Wer immer einen <strong>Jaguar E‑Type</strong> zu schätzen wusste oder das Design eines <strong>Alfa Romeo</strong> zu schätzen weiß. Das Teil ist einfach schlicht und ergreifend <strong>schön</strong>.</p>
<p>Okay, wenn sich hier bei mir jemand andres an meinen PC setzt, bekomme ich die Querschläger purer Aggression gegen das obenliegende Rädchen ab, weil der Betrefffende damit nicht zurechtkommt. Aber so geht es mir auch, wenn ich mich an einen fremden PC setze &amp; mit der Scheißmaus herumfuhrwerken muss, die mich in die Steinzeit des Manövrierens mit dem Zeiger zurückversetzt. Ich muss mich auch erst wieder damit zurechtfinden, obwohl ich das gar nicht will, weil es einfach kein Vergleich ist, wenn man wie ein Behinderter, sorry, auf dem Schreibtisch rumfährt, wo man doch einfach nur elegant &amp; mühelos den Daumen bewegen könnte. Und Gemaule hin oder her, jeder Primat mit dem berühmten »opponierbaren« Daumen hat den Trackball in fünf Minuten im Griff &amp; wird ihn nie wieder gegen eine Maus eintauschen wollen: »Mit <a title="Daumen" href="http://www.biologie-schule.de/vergleich-mensch-menschenaffe.php" target="_blank" rel="noopener">Daumen und Zeigefinger</a> ist ein Präzisionsgriff möglich, der feinmotorische Arbeiten ermöglicht.« Ich meine, Maus vs. Primat? Sagt ja wohl alles… Überlegen Sie nur mal: <strong>Mit einer einzigen knappen Daumenbewegung fahren Sie über den ganzen Bildschirm, ach was, über zwei! </strong>Ohne die ganze Maus nachführen zu müssen &amp; sie dabei in ihre Butterstulle oder gegen die Teetasse zu rangieren.<strong><br>
</strong></p>
<p><a href="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2013/12/P1270092_b.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-7494" src="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2013/12/P1270092_b-300x282.jpg" alt="P1270092_b" width="300" height="282" srcset="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2013/12/P1270092_b-300x282.jpg 300w, https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2013/12/P1270092_b.jpg 500w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px"></a>Die Leute sind doof. Heute mehr denn je. Man muss Ihnen mehr denn je sagen, was sie machen sollen. Heute müsste das irgendwie über was Angesagtes passieren. Ich bin sicher, wenn auch nur ein hackender Bösewicht in einem Film, einem Kultfilm gar, mit einem Trackball operieren würde, am nächsten Tag käme Logitech mit der Produktion nicht mehr nach. Das hat ja auch bei einer der schlimmsten Unsitten heutiger Zeit überhaupt funktioniert. Ich meine, welcher Kulturmensch würde hierzulande sein Bier aus der Flasche zutzeln, hätte er es nicht in einem amerikanischen Film gesehen? Die Nase spielt beim Schmecken nun mal eine erhebliche Rolle. Es liegt mir fern, Amerikaner hier pauschal als kulturlos bezeichnen, aber die trinken amerikanisches »Bier«. Und das kann man sich auch per Strohhalm über den Squinkter einpfeifen, da ist das wirklich wurscht. Aber ein duftendes schaumgekröntes deutsches Bier? Ich bitte euch. Gibt es einen billigeren Genuss? Und mal vom Preis abgesehen, der Unterschied zwischen Maus und Trackball ist in etwa der von amerikanischem Bier aus der Flasche und einer schaumgekrönten deutschen Hopfenkaltschale.</p>
<p>Und was den Preis angeht, so ein Trackball ist, trägt man den Lichtjahren Rechnung, die er der Maus voraus hat, auch nicht teurer .…</p>
<p></p><center>*</center><br>
Wer mir nicht glaubt, der Typ hier erklärt euch das nochmal zum Mitschreiben:
<p></p><center>*</center><center><iframe src="//www.youtube.com/embed/AsHtjnDMYkE?feature=player_detailpage" allowfullscreen="allowfullscreen" width="570" height="340" frameborder="0"></iframe></center>*
<p>Übrigens: Ein Trackball alleine hilft nicht gegen den berüchtigten <strong>Mausarm</strong>, ich weiß ein Lied davon zu singen. Aber im Gegensatz zur Maus kann man den <strong>Trackball</strong> tieferlegen, auf eine Fläche vor der und tiefer als die Schreibtischplatte. Die Schublade mit der Tastatur ist gut geeignet oder ein etwas niedrigerer Rolltisch, auf dem noch allerhand Kram unterzubringen ist. Der Arm ist damit nicht gestreckt sondern abgewinkelt. Und glaubt mir, damit <strong>gehört der Mausarm der Vergangenheit</strong> an.</p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_1_7225" class="footnote">zu denen gehöre ich nun wirklich nicht</li></ol>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ein altes neues Problem – Sprachreinigung à la 1878</title>
		<link>https://slangtimes.com/2013-09-27/ein-altes-problem-sprachreinigung-a-la-1878/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[SlangGuy]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Sep 2013 04:49:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Miszellaneen]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachkolumne]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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					<description><![CDATA[Wem all die pseudodeutschen Floskeln aufstoßen, die die letzten 30 Jahre durch Übersetzungen von blutigen Amateuren so ins Deutsche gelangen, der solle sich damit trösten, dass dies beileibe kein neues Problem ist. Ich meine damit, dass es schon immer Leute gegeben hat, denen derlei »sprachliche Verunreinigung« aufstößt. Wobei natürlich die unten monierten Fremdwörter und mein [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5>Wem all die pseudodeutschen Floskeln aufstoßen, die die letzten 30 Jahre durch Übersetzungen von blutigen Amateuren so ins Deutsche gelangen, der solle sich damit trösten, dass dies beileibe kein neues Problem ist. Ich meine damit, dass es schon immer Leute gegeben hat, denen derlei »sprachliche Verunreinigung« aufstößt. Wobei natürlich die unten monierten Fremdwörter und mein persönliches Gräuel, das Pseudodeutsch, zwei verschiedene Paar Stiefel sind. Oder wenigstens zweierlei Ausprägungen ein und desselben Problems – des Ungenügens an der eigenen Sprache (mangels Fertigkeit im Umgang mit ihr vielleicht?). Aber wie wir an Floskeln wie “es lieben, etwas zu tun”, “lose Kanonen” und “am Ende des Tages” sehen, bürgern sich von den einen wie von den anderen eine ganze Menge der sprachlichen Gastarbeiter ein. Lesen Sie selbst …</h5>
<h3>Unterhaltungsblatt des Fränkischen Kurier<br>
29. September 1878, Jahrgang 26. Nummer 29<sup><a href="https://slangtimes.com/2013-09-27/ein-altes-problem-sprachreinigung-a-la-1878/#footnote_1_7290" id="identifier_1_7290" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Der vergilbte alte Fetzen Papier war nicht immer leicht zu entziffern. Bitte also etwaige Fehler machzusehen.">1</a></sup></h3>
<h4>Ernst- und Scherzhaftes über Sprachreinigung.</h4>
<p><span id="more-7290"></span></p>
<p>Bei dem weltbürgerlichen Zuge, der den Deutschen innewohnt, ist es eine bereits stehend gewordene Eigenthümlichkeit derselben, daß sie bei jeder neuen Erfindung, bei der Einführung eines neuen Gegenstandes oder einer neuen Beschäftigung sofort bereit sind, ein Fremdwort, am Liebsten ein griechisches dafür zu wählen, anstatt in ihrem eigenen, gewiß nicht armen Sprachschatze das bezeichnende Wort dafür zu suchen. So kommt es, daß ungeachtet die Zeit unserer Musterschriftsteller längst vorüber, wir dennoch zu der Last der bereits übermäßig wuchernden Fremdwörter noch immer neue hinzufügen, wodurch die Versuche einer allmäligen Sprachreinigung in’s Unendliche erschwert werden. Diese Vorliebe für fremde Ausdrücke, oder vielmehr die Angewöhnung derselben, wird schon in den untersten Schulen gepflegt. Man lehrt die Kinder addiren, subtrahiren, mulitipliciren und dividiren, als ob es nicht einfach und verständlicher wäre, sie zusammenzählen, abziehen, verfielfältigen und theilen zu lehren. Auch die Mittelschule, namentlich jene, die sich vorzugsweise mit alten Sprache beschäftigt, legt keine Werth drauf, die übrigen Fächer von herkömmlichen lateinischen und griechischen Benennungen zu säubern, wozu sich doch häufig genug Gelegenheit fände. Man arbeitet in »Vocabeln« weiter, die Schüler werden »locirt« und »examiniert« und obgleich die Austretenden ein Zeugniß der Reife erhalten, spricht man doch nur von »Abituerienten« [und ] »Maturitätsprüfung.« Von da geht’s auf die »Universität.« Man läßt sich keineswegs eintragen, sondern »Immatriculiren« und »inscribiren.« Man bekommt einen »Inder«, zahlt beim »Quästor« und läßt »testiren.« Man besucht »Colloquien und wird schließlich »ap- oder »reprobirt«.<a href="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2013/07/P1230450a.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-7259 size-medium" src="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2013/07/P1230450a-300x295.jpg" alt="P1230450a" width="300" height="295" srcset="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2013/07/P1230450a-300x295.jpg 300w, https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2013/07/P1230450a.jpg 400w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px"></a><br>
Wir besuchen Theater und Concerte, die Oper und den Circus; wir haben eine Menagerie und ein Aquarium, Museen und Panoramken, Bibliotheken und Apotheken – Dinge, die sehr fremd klingen, daß es einem ordentlich wohl thut, daß wir auch Rathhaus, eine Schatzkammer und ein Künstlerhaus besitzen. Wir sprechen von »antiker« schönheit und »patriarchalischen« Sitten, als gebe es nichts Alterthümliches und Erzväterliches mehr. Der Arzt besucht eher zehn »Patienten,« bevor er einen »Kranken« heilt. Die Vaterlandsliebe kann vor »Patriotismus« kaum zu Worte kommen. Auch sind uns vor lauter Professoren fast die Lehrer abhanden gekommen und der kleinste »Student« läßt sich nicht gerne Schüler nennen. Wir haben zwar Aussteller von Wechseln, aber keine Annahmer, sondern nur »Acceptanten«; man kann auch gegen Wechsel keine Einwendung erheben, sondern muß »Protest« laviren lassen. Die Handlungsdiener sind alle Commis geworden und die Lehrlinge Practikanten. Die Banken sprechen nicht von ihren Kundenkreise, sondern nur von ihrer Clientel. Der »Confectionär« hat den Frauenschneider verdrängt und wer mit mehr oder minder ausgesuchten Eßwaaren handelt, wird sofort zum »Delicatessen«-Händler. Man fährt lieber mit dem »Tramway« als auf der Pferdebahn. Wenigstens hat diese »Haltestellen«, während die großen Eisenbahnen ihre »Stationen« haben und nur jene Plätze als Haltestellen bezeichnen, die keine eigentlichen Stationen sind. Jedenfalls eine eigenthümliche Logik.<br>
Unsere Schauspieler beziehen keinen Gehalt, sondern eine »Gage,« keine Spielvergütung, sondern ein »Spielhonorar.« man hält dort auch noch bis heute fest am »Regisseur« und »Souffleur,« als gäbe es keinen Bühnenleiter und als wüßten wir nicht noch von der untersten Schule her, was »Einsager« heißt. Selbst für die untersten Darsteller ist man noch bei den »Comparsen« geblieben. Nur den Zettelträger und den Lampenanzünder hat man in ihrem schlichten, deutschen Gewande belassen. Auch der »Vorhang« ist heimisches Erzeugniß. Dagegen war man nicht im Stande, Decorationen und Coulissen abzuschaffen. Auch alle Plätze des Schauspielhauses sind durchaus französisch geblieben. Man versammelt sich im »Vestibule,« ergeht sich im »Foyer,« besucht eine »Loge«, sitzt im »Parterre« aber auf den »Galerien.«<br>
Wie man sieht, <strong>stecken wir hauptsächlich fest im Französischen</strong>. Selbst der gemeine Mann geht in die »Visite«, macht eine Land-»partie« und gibt sich mit seiner Schönen ein »Rendevous«. In den höheren Schichten umfängt uns der »Salon« und die »Etikette«. Man zieht sich nicht an, sondern macht »Toilette«, man spricht nicht, sondern »conversiert«, und wird ein Ball gegeben, dann ist dessen Mittelpunkt das »Souper« und der »Cotillon«. Selbst unsere deutschesten Zeitungen haben ihren »Redacteur« und können ohne »Metteur-en-pages« nicht bestehen. Sie bringen »Artikel«, »Correspondenzen«, »Notizen« und ein »Feuilleton.« Auch spricht man auf ihren »Bureaux« nicht von Abnehmern und Einschaltern , sondern nur von »Abonnenten« und »Inserenten«.<br>
<a href="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2013/03/hor560.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-6362" src="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2013/03/hor560-300x224.jpg" alt="hor560" width="300" height="224" srcset="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2013/03/hor560-300x224.jpg 300w, https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2013/03/hor560.jpg 560w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px"></a> Auch unser Heer- und Kriegswesen hat eine bunte Mischung von deutschen und französischen Ausdrücken an sich, wobei die letzteren entschieden im Uebergewichte sind. Wir haben zwar Fußvolk, Reiterei und Geschützmannschaft; dennoch spricht man nur von Infanterie, Kavallerie und Artillerie. Der Feldwebel hat den »Corporal« zur Seite, der Hauptmann den »Lieutenant« und über dem Obersten steht der »General. Wir haben »Compagnien«, »Bataillone«, Regimenter, »Brigaden« und »Armeecorps«. Die Mannschaft bezieht ihre Löhnung, der Officier die »gage«. m,an spricht nicht von Vorrückung, sondern nur von »Avancement«. Der Losung geht die »Parole« voran, und »Patrouille« klingt uns viel vertraulicher als Schaarwache, sowie man auch regelmäßig nur von »Manövern«, nicht aber von Feldübungen spricht. da der »Tagsbefehl« eingeführt ist, so steht nichts im Wege, die »ordre de bataille« aufzugeben, um dafür »Schlachtbefehl« zu wählen. Ebenso wäre es nur folgerichtig, dem Zapfenstreiche nicht die Reveille, sondern den Weckruf entgegenzusetzen.<br>
Wollten wir uns erst in das staatliche Gebiet und zu den verschiedenen Wissenszweigen begeben, dann kämen wir selbst mit flüchtigen Bemerkungen nicht zu Ende. Allerdings hat die Sache, gerade in letzterer Beziehung, auch ihre Kehrseite. Der Kreis der Gelehrten, der viele [unlesbar] ursprünglich aufgetreten, fast unverändert beibehalten. Es wurden zwar auch hier von verschiedenen deutschen Meistern einige schüchterne Versuche gemacht, um dem Ueberwuchern des fremden Ausdrucks Schranken zu setzen, aber das Meiste bleibt noch zu thun übrig.<br>
So stehen wir denn, wir mögen was immer für ein Gebiet berühren, daß das stolze Wort des Dichters: »Soweit die deutsche Zunge klingt« nur mit mancher wesentlichen Einschränkung zu verstehen ist. Mag daher der Deutsche noch so stolz auf die hohe Entwicklung seiner Sprache sein, immerhin müssen wir zugeben, daß dieselbe weit über das Bedürfniß von fremden Pflanzen überwuchert ist und daß es noth thut, den bei uns niemals sehr stark hervortretenden Sinn für Sprachreinheit von Zeit zu Zeit zu erwecken, um nicht mir der großgezogenen Abhängigkeit von aller Herren Sprachen das Selbstgefühl und die Liebe für die eigene Sprache zu ertödten. Tritt das berührte Gebrechen auch weniger im Schriftwesen zutage, so zeigt es sich um so vordringlicher in der Umgangssprache, im Verkehre des täglichen Lebens, und in unzähligen Fällen scheint die Frage gerechtfertigt:&nbsp; »Stephan, wo bleibst du?«<br>
(F. Gernerth in der R. Fr. Pr.)</p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_1_7290" class="footnote">Der vergilbte alte Fetzen Papier war nicht immer leicht zu entziffern. Bitte also etwaige Fehler machzusehen.</li></ol>]]></content:encoded>
					
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