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	<title>Englisch - SlangGuy&#039;s Blog</title>
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	<description>Über Slang, Übersetzen &#38; die Sprache dazu</description>
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	<title>Englisch - SlangGuy&#039;s Blog</title>
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		<title>Verschwörung — geht’s auch auf Deutsch?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[SlangGuy]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Apr 2019 11:49:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Natürlich ist diese Kolumne in erster Linie Gegrantel. Aber wie die Paranoiker so schön sagen: Heißt ja noch lange nicht, dass nicht doch alle hinter mir her sind. Anders gesagt, es ist halt doch etwas dran, wenn ich behaupte, dass die Entwicklung der deutschen Sprache zunehmend von Leuten bestimmt wird, die unbeholfen aus dem Englischen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5>Natürlich ist diese Kolumne in erster Linie Gegrantel. Aber wie die Paranoiker so schön sagen: Heißt ja noch lange nicht, dass nicht doch alle hinter mir her sind. Anders gesagt, es ist halt doch etwas dran, wenn ich behaupte, dass die Entwicklung der deutschen Sprache zunehmend von Leuten bestimmt wird, die unbeholfen aus dem Englischen gezerrte wörtliche Brocken auf den Faden ihres Mangels an Sprachgefühl reihen. Müssen Übersetzungen, gerade aus dem Englischen, wo sich jeder rantraut, denn wirklich auf das Niveau von Emotikons sinken?</h5>
<h5 style="text-align: center;">*</h5>
<p>Mit der dümmste Übersetzungsfehler in Krimis, hartgesotten oder weichgespült, ist neben dem depperten »Detective 2. Grades« (für »2nd class«, Herrgottnochmal!) seit jeher die Übersetzung von »conspiracy« mit »Verschwörung«.</p>
<p>Ich habe mir das selbst des Öfteren reinschreiben lassen müssen von Lektoren, die nicht zwischen einer »Pistole« und einem »Revolver« unterscheiden können; ja doch, im Deutschen macht man da einen Unterschied, selbst wenn das Französische diesen nicht macht! Von »Luftgewehrpatronen« will ich erst gar nicht anfangen… Ich würde da mittelalterliche Strafen vorschlagen – neben einem lebenslangen Griffelentzug.</p>
<p>»Krimis, was soll’s?« werden sich da viele denken. Nun, ich meine, man sollte einfach die Finger von Sachen lassen, von denen man keine Ahnung hat – oder die einen nicht genug interessieren, um sich in die Materie einzuarbeiten, wie das Lektorat das leider so an sich hat. Und das gilt zehnmal im Falle von Autoren, die akribisch für ihre Thriller recherchieren.</p>
<p>Aber wie gesagt: Im Augenblick scheinen wir uns dem Kipppukt zu nähern, an dem die deutsche Sprache unwiederbringlich an die Amateure unter den »Übersetzern« verlorengeht. Und deshalb moniere ich die »Verschwörung« noch mal, weil ich sie grade im <a href="https://www.nzz.ch/international/was-wird-julian-assange-vorgeworfen-und-welche-strafen-drohen-ihm-ld.1475016" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em><strong>Handelsblatt</strong></em></a> lesen muss.</p>
<p><a href="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2019/04/consp.jpg"><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-12825 size-medium" src="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2019/04/consp-300x95.jpg" alt width="300" height="95" srcset="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2019/04/consp-300x95.jpg 300w, https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2019/04/consp-370x118.jpg 370w, https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2019/04/consp-570x181.jpg 570w, https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2019/04/consp.jpg 651w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px"></a></p>
<p>Ich will hier gar nicht davon anfangen, was für eine Idiotie die Formulierung »Vorschwörung zum Einbruch« an sich ist, egal, in was immer Sie einbrechen wollen. Wenn wir uns im juristischen Bereich bewegen, zählen Begriffe – so möchte man wenigstens meinen – mindestens ebenso wie, sagen wir mal, in der Technik. Es gibt im deutschen Strafgesetzbuch den Begriff der »Verschwörung« ebensowenig wie den eines »Mordes zweiten Grades«. Und, sorry, aber übersetzen wir nun »ins Deutsche«, oder nicht? Ich meine, warum das nicht einfach richtig machen? Übrigens sprechen wir hierzulande noch nicht mal von einer »Verschwörung«, wenn es sich tatsächlich um ein solche handeln sollte – ich spreche von einer politischen Verschwörung.</p>
<p>Ohne hier einen auf studierten Juristen machen zu wollen, aber im Falle von »conspiracy« ist die Rede von einer »<a href="https://www.jurion.de/urteile/bgh/2007-06-28/3-str-140_07/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Verabredung</a>« zu einem Verbrechen, einer Straftat etc. Und die »Verabredung eines Verbrechens« ist eben bereits strafbar. Die »Anforderungen an die Konkretisierung einer in Aussicht genommenen Tat« sind hier erst mal zweitrangig.</p>
<p>Und wo wir schon dabei sind, <strong>Julian Assange</strong>, um den es hier geht, wird juristisch nicht »sexuelles Fehlverhalten« vorgeworfen… Aber davon ein andermal… Das gilt auch für die »<a href="https://www.nzz.ch/international/was-wird-julian-assange-vorgeworfen-und-welche-strafen-drohen-ihm-ld.1475016" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Regierungscomputer</a>« in der <strong><em>Neuen Züricher</em></strong>, wo Sie ansonsten bestens bedient werden zum Thema Assange. Bei genauer Hinsicht, die NZZ hat hier zwei dieser Übersetzungshämmer in einem Titel: »USA: Verschwörung zur Attacke auf Regierungscomputer«. Ich persönlich würde ja auch gleich noch die »Attacke« mit dazunehmen, aber darüber kann man womöglich noch diskutieren… Trotzdem, der Gebrauch von »Regierung« in dem Artikel lässt doch auf einen Amateur schließen… Und, sorry, falls man in der Schweiz so sagen sollte, sagen Sie mir das bitte unten in einem Kommentar, aber »… dafür,well … «??? »Assange war auch <strong>dafür</strong> in die Schlagzeilen geraten, <strong>weil</strong> die Enthüllungswebsite im US-amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf 2016 gestohlene E‑Mails der Demokratischen Partei veröffentlichte.«</p>
<p>Und wenn ich auch mal unqualifiziert absondern darf: Julian Assange sitzt nun zwölf Jahre in einer Zelle. Denken Sie daran, dass man in diversen Ländern verurteilte (!) Verbrecher mit einem popligen Hausarrest von einigen Jahren bestraft, was dann als Verbüßung einer Strafe gilt. Selbst bei uns wird eine Untersuchungshaft angerechnet. Was wollen die mit dem armen Kerl in Schweden machen? An die Wand stellen? Oder an die Amerikaner ausliefern, die den Begriff des »Verbrecherstaats« neu definieren. Wie gesagt, »unqualifiziert«… trotzdem… Irgendwie lässt mich das nicht weniger fassungslos dastehen als das, was man heute so als Übersetzung verkauft…</p>
<p>*</p>
<p>Mehr aus dieser Kolumne: <a href="https://slangtimes.com/?s=geht%27s+auch+auf+deutsch">Klick! </a></p>
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<p style="text-align: center;"><span style="font-family: comic sans ms,sans-serif; font-size: 14px;">Bücher zum Thema</span></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Übersetzung oder Abriss?</title>
		<link>https://slangtimes.com/2018-12-12/uebersetzung-oder-abriss/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[SlangGuy]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Dec 2018 10:02:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ach, Sie wollen dies oder jenes Buch in Übersetzung gelesen haben? Meinen Sie? Na ja, in der Regel können Sie das getrost behaupten. Bücher sind meist Wort für Wort – oder wenigstens Satz für Satz – übersetzt. Es gibt aber auch mehr oder weniger nervige Ausnahmen. Passen Sie auf… Anfang des Jahres gab ich schweren [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Ach, Sie wollen dies oder jenes Buch in Übersetzung gelesen haben? Meinen Sie? Na ja, in der Regel können Sie das getrost behaupten. Bücher sind meist Wort für Wort – oder wenigstens Satz für Satz – übersetzt. Es gibt aber auch mehr oder weniger nervige Ausnahmen. Passen Sie auf…</h4>
<p>Anfang des Jahres gab ich schweren Herzens die Übersetzung eines ebenso vielversprechenden wie hochgelobten Erstlingsroman eines jungen australischen Autors zurück. Der Grund dafür war schlicht der, dass ich ihn hätte um fünfzig Seiten zusammenstreichen sollen. Einen 250-Seiten-Roman! Und das ohne Wissen bzw. Einwilligung des Autors. Nur weil sich da beim deutschen Verlag jemand für gescheiter oder qualifizierter oder was weiß ich hält.</p>
<p>Ich hatte mich sogar hingesetzt und mir die Mühe gemacht, dem Lektorat zu zeigen, dass durch eine straffe Übersetzung eine deutsche Fassung zu bewerkstelligen sei, die kaum länger ausfallen würde als das Original. Und es hätte nichts gefehlt. Und es hätte sogar den kargen bis desolaten Ton des Buchs betont. Aber das konnte der betreffende Lektor nicht »nachvollziehen«? Was, aber seitenweise streichen? Er hätte mich jedoch sogar machen lassen – aber streichen sollte ich trotzdem.</p>
<p>Wie gesagt, die Kritik hat das Werk durchaus gelobt. Ich hätte also durchaus gern noch mal drüber gesprochen, mich gern mit dem Autor kurzgeschlossen. Wer weiß, vielleicht hätte er ja – so kopfschüttelnd auch immer – einschlägige Vorschläge gehabt. Aber irgendwie brach dann die Kommunikation zusammen. Der Lektor wollte sich »am Montag« melden, was jedoch nicht passierte, nicht mal eine Nachricht, dass was dazwischen gekommen sei. Wenn ich sehe, dass man neben den Rechten des Autors auch noch auf ein popliges Minimum an Manierlichkeit dem Übersetzer gegenüber pfeift, gehen bei mir die Lichter aus. Ich gab den Vertrag zurück. Es hat sich wohl ein Kollege gefunden, dem das Urheberrecht an seinen vier oder fünf Buchstaben vorbeigeht. Vermutlich einer, der sich auch für gescheiter hält als der Autor.</p>
<p>Wahrscheinlich schreibt man dann auch noch »Ungekürzte Ausgabe« drauf…</p>
<p>Man sollte das dann als »Mangelware« in die Buchhandlungen zurücktragen. Ein Tipp für alle, die sich einen Prozess leisten können.</p>
<p>Ich hatte die Episode fast vergessen, bis ich in meiner Sammlung an Übersetzungen auf einen <strong>Harold</strong>-<strong>Robbins</strong>-Titel stieß, dessen arg verstümmelte deutsche Fassung mich wieder dran erinnerte. Beim Überfliegen des Romans <strong><em>Stiletto</em></strong> (<strong><em>Die Profis</em></strong>) fand ich den blablalosen Stil des gestandenen Bestsellermachers überaus interessant. Also dachte ich, schauste mal in die deutsche Fassung rein…</p>
<p style="text-align: left;">… und durfte feststellen, dass hier genauso redigiert wurde, wo man das von mir im Falle des jungen Australiers verlangt hatte. Die folgende Passage mag das verdeutlichen:</p>


<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2018/12/robkur-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2018/12/robkur-1.jpg" alt class="wp-image-12238" width="359" height="625" srcset="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2018/12/robkur-1.jpg 479w, https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2018/12/robkur-1-173x300.jpg 173w, https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2018/12/robkur-1-370x643.jpg 370w, https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2018/12/robkur-1-334x580.jpg 334w" sizes="(max-width: 359px) 100vw, 359px"></a><figcaption>Hier fehlt so einiges</figcaption></figure></div>


<p>Ich bin mir relativ sicher, der Übersetzer – oder war’s eine Kollegin? – hat sich bestenfalls zu einem solchen Gemetzel breitschlagen lassen. Allerdings gehe ich nach eigenen einschlägigen Erfahrungen mal von einem Attentat des Lektorats aus. Die Frage ist nur, warum diese Verstümmelung? Es ist ja nicht so, dass man bei einem todsicheren Bestsellerautor aus Kostengründen Seiten zu schinden braucht. Und ich meine mit Sicherheit sagen zu können, dass sich noch kein Leser von Harold Robbins, Jackie Collins, Stephen King, Dan Brown und wie sie alle heißen über die Länge ihrer fesselnden Schwarten beklagt hätte.</p>
<p>Hier sind wohl eher verlagsseitig eigenmächtige Klugscheißer am Werk, die auf die Rechte anderer – der Autoren, zum Beispiel – ebenso pfeifen zu können meinen wie auf das Leseerlebnis ihrer Kundschaft.</p>
<p>Besonders ärgerlich ist das, und darauf möchte ich auch bei Gelegenheit hier noch eingehen, wenn man im Rahmen einer Arbeit aus Übersetzungen zitieren soll – und dann merkt, dass der gesuchte Satz oder die ganze Passage fehlt.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Geht’s auch auf Deutsch?</title>
		<link>https://slangtimes.com/2018-06-29/gehts-auch-auf-deutsch-17/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[SlangGuy]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jun 2018 02:42:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Derzeit kaum Zeit, um groß über lausige Übersetzungen zu granteln, aber das heißt noch lange nicht, dass einem nicht tagtäglich der Kaffee hochkommt, wenn man in die so genannten Nachrichten guckt… * Als wär’s nicht schlimm genug, Tag für Tag aus dem Haus zu gehen und sich mitten in einem Heer geschniegelter Zombies in Klamotten [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5>Derzeit kaum Zeit, um groß über lausige Übersetzungen zu granteln, aber das heißt noch lange nicht, dass einem nicht tagtäglich der Kaffee hochkommt, wenn man in die so genannten Nachrichten guckt…</h5>
<h5 style="text-align: center;">*</h5>
<p>Als wär’s nicht schlimm genug, Tag für Tag aus dem Haus zu gehen und sich mitten in einem Heer geschniegelter Zombies in Klamotten zu sehen, aus denen sie irgendwie längst drausgewachsen zu sein scheinen, quillt einem diese Besessenheit mit der Oberfläche auch noch aus den »Nachrichten« entgegen. Selbst die obsessive Beschäftigung mit Trumps Frisur zeugt von Massenhypnose. Zu allem Überfluss muss das auch noch in lausigstem Pseudodeutsch vonstatten gehen. Das dann natürlich von all den Modezombies als krass angesagt nachgeplappert wird. Siehe unter »Kopplungsschleife« oder »Loop«.</p>
<p>Sie kennen die kleinen Doppelbildchen, wo’s drunter oder drüber heißt: »Was ist anders?« (oder so ähnlich). Okay, denken Sie sich zum folgenden Bild einfach ein zweites (fast) gleiches in richtigem Deutsch. Sollten Sie keine Unterschiede finden, dann klemmen Sie sich mal Ihr internetfähiges Rektalthermometer zwischen die Backen und fragen Sie Ihren personalisierten Webdienst, ob Sie noch leben. Und auch wenn man Ihnen das nicht auf die Nase bindet, der zuständige Algorithmus im Supercomputer des datenabgreifenden Großkonzerns hinter Ihrem Webdienst denkt sich: »Das großartigste Ding an dem ist das Vakuum zwischen den Ohren.« Ob man Ihnen darauf wohl einen Werbespot für eine Deutschfibel aufs Smartphone schickt?</p>
<p><a href="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2018/06/badGA.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-12200" src="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2018/06/badGA-300x268.jpg" alt width="300" height="268" srcset="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2018/06/badGA-300x268.jpg 300w, https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2018/06/badGA-370x331.jpg 370w, https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2018/06/badGA-649x580.jpg 649w, https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2018/06/badGA.jpg 684w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px"></a></p>
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<p>Mehr aus dieser Kolumne: <a href="https://slangtimes.com/?s=geht%27s+auch+auf+deutsch">Klick! </a></p>
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