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	<title>Colloquial - SlangGuy&#039;s Blog</title>
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	<description>Über Slang, Übersetzen &#38; die Sprache dazu</description>
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	<title>Colloquial - SlangGuy&#039;s Blog</title>
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		<title>Britische Dialekte aus britischer Sicht (1)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[SlangGuy]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Oct 2016 06:00:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sprache]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachkolumne]]></category>
		<category><![CDATA[British Slang]]></category>
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					<description><![CDATA[Der folgende Blog-Artikel ist bereits etwas älter. Ich stelle ihn hier nochmal ein, weil ich daraus eine kleine Reihe machen möchte. Einzelne Wörter finden Sie auch in den Postings aus meinem nicht mehr existenten Rennison Forum. Auch davon werde ich noch weitere Threads hier ins Blog stellen. Wer sich ein bisschen fürs Englische und seine [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Der folgende Blog-Artikel ist bereits etwas älter. Ich stelle ihn hier nochmal ein, weil ich daraus eine kleine Reihe machen möchte. Einzelne Wörter finden Sie auch in den Postings aus meinem nicht mehr existenten <a href="https://slangtimes.com/?s=louise+rennison" target="_blank">Rennison Forum</a>. Auch davon werde ich noch weitere Threads hier ins Blog stellen.</h4>
<h4>Wer sich ein bisschen fürs Englische und seine Dialekte – »accents« klingt natürlich etwas nobliger – interessiert, der wird wissen, dass sie für den Lernenden bzw. den Ausländer nicht immer ganz einfach zu verstehen sind. Ein gutes Beispiel ist der Film <em>Trainspotting</em>, bei dem für den amerikanischen Markt besonders dialektlastige Teile synchronisiert wurden, wenn der Film nicht überhaupt gleich mit Untertiteln lief. Aber die Amerikaner sind bekanntlich besonders faul und notorisch unwillig, sich auf »Ausländisches« einzulassen. Die Leute aus Edinburgh und ihr spezifisch schottischer Akzent können da überhaupt nichts dafür. Aber wie sehen Engländer selbst ihre Dialekte?</h4>
<p><a href="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2010/12/and1a2.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-3412" title="and1a" src="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2010/12/and1a2.jpg" alt width="470" height="161" srcset="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2010/12/and1a2.jpg 470w, https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2010/12/and1a2-300x102.jpg 300w" sizes="(max-width: 470px) 100vw, 470px"></a></p>
<p>Nun, sagen wir es gleich grob vorneweg: »<strong>Scouse</strong>«, wie man den Dialekt aus <strong>Liverpool</strong> nennt – die Leute selbst sind <strong>Scousers</strong> – , macht Sie zur überlebensgroßen Type; nicht zuletzt die <strong>Beatles</strong> haben zur Salonfähigkeit dieses Dialekts beigetragen. Am Samstag habe ich ein ausführliches Interview mit Sir Paul<sup><a href="https://slangtimes.com/2016-10-06/britische-dialekte-aus-britischer-sicht-1/#footnote_1_9025" id="identifier_1_9025" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Dieser Blog-Eintrag erschien erstmals im Dezember 2010">1</a></sup> gehört – der hört sich trotz Wohnsitz in London und Schottland immer noch wie ein <strong>Scouser</strong> an. In <strong>Newcastle</strong> würden Sie »<strong>Geordie</strong>« sprechen; <strong>Eric Burdon</strong> war aus Newcastle, und der Akzent der Geordies klingt für den Rest der Insel heute recht cool; das »<strong>Cockney</strong>« des Londoners vermittelt eine gewisse Portion Straßenwitz; auch <strong>Schottisch</strong> wurde mit <em><strong>Trainspotting</strong></em> zunehmend cool. Außerdem scheint mit den Schotten nicht gut Kirschen zu essen; keiner macht sich groß lustig über sie. <strong>Der schlimmste Dialekt</strong>, den Sie dieser Jahre in England haben können, ist laut einer Umfrage für 98% der Briten der der »<strong>Brummies</strong>«, der Einwohner <strong>Birminghams</strong>. Sprechen Sie »Brummie« <span id="more-9025"></span>hält man Sie automatisch für um einige Grade dümmer, als Sie womöglich sind, man macht sich lustig über Sie, und 76% der englischen Luftpassagiere würden – kein Scherz! – kräftig schlucken, würden Sie einen Piloten mit dem Akzent eines Brummie über die Lautsprecher hören.</p>
<p>»Von allen Dialekten der britischen Inseln«, so weiß die Homepage der ehrwürdigen <a href="http://www.bbc.co.uk/dna/h2g2/A496352" target="_parent"><strong>BBC</strong></a>, »scheint keiner mehr Spott auf sich zu ziehen als der in und um Birmingham.« Und man stellt auch gleich die Frage nach dem Warum? Schwer zu sagen, heißt es. <strong>Brummie</strong> sei »<strong>weder guttural, noch schwer zu verstehen</strong>.« Und im Gegensatz zu <strong>Newcastle</strong> und <strong>Glasgow</strong> gebe es noch nicht einmal sonderlich viele spezifisch regionale Wörter, nicht genug, um damit bei Auswärtigen anzuecken. Und auch die Bewohner selbst haben nichts an sich – außer ihrer Sprache, versteht sich –, was einen vor den Kopf stoßen könnte. »<strong>Was den Rest der Briten so kolossal zu irritieren scheint, ist schlicht und ergreifend der Klang.</strong>«</p>
<p>Das liege vor allem an der <strong>Intonation</strong>. Eine Eigenheit des Dialekts sei zum Beispiel das <strong>Abflachen der Intonation am Ende des Satzes</strong>; <strong>die Tonhöhe falle ab, so dass der Satz sich einfach verliere</strong>. Ganz anders ist das bei den benachbarten »Scoursers«, die mit der Intonation gegen Ende ihrer Sätze zu nach oben gehen. In anderen Dialekten endet der Satz mal so, mal so. Und »Scouse« gewinne durch die Tonhöhe einen besonderen Appeal. <strong>Das Abflachen sämtlicher Sätze bei den Brummies</strong>, so die BBC, <strong>konnotiere eine gewisse Verzagtheit, um nicht zu sagen Verzweiflung</strong>. Und das Problem beschränke sich beim Brummie nicht nur auf das Satzende, sondern gelte gleich für den ganzen Satz. Insgesamt gehe einem <strong>dieser Mangel an Satzmelodie</strong> ganz unweigerlich rasch auf den Zahn. »In Birmingham schlägt der Sprecher eine Note an, meist eine tiefe, und bleibe dabei – egal was passiert.« Und das führe denn auch zum <strong>Stereotyp des einfältigen Brummie</strong>.<sup><a href="https://slangtimes.com/2016-10-06/britische-dialekte-aus-britischer-sicht-1/#footnote_2_9025" id="identifier_2_9025" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Ich habe auch mal in einer amerikanischen Datingshow eine Frau sagen hören, der Deutsche, mit dem man sie losgeschickt habe, höre sich seiner fehlenden Satzmelodie wegen »hirnlos« an.">2</a></sup><br>
*<br>
Schauen Sie sich doch folgende kleine Reportage dazu an:</p>
<p><object width="470" height="377"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/OxyBvYtJpl0?fs=1&amp;hl=de_DE"><param name="allowFullScreen" value="true"><param name="allowscriptaccess" value="always"><embed src="http://www.youtube.com/v/OxyBvYtJpl0?fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="allowfullscreen" width="470" height="377"></object></p>
<p><object width="470" height="377"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/-NY16oFBo2U?fs=1&amp;hl=de_DE"><param name="allowFullScreen" value="true"><param name="allowscriptaccess" value="always"><embed src="http://www.youtube.com/v/-NY16oFBo2U?fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="allowfullscreen" width="470" height="377"></object></p>
<p>*<br>
Der <strong><em><a href="http://www.telegraph.co.uk/comment/columnists/michaelhenderson/3556933/Not-as-daft-as-it-sounds-the-Brummie-accent.html" target="_blank">Telegraph</a></em></strong> bricht eine Lanze für die Brummies : »<strong>Not as daft as it sounds, the Brummie accent</strong>«.</p>
<p>*<br>
Ein bisschen <a href="http://www.bl.uk/learning/langlit/sounds/regional-voices/" target="_parent">Hintergrundwissen</a> zum Thema Dialekt und Akzent, die aus linguistischer Sicht natürlich nicht identisch sind.<br>
*<br>
Und für Studierte, die es ganz genau wissen wollen, gibt es hier etwas: <a href="http://mavir2006.mavir.net/docs/agerriSentiment.pdf" target="_parent">Linguistic-based Sentiment Analysis: Problems, Lexical Resources and Evaluation</a></p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_1_9025" class="footnote">Dieser Blog-Eintrag erschien erstmals im Dezember 2010</li><li id="footnote_2_9025" class="footnote">Ich habe auch mal in einer amerikanischen Datingshow eine Frau sagen hören, der Deutsche, mit dem man sie losgeschickt habe, höre sich seiner fehlenden Satzmelodie wegen »hirnlos« an.</li></ol>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>A blokey toodle pip…</title>
		<link>https://slangtimes.com/2016-07-27/a-blokey-toodle-pip/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[SlangGuy]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Jul 2016 10:38:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lexikon]]></category>
		<category><![CDATA[Slang Guy's Slang Dictionary]]></category>
		<category><![CDATA[Slangtimes-Forum]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache]]></category>
		<category><![CDATA[British Slang]]></category>
		<category><![CDATA[Colloquial]]></category>
		<category><![CDATA[Englisch]]></category>
		<category><![CDATA[Slang]]></category>
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					<description><![CDATA[Aus dem alten Slangtimes - Forum…]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 style="text-align: center;">Aus dem alten Louise Rennison-Thread des Slangtimes-Forums:</h3>
<p style="text-align: center;">**<br>
<strong>Hi ihr!</strong><br>
hast recht Heidi, wir sollten uns wieder ein bisschen ranhalten. WItzig dass keiner mehr hier Termine setzt. Und gut!!! Witzig und gut. Einfach machen. Hätten wir schon früher auf den Slang Guy hören sollen. Trotzdem hab ich jetzt auch mal zehn Seiten versucht. Hab extra weiter hinten angefanngen dass mir keiner dazwischen kommt.<br>
120: <strong>my tights runneth over</strong><br>
120: habt ihr nicht auch das Gefühl dass die etwas übertreibt bei ihren Vergleichen? Man erwartet das fast schon wie Heidi grade gesagt hat mit den fool tablets&nbsp; I feel cool as a cucumber that has been lying around in a fridge reading books on coolness. Die coole Gurke die Bücher über Coolsein liest! LOL!!!<br>
120: <strong>where shall we meet?</strong>: was ist denn das für eine komische Form?<br>
<strong>121: endlich wieder ein garanteiertes Georgiawort!!! the landscape of luuurvenosity</strong><br>
121: <strong>thrashed to within an inch of my life</strong> wär das dann um ein haar totgeschlagen?<br>
121: <strong>gleich noch eines temperosity</strong> was heißt denn das dann?<br>
122: <strong>voll witzig: Mami, soll ich dir tee machen?</strong> – Hast du mein Parfüm an? Sehr misstraurisch die Mama.<br>
122: <strong>to strop off:</strong> gleich noch mal. Heidi hats ja schon zusammengetragen.<br>
122: <strong>being so into someone</strong><br>
123: <strong>waht if a normal person pops round?</strong> pop round hatten wir aber schon<br>
123:&nbsp; <strong>deep-fried mars bar</strong> was ist das denn???<br>
123: <strong>toodle pip</strong> ???<br>
124: <strong>have popped out to get a pizza für unsere pop-list</strong><br>
124 :&nbsp; <strong>Mum having a go at Dad &nbsp;</strong><br>
124: hier wieder mal die totale Anspielung auf die <strong>Losing-it Scale!</strong> <strong>she is deffo at No. 8, the quarter humpty (evils), on the Having the Hump Scale. Bordering on No. 9, the half humpty dumpty (</strong>evils and withdrawal of all snacks) schon das abschreiben schafft einen!<br>
125: <strong>I am so nervy</strong><br>
127: <strong>came lurgying in</strong><br>
128: <strong>sort of blokey</strong></p>
<p style="text-align: center;">Sieht gut aus was? Dass das nicht zehn seiten sind liegt da dran dass ich auf den letzten drei Seiten alles weiß! So dann muss ich mal helfen Adventsessen machen und so. Ganz viel Adventsspaß!<br>
<strong>Tschüssi! </strong><br>
<strong>Cary</strong></p>
<p style="text-align: center;">~~~</p>
<table style="height: 160px; width: 570px;" border="0" align="center">
<caption>&nbsp;</caption>
<tbody>
<tr>
<td style="text-align: center;"><a title="AmSlan" href="http://www.amazon.de/gp/product/3833010681?ie=UTF8&amp;tag=slang-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3833010681" target="_blank"><img decoding="async" class="size-full wp-image-6726 alignright" src="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2013/04/amslang_120.jpg" alt="amslang_120" width="120" height="155"></a></td>
<td style="text-align: center;"></td>
<td style="text-align: center;"><a title="HipHopoSlang" href="http://www.amazon.de/gp/product/3831130523?ie=UTF8&amp;tag=slang-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3831130523%22" target="_blank"><img decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-6772" src="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2013/04/EXPLICIT.jpg" alt="EXPLICIT" width="120" height="156"></a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<blockquote>
<p style="text-align: center;">Einen Jahrzehnte alten [Fehler] habe ich neulich selbst entdeckt, als ich mich in Bernhard Schmids unentbehrlichem ›American Slang‹-Wörterbuch … unter <em><strong>shit</strong></em> festgelesen hatte.<br>
<b>Harry Rowohlt</b>, <b>Die Zeit</b> (17. Juni 2010)</p>
</blockquote>
<p style="text-align: center;">~~~</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Hi Cary! &nbsp;</strong><br>
Bin etwas hinten dran. Mal sehen, ob ich wenigstens deine Fragen schaffe.</p>
<p style="text-align: center;">120: my <strong>tights runneth over:</strong> ist zunächst eine Anspielung an die Bibel (Psalmen 23:5): <strong>my cup runneth over.</strong><br>
Das benutzt man, um zu sagen, dass man reichlich von etwas hat. Oft auch sarkastisch.<br>
Muss ich mal nachsehen, was das hier zu suchen hat… Okay, Sie spricht mit Dave und sagt ihm, dass Jas in ihrer Romeo und Julia-Aufführung womöglich Wet Lindsay küsst. Darauf sagt er, dass er das toll findet. Es bedeutet also hier, dass er überglücklich ist. Und Shakespeare, wir sprechen vom Theater, verbindet man mit “Strumpfhosen” – die tragen die Schauspieler. Und der Gedanke an Jas und Wet Lindsay “bringt eine Hose zm Überlaufen”; da ist also noch eine sexuelle Komponente dabei.</p>
<p style="text-align: center;">120: die übertriebenen Vergleiche sind ein Stilmittel in allen Georgia-Büchern, das stimmt.</p>
<p style="text-align: center;">120: <strong>where shall we meet?:</strong> Ich habe schon öfters festgestellt, dass man “shall” in der Schule noch nicht mal mehr lernt.<br>
Also: Bis vor kurzen hieß das Futur ! noch “I shall, you shall, he will etc.” Jetzt hört man praktisch nur noch “I will etc.”<br>
Bei uns wäre “I will” noch als Fehler angestrichen gewesen. Kannst ruhig noch in der Grammatikecke nachfragen, wenn du Genaueres wissen willst.<br>
<strong>Hier ist das natürlich bewusst »auf alt« &amp; Shakespeare gemacht.&nbsp;</strong></p>
<p style="text-align: center;">121: <strong>thrashed to within an inch of my life</strong> : “um ein Haar totgeschlagen?”, ja, durchaus<br>
121: <strong>temperosity:</strong> das jemand ein launisches bis aufbrausendes Temperament hat<br>
122: <strong>be into someone:</strong> auf jemandem stehen<br>
123:&nbsp; <strong>deep-fried mars bar</strong> im Norden Englands, so heißt es, würde man frittierte Mars-Riegel essen.<br>
[Nachtrag: der Imbiss, der das erfunden hat, trägt mittlerweile sogar eine Plakette]</p>
<p style="text-align: center;">123: <strong>toodle pip:</strong> ist eine altmodisch-flotte Art sich zu verabschieden<br>
124 :&nbsp; <strong>Mum having a go at Dad</strong> : Muti geht auf Papi los, verbal natürlich<br>
125: <strong>I am so nervy:</strong> total nervös sein, ein totales Nervenbündel sein; total durch den Wind etc.<br>
127: <strong>came lurgying in: “lurgy”</strong> ist ein fiktive Krankheit, die man hat, wenn man mal blau machen will oder nicht wirklich weiß, was man hat; das heißt die Blunder Boys kommen wie ein Krankheit rein<br>
128: <strong>sort of blokey:</strong> wie ein richtiger Junge eben, ein richtiger Kerl</p>
<p style="text-align: center;">Cheers!<br>
Slang Guy</p>
<p>~~~</p>
<h4 style="text-align: center;">Hin &amp; wieder trudelt hier ein E‑Mail ein, das nach dem alten Slangtimes-Forum fragt…</h4>
<h5 style="text-align: center;">Nun, das hat mir leider ein Spammer zerstört und ich hatte einfach nie den Nerv, mir all die Arbeit noch mal zu machen. Ein paar Brocken sind aber noch erhalten, also schmeiß ich die hier mal in Postings. WordPress hat mittlerweile auch ganz brauchbare Foren, wenn also genügend Leute interessiert sind, könnte ich mich da mal umschauen. Für die, die das Slangtimes-Forum nicht kannten. Es konnte dort jeder Fragen zur englischen, amerikanischen etc. Umgangssprache stellen. Vor allem meine kleine Gemeinde von Louise Rennison-Lesern war mir recht ans Herz gewachsen, weil die Mädels wirklich die dicken Bretter gebohrt haben. Also denn, hier und da ein Brocken…<br>
Vielleicht kann ich sogar mal hier und da was neu formatieren, um es lesbarer zu machen…<br>
Wie auch immer, Enjoy!</h5>
<p><a href="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2016/08/Web_Coverz_Leiste_02b.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-8706" src="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2016/08/Web_Coverz_Leiste_02b-300x128.jpg" alt="Web_Coverz_Leiste_02b" width="300" height="128" srcset="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2016/08/Web_Coverz_Leiste_02b-300x128.jpg 300w, https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2016/08/Web_Coverz_Leiste_02b-768x327.jpg 768w, https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2016/08/Web_Coverz_Leiste_02b-1024x436.jpg 1024w, https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2016/08/Web_Coverz_Leiste_02b-370x158.jpg 370w, https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2016/08/Web_Coverz_Leiste_02b-770x328.jpg 770w, https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2016/08/Web_Coverz_Leiste_02b-1170x498.jpg 1170w, https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2016/08/Web_Coverz_Leiste_02b-1362x580.jpg 1362w, https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2016/08/Web_Coverz_Leiste_02b.jpg 2000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px"></a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Amerikanismen – La Guerre des Mots</title>
		<link>https://slangtimes.com/2010-06-07/amerikanismen-%e2%80%93-la-guerre-des-mots/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[SlangGuy]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Jun 2010 14:44:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sprache]]></category>
		<category><![CDATA[British Slang]]></category>
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		<category><![CDATA[England]]></category>
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					<description><![CDATA[Was dem deutschen Sprachbewahrer der Anglizismus bzw. der englische Brocken im Hals, ist seinem britischen Gegenstück der Amerikanismus. Anfang dieses Jahres haben die Briten sich über die hochherrliche, um nicht zu sagen imperialistische Art echauffiert, mit der Hackfleischmulti McDonald’s in einem Werbespot ihr geliebtes “quid” zum “bob” degradiert hatte. Der Spot wurde durch einen neuen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Was dem deutschen <strong>Sprachbewahrer</strong> der <strong>Anglizismus</strong> bzw. der englische Brocken im Hals, ist seinem britischen Gegenstück der <strong>Amerikanismus</strong>.</p>
<p>Anfang dieses Jahres haben die Briten sich über die hochherrliche, um nicht zu sagen imperialistische Art echauffiert, mit der Hackfleischmulti McDonald’s in einem Werbespot ihr geliebtes “quid” zum “bob” degradiert hatte. Der Spot wurde durch einen neuen ersetzt; das Problem schien gelöst.</p>
<p>Aber womöglich sind durch die Aufregung die Gemüter jetzt sensibilisiert. Jedenfalls brachte die <a href="http://www.dailymail.co.uk/news/article-1282449/Americanisms-swamping-English-wake-smell-coffee.html" target="_blank"><em><strong>Daily Mail</strong></em></a> in den letzten Tagen gleich zwei Artikel zum Thema sprachlicher Imperialismus der amerikanischen Art.</p>
<p><a href="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2010/06/emb.131.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-1437" title="emb.13" src="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2010/06/emb.131.jpg" alt width="200" height="192"></a>Der Autor, <a href="http://www.dailymail.co.uk/home/search.html?s=y&amp;authornamef=Matthew+Engel" target="_blank"><strong>Matthew Engel</strong></a>, beginnt mit dem – eher halb­herzigen – Zugeständnis, dass Sprachen nun einmal wachsen, und einem historischen Rückblick darauf, dass bereits <strong>S.T. Coleridge</strong> 1832 das heute harmlos anmutende “<strong>talented</strong>” schockiert hatte, das eben aus den einstigen Kolonien nach England gekommen war. Sprachliche Übernahmen gehörten durchaus zum Alltag. Aber mit dem Auftauchen neuer Medien wie Film, Funk und Fernsehen seien die Importe aus Amerika ins Kraut geschossen, und jetzt drohte die schöne Muttersprache unter den hässlichen Amerikanismen zu ersticken. Engels Aufruf, der Flutwelle importierter Geistlosigkeiten den Krieg zu erklären, erinnert mich an die Nachricht, laut der die Briten gerade dem Problem fremdländischer Flora, die die heimische Tier- und&nbsp; Pflanzenwelt bedrohe, mit einer groß angelegten Ausreißaktion begegnen wollen.&nbsp;&nbsp; <span id="more-1432"></span></p>
<p>Engel nennt eine ganze Reihe besonders irritierender Beispiele, die jeder selbst nachlesen mag. Nur ein paar seien hier erwähnt.</p>
<p>Auslöser seines Artikels war ein “<strong>from the get-go</strong>” im Radio; das habe ihn wahnsinnig geärgert. Warum sage man nicht wie bisher “<strong>from the start</strong>” oder “<strong>from the off</strong>”? Es füge der heimischen Sprache doch nichts hinzu. Dass kandidieren heute ganz à l’américaine” <strong>to run for office</strong>” heißen muss, statt “<strong>to stand for office</strong>”. Und dass man sich heute “<strong>den Finger</strong>” gebe, um den Mitmenschen am Steuer auf seine Verfehlung aufmerksam zu machen, anstatt, wie sich das in England bislang gehörte, zwei Finger – eine Art Peace-Zeichen, nur eben mit nach außen gedrehter Hand.</p>
<p>The Horror, the horror! Und Engels benutzt dieses Wort.</p>
<p>Noch interessanter, so finde ich, wird es in den Kommentaren zu seinem Artikel, in denen die Leser in seine Kerbe hauen. Mein Favorit aus diesen ist die scheinbar harmlose Wendung: Can I get a coffee? und die schlichte Antwort darauf, nämlich: No. Nachdem man zunächst stutzt, kommt es einem dann wieder; man hat das doch in der Schule gelernt: “can” impliziert physisches Vermögen, nicht etwa die Erlaubnis, etwas machen zu dürfen. Die Frage bedeutet also so gestellt, ob sich der Betreffende selbst einen Kaffee holen könne. Und das geht eben nicht im Café. Was natürlich die Idioten, die für einen Becher Starbucks-Plempe anstehen, anstatt sich beim Italiener bedienen zu lassen, heute nicht mehr verstehen.</p>
<p>Mir fällt aber dazu ein, dass das Problem durchaus auch in amerikanischen Filmen und Fernsehserien thematisiert wird, meist um einen Korinthen kackenden Lehrer zu charakterisieren: Can I go to the bathroom? – May I go to the bathroom?</p>
<p>Was Engel aufstößt ist letztlich die Unver­hältnis­mäßigkeit, um nicht zu sagen die Einseitigkeit dieses “Austauschs”. Die Amerikaner, so klagt er, übernähmen rein gar nichts von uns.</p>
<p>Aber er hat durchaus Verständnis für einige der Importe, so etwa dafür dass “<strong>apartments</strong>” sich eben besser verkaufen als altbackene “<strong>flats</strong>”. Und wenigstens einen Import begrüßt er: die Übernahme des amerikani­schen “<strong>billion</strong>” für 1000 Millionen; die Briten verstanden bisher – wie wir ja auch – unter “billion” eine Million Millionen.</p>
<p>Was ich eher merkwürdig finde.</p>
<p>Verstehen kann ich ihn, wenn er es bedauert, dass England für Wörter wie “<strong>geek</strong>” – den obsessiven Computernerd – keine eigenen Begriffe erfunden hat. Da bräuchte es auch bei uns mal eine konzertierte Aktion; ich bin sicher, die deutschen Dialekte gäben für solche Leute die eine oder andere Alternative her.</p>
<p>Wie auch immer, den Abschuss macht dann einer, der seinen Landsleuten sagt, sie sollten sich nicht über Amerikanismen aufregen – schließlich würden sie heute ohne die Amerikaner mit <strong><em>germanisms</em></strong> um sich werfen. Herrlich.﻿</p>
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