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	<title>Fortbildung - SlangGuy&#039;s Blog</title>
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	<description>Über Slang, Übersetzen &#38; die Sprache dazu</description>
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	<title>Fortbildung - SlangGuy&#039;s Blog</title>
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		<title>Internet – Paradies für Hörspielnarren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[SlangGuy]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Aug 2013 17:11:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Sind Sie auch so ein Hörspielnarr? Ich meine jetzt nicht die Teile, die man in beigen Reclam-Heftchen in der Schule lesen musste. Herrgottnochmal! Ein Hörspiel lesen? Das kann doch nur einer Dumpfbacke von Deutschlehrer in den Sinn kommen … Hörspiele muss man hören … Vorzugsweise mit geschlossenen Augen … in Stereo … und nächtens im [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5>Sind Sie auch so ein Hörspielnarr? Ich meine jetzt nicht die Teile, die man in beigen Reclam-Heftchen in der Schule lesen musste. Herrgottnochmal! Ein Hörspiel lesen? Das kann doch nur einer Dumpfbacke von Deutschlehrer in den Sinn kommen … Hörspiele muss man hören … Vorzugsweise mit geschlossenen Augen … in Stereo … und nächtens im Bett …</h5>
<p>Das <strong>Internet</strong> ist ist die Erfindung für Hörspielnarren. Als ich so jung war wie die Zipfel, die heute nicht Besseres zu tun haben, als sich auf Facebook und ähnlichen Foren fototechnisch im Suff zu präsentieren, da musste man allerhand Verrenkungen unternehmen, um ab und an mal das Familienradio in der Küche für sich zu bekommen. Aber das war, als würde jemand über die Schulter in deinem Buch mitlesen. Und als man dann mal einen Sommer lang Gläser gespült hatte, um sich einen Kofferradio mit Cassettenrecorder zu leisten, war man zwar unabhängig von der Familie, aber hörspieltechnisch immer noch auf das Programm des Bayerischen Rundfunks angewiesen. Na gut, im <strong>AFN</strong> gab’s einmal die Woche einen Gruselkrimi. Mittelwelle. Und <strong>France Inter</strong> hatte nachmittags einen kurzen Krimi. Da musste man aber mit verdammt spitzen Fingern an der Langwelle drehen. Und die Tonqualität war immer noch mau. Aber so richtig schlimm war das alles auch wieder nicht; es war eben der Stand der Technik, und man war froh, dass man üerhaupt was reinbekam.</p>
<p>Dann, viele Jahre später, kam der Satellitenfunk und mit ihm <strong>Astra Digital Radio</strong>. Da hatte man dann sage und schreibe sämtliche deutschen Rundfunkanstalten in der längst ordentlichen Stereoanlage. <span id="more-7208"></span>Da konnte man sich eine Zeitschrift mit dem schönen Namen <strong><em>Dampfradio</em></strong> abonnieren, in der Monat für Monat sämtliche deutschen Programme vorabgedruckt waren. Da ließ sich dann vorab studieren, ankreuzen, planen. Da gab’s zum ersten Mal Hörspiel satt.</p>
<p>Und dann kam das Internet. In dem eher unmerklich, allmählich auch alle Rundfunkanstalten des Erdenrunds Einzug hielten. Und seither hat man hröspieltechnisch ausgesorgt. Das Angebot ist schlicht nicht mehr zu schaffen. Da muss man einfach durchatmen und hier und da mal das Programm durchschauen. Zum Hören hat man meist auch eine ganze Weile Zeit. Und dann kann man natürlich auch wie anno dunnemals ein Hörspiel mitschneiden. Das geht mit dem PC bequemer denn je. Ich nehme dazu den <strong>Total Recorder</strong>.</p>
<p>Aber egal, wen deutsche Hörspiele interessieren, der findet das einschlägige Programmheft und vieles mehr auf <strong>www.hoerspiel.com</strong>. Hier bekommt man einen Überblick über alles, was im deutschen Radio an Hörspielen läuft. Und das in den verschiedensten Ordnungsschemata. Sehr praktisch ist der Tag-für-Tag-Plan, senderunabhänhig, einfach sehr praktsch nach Anfangszeiten sortiert. Unschlagbar.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.hoerspiel.com/"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-7268" alt="hörspiel" src="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2013/09/hörspiel.jpg" width="560" height="169" srcset="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2013/09/hörspiel.jpg 560w, https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2013/09/hörspiel-300x90.jpg 300w" sizes="(max-width: 560px) 100vw, 560px"></a></p>
<p>»Informationen zu <b>34584 Hörspiele</b>n vom ersten aus dem Jahr 1924 bis zu Hörspielen, die erst in der Zukunft zu hören sein werden«, gibt es auf www.hoerdat.de.&nbsp; Und natürlich haben alle unsere <strong>Sendeanstalten</strong> ihre eigenen Hörspielseiten, auf denen man neben den Sendeterminen auch noch Unmengen von Podcasts ziehen kann. So etwa der <strong>Bayerische Rundfunk</strong>: http://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/hoerspiel-und-medienkunst/podcasts/hoerspiel-pool/index.html. Und, um einen Favoriten von mir zu nennen, der <strong>WDR</strong>: http://www.wdr.de/radio/home/hoerspiel_feature/index.phtml. Da macht man sich am besten einen sauberen Lesezeichen-Ordner.</p>
<p>Englische Hörspiele findet der entsprechende geneigte Hörer auf dem besten Hörspielsender der Welt: <a href="http://www.bbc.co.uk/radio4extra/programmes/schedules/this_week" target="_blank">Radio 4extra von der BBC</a>. Hier werden sie 23/7 bedient. Von Charles Dickes, den Brontës über Holmes bis zu Bond. Ich habe hier die Chandler-Romane als Hörspiele gehört, die James Bond-Romane, Peter Whimsey, Poe, Ben Hur, Little Women …</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.bbc.co.uk/radio4extra/programmes/schedules/this_week"><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-7267" alt="bbc4" src="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2013/09/bbc4.jpg" width="560" height="131" srcset="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2013/09/bbc4.jpg 560w, https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2013/09/bbc4-300x70.jpg 300w" sizes="(max-width: 560px) 100vw, 560px"></a></p>
<p>Die Franzosen waren eine Zeitlang hinten dran oder einfach schwer zu finden, weil es bei unseren Nachbarn einfach kein handliches Wort für Hörspiel gibt. Jedenfalls keines, das sich so einfach im Web suchen ließe. Aber mit etwas Mühe stößt man auf die phantastische Hörspielsite von France Culture. Da gibt es die aktuellen Sachen und praktisch das gesamte Archiv zum Nachholen. Krimis, sehr viel sehr Literarisches und eine Menge Diskussionen zum Thema.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.franceculture.fr/emission-fictions-droles-de-drames"><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-7266" alt="FranceCulture" src="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2013/09/FranceCulture.jpg" width="560" height="218" srcset="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2013/09/FranceCulture.jpg 560w, https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2013/09/FranceCulture-300x116.jpg 300w" sizes="(max-width: 560px) 100vw, 560px"></a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>»in an agony of« – von den Agonien übersetzerischer Fortbildung (3)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[SlangGuy]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Mar 2013 06:57:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachkolumne]]></category>
		<category><![CDATA[Übersetzen]]></category>
		<category><![CDATA[Fortbildung]]></category>
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					<description><![CDATA[Nachdem wir das letzte Mal die Entwicklung von »agony« in den Wörterbüchern skizziert haben, sehen wir uns doch zum Abschluss noch an, was die Kollegen im Lauf der Zeit so mit der Wendung »in an agony of« gemacht haben. Hier zeigt sich der Sinn des Sammelns &#38; systematischen Durchackerns gedruckter Übersetzungen ganz wunderbar. Ob man [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5 align="JUSTIFY"><span style="color: #000000;">Nachdem wir das letzte Mal die Entwicklung von »agony« in den Wörterbüchern skizziert haben, sehen wir uns doch zum Abschluss noch an, was die Kollegen im Lauf der Zeit so mit der Wendung »in an agony of« gemacht haben. Hier zeigt sich der Sinn des Sammelns &amp; systematischen Durchackerns gedruckter Übersetzungen ganz wunderbar. Ob man nun von Haus aus ein Problem mit der Wendung gehabt hätte oder nicht, spielt dabei keine Rolle; es lässt sich eine Menge lernen. Und das sollte ja der Sinn der ganzen Arbeit sein. </span></h5>
<p align="JUSTIFY"><span style="color: #000000;">Aus Gründen der Bequemlichkeit – die Geschichte ist wieder mal weit mehr Arbeit geworden als beabsichtigt – nehme ich mal einfach noch einige Fundstellen aus meiner Datenbank, ohne sie weiter einzuteilen oder zu kategorisieren. Das sind nun konkrete, im Druck erschienene Beispiele für den Umgang mit unserer Wendung »</span><span style="color: #000000;"><b>in an agony of</b></span><span style="color: #000000;">«. <span id="more-6285"></span>Und nur nebenbei bemerkt: obwohl ich selbstverständlich die Übersetzer prinzipiell nenne, möchte ich in den Fällen darauf verzichten, in denen jemand völlig daneben gelangt hat. Es geht hier schließlich nicht darum, im Glashaus mit Steinen zu werfen, sondern darum etwas zu lernen, weiter nichts. </span></p>
<blockquote>
<p align="JUSTIFY"><span style="color: #000000;">The gunner’s mate was suspended in an agony of worry about the letter that Maryk had sent to the Red Cross regarding his mother’s illness.«</span><span style="color: #000000;"><sup><a href="https://slangtimes.com/2013-03-17/in-an-agony-of-von-den-agonien-ubersetzerischer-fortbildung-3/#footnote_1_6285" id="identifier_1_6285" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Herman Wouk, The Caine Mutiny">1</a></sup> </span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color: #000000;">»Der Geschützführer schwebte in einer ständigen, zermürbenden Unruhe, seit Maryk wegen der Krankheit seiner Mutter an das Rote Kreuz geschrieben hatte.«<sup><a href="https://slangtimes.com/2013-03-17/in-an-agony-of-von-den-agonien-ubersetzerischer-fortbildung-3/#footnote_2_6285" id="identifier_2_6285" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Herman Wouk, Die Caine war ihr Schicksal, dt. von Christoph Ecke">2</a></sup> </span></p>
</blockquote>
<p align="JUSTIFY"><span style="color: #000000;">An dem Satz gefällt mir so einiges nicht und »suspended« wäre gleich ein weiterer Kandidat für eine ähnliche Recherche. »Zermürbende Unruhe« an sich für »in an agony of worry« freilich wäre prinzipiell eine durchaus brauchbare Lösung.&nbsp;</span></p>
<blockquote>
<p align="JUSTIFY"><span style="color: #000000;">and I am in an agony of nerves, every day that you are away from us, for fear that I should be taken away suddenly, in the middle of the night perhaps«<sup><a href="https://slangtimes.com/2013-03-17/in-an-agony-of-von-den-agonien-ubersetzerischer-fortbildung-3/#footnote_3_6285" id="identifier_3_6285" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Atwood, Alias Grace">3</a></sup></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color: #000000;">Atwood, Alias Grace: »und jeden Tag, den Du nicht bei uns bist, leide ich Qualen der Angst, daß ich plötzlich abberufen werden könnte, vielleicht in der Mitte der Nacht«<sup><a href="https://slangtimes.com/2013-03-17/in-an-agony-of-von-den-agonien-ubersetzerischer-fortbildung-3/#footnote_4_6285" id="identifier_4_6285" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Atwood, Alias Grace, dt. von Brigitte Walitzek">4</a></sup> </span></p>
</blockquote>
<p align="JUSTIFY"><span style="color: #000000;">Hier wurden »nerves« und »fear« recht clever zusammengezogen. Und »Qualen der Angst« sind nachzuvollziehen. Ich finde dafür auch auf die Schnelle zwei Beispiele in der deutschen Literatur: </span></p>
<blockquote>
<p align="JUSTIFY"><span style="color: #000000;">Da setzt sich denn der Bube, in der Mitte des Zimmers mit dem Rücken gegen den Vorhang gekehrt, in einen Sessel und bleibt ein paar Stunden lange sitzen, indes der arme Hofmeister im Hemde und mit bloßen Füßen </span><span style="color: #000000;"><b>alle Qualen der Angst</b></span><span style="color: #000000;"> und der Kälte erduldet.«<sup><a href="https://slangtimes.com/2013-03-17/in-an-agony-of-von-den-agonien-ubersetzerischer-fortbildung-3/#footnote_5_6285" id="identifier_5_6285" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Grillparzer, Selbstbiographie">5</a></sup></span></p>
</blockquote>
<p align="JUSTIFY">und:</p>
<blockquote>
<p align="JUSTIFY">Nun, werde nicht wieder ängstlich, fuhr sie fort, da sie sah, daß Margarithens Kopf glühend roth auf die Brust sank, und <b>alle Qualen der Angst </b>und Beschämung sie zu ergreifen schienen. Wenn es Dich sehr ängstigt, will ich warten, bis Du mehr Vertrauen zu mir fassest, sollte ich hier überhaupt lange verweilen.«<sup><a href="https://slangtimes.com/2013-03-17/in-an-agony-of-von-den-agonien-ubersetzerischer-fortbildung-3/#footnote_6_6285" id="identifier_6_6285" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Henriette Paalzow, Godwie Castle. Breslau 1838">6</a></sup></p>
</blockquote>
<p align="JUSTIFY"><span style="color: #000000;">Wie’s der Zufall so will, von einem Schloss zum anderen. Norman Mailer, dem ich die Wendung gar nicht zugetraut hätte, benutzt sie in seiner Hitler-Biographie: </span></p>
<blockquote>
<p align="JUSTIFY"><span style="color: #000000;">the continuing absence of Alois caused Johann Nepomuk Hiedler to live in an agony of love.« </span><span style="color: #000000;"><sup><a href="https://slangtimes.com/2013-03-17/in-an-agony-of-von-den-agonien-ubersetzerischer-fortbildung-3/#footnote_7_6285" id="identifier_7_6285" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Norman Mailer, The Castle in the Forest">7</a></sup> </span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color: #000000;">»Die fortwährende Abwesenheit von Alois verursachte Johann Nepomuk Hiedler wahre Liebesmartern.«<sup><a href="https://slangtimes.com/2013-03-17/in-an-agony-of-von-den-agonien-ubersetzerischer-fortbildung-3/#footnote_8_6285" id="identifier_8_6285" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Norman Mailer, Das Schloss im Wald, dt. von Alfred Starkmann">8</a></sup> </span></p>
</blockquote>
<p align="JUSTIFY"><span style="color: #000000;"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3486590995?ie=UTF8&amp;tag=slang-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3831130523%22" target="_blank"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-6032 alignleft" alt="kön2001_400" src="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2013/02/kön2001_400-210x300.jpg" width="210" height="300" srcset="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2013/02/kön2001_400-210x300.jpg 210w, https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2013/02/kön2001_400.jpg 400w" sizes="(max-width: 210px) 100vw, 210px"></a>»Liebesmartern« ist eine durchaus originelle Lösung. Die Verstärkung durch »wahre« scheint mir recht idiomatisch und erinnert mich an einen Artikel aus den </span><span style="color: #000000;"><i><b>Lebenden Sprachen</b></i></span><span style="color: #000000;"> von anno dunnemals, laut dem das Deutsche gern etwas kräftiger zulangt als das Englische. Muss ich mal raussuchen. Eine weitere solche Verstärkung wäre »tausend«, das ich bei <strong>E.T.A. Hoffmann</strong> gefunden habe: »wie er aus dem von tausend Liebesqualen aufgeregten Gemüt hervorsprudelte«<sup><a href="https://slangtimes.com/2013-03-17/in-an-agony-of-von-den-agonien-ubersetzerischer-fortbildung-3/#footnote_9_6285" id="identifier_9_6285" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Hoffmann, Die Serapionsbrüder">9</a></sup>. Da ich die »Liebesmartern« nicht gefunden habe, gebe ich mich hier mal mit den »Liebesqualen« zufrieden. Bei <strong>Hermann Essig</strong> heißt es »hinter den verschlungenen Armen der in heißen Liebesqualen Sitzenden an der Aisne.«<sup><a href="https://slangtimes.com/2013-03-17/in-an-agony-of-von-den-agonien-ubersetzerischer-fortbildung-3/#footnote_10_6285" id="identifier_10_6285" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Essig, Der Taifun">10</a></sup> Aber ich schweife wieder mal ab. Werfen wir lieber mal einen Blick in <strong>Edgar Allan Poes <em>Gordon Pym </em></strong>in Der Übersetzung von <strong>Arno Schmidt</strong>:<br>
</span></p>
<blockquote>
<p align="JUSTIFY"><span style="color: #000000;">My powers of speech totally failed, and </span><span style="color: #000000;"><b>in an agony of terror</b></span><span style="color: #000000;"> lest my friend should conclude me dead, and return without attempting to reach me, … </span><span style="color: #000000;">«<sup><a href="https://slangtimes.com/2013-03-17/in-an-agony-of-von-den-agonien-ubersetzerischer-fortbildung-3/#footnote_11_6285" id="identifier_11_6285" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Poe, Gordon Pym">11</a></sup> </span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color: #000000;">»Mein Sprachvermögen verweigerte mir einfach den Dienst; und </span><span style="color: #000000;"><b>in einer Agonie des Entsetzens</b></span><span style="color: #000000;">, daß mein Freund mich für tot halten &amp; ohne einen weiteren Versuch, mich zu erreichen, umkehren könne, stand ich da …«<sup><a href="https://slangtimes.com/2013-03-17/in-an-agony-of-von-den-agonien-ubersetzerischer-fortbildung-3/#footnote_12_6285" id="identifier_12_6285" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Poe, Gordon Pym, dt. von Arno Schmidt">12</a></sup> </span></p>
</blockquote>
<p align="JUSTIFY"><span style="color: #000000;">Arno Schmidt behält hier die »Agonie« bei, was durchaus des Öfteren gemacht wird. Und der Text von Poe ist durchaus alt genug, um das auszuhalten. </span><span style="color: #000000;">Von Poe zu einem ziemlich jungen Text: </span></p>
<blockquote>
<p align="JUSTIFY"><span style="color: #000000;">At first it wouldn’t start. In an </span><span style="color: #000000;"><b>agony of dread</b></span><span style="color: #000000;">, she waited and watched as Dwina tried to fire the ignition.«<sup><a href="https://slangtimes.com/2013-03-17/in-an-agony-of-von-den-agonien-ubersetzerischer-fortbildung-3/#footnote_13_6285" id="identifier_13_6285" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Kathy Lette, Mad Cows">13</a></sup> </span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color: #000000;">»</span><span style="color: #000000;"><b>Starr vor Angst</b></span><span style="color: #000000;"> wartete Maddy und sah zu, wie Dwina den Zündschlüssel immer wieder im Schloß drehte.«</span><span style="color: #000000;"><sup><a href="https://slangtimes.com/2013-03-17/in-an-agony-of-von-den-agonien-ubersetzerischer-fortbildung-3/#footnote_14_6285" id="identifier_14_6285" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Kathy Lette, Kinderwahn, dt. von Thomas Bodmer">14</a></sup></span></p>
</blockquote>
<p align="JUSTIFY"><span style="color: #000000;">Auch eine originelle Lösung, die mir persönlich gut gefällt &amp; auf die man erst mal kommen muss; sicher nicht verkehrt, sich die zu merken. Zeitlich genau zwischen Poe und Lette liegt wohl Dreiser: </span></p>
<blockquote>
<p align="JUSTIFY"><span style="color: #000000;">and finally </span><span style="color: #000000;"><b>in an agony of</b></span><span style="color: #000000;"> dissatisfaction with herself at having brought all this on herself, she retired to the rest room«<sup><a href="https://slangtimes.com/2013-03-17/in-an-agony-of-von-den-agonien-ubersetzerischer-fortbildung-3/#footnote_15_6285" id="identifier_15_6285" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Theodore Dreiser, An American Tragedy">15</a></sup> </span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color: #000000;">»Aber ach, dieses Warten! Der Schmerz über seine Kälte! Sie konnte es kaum aushalten und zog sich in einem </span><span style="color: #000000;"><b>Übermaß an Kränkung</b></span><span style="color: #000000;"> darüber, daß sie selbst an all dem schuld war, gegen drei Uhr in den Erholungsraum zurück.“<sup><a href="https://slangtimes.com/2013-03-17/in-an-agony-of-von-den-agonien-ubersetzerischer-fortbildung-3/#footnote_16_6285" id="identifier_16_6285" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Theodore Dreiser, Eine amerikanische Tragödie, dt. von Marianne Schön">16</a></sup> </span></p>
</blockquote>
<p align="JUSTIFY"><span style="color: #000000;">»Kränkung« scheint mir »dissatisfaction« nicht ganz zu treffen, obwohl ich zu sehen meine, dass hier die »agony« integriert werden soll – was freilich das »Übermaß« fragwürdig erscheinen ließe. Ansonsten ist auch »Übermaß an…« für »agony of… « eine Lösung, die man sich herausschreiben sollte. Hier wieder ein älterer Text: </span></p>
<blockquote>
<p align="JUSTIFY"><span style="color: #000000;">Every time Aram saw her, he was startled at the alteration; and kissing her cheek, her lips, her temples, in an agony of grief, wondered that to him alone it was forbidden to weep.«<sup><a href="https://slangtimes.com/2013-03-17/in-an-agony-of-von-den-agonien-ubersetzerischer-fortbildung-3/#footnote_17_6285" id="identifier_17_6285" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Edward Bulwer Lytton, Eugene Aram">17</a></sup> </span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color: #000000;">»So oft Aram sie sah, erschrak er über die Veränderung. In </span><span style="color: #000000;"><b>der Todesqual des Grames</b></span><span style="color: #000000;"> küßte er ihr Wange, Lippen Schläfen und wunderte sich, daß nur ihm es versagt war, zu weinen.«<sup><a href="https://slangtimes.com/2013-03-17/in-an-agony-of-von-den-agonien-ubersetzerischer-fortbildung-3/#footnote_18_6285" id="identifier_18_6285" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Edward Bulwer Lytton, Eugen Aram; die Gutenberg-DVD nennt den Übersetzer leider nicht">18</a></sup></span></p>
</blockquote>
<p align="JUSTIFY"><span style="color: #000000;">»In der Todesqual des Grames« gefällt mir zwar nicht, aber definitiv trifft »Todesqual« die »agony«. </span></p>
<p align="JUSTIFY"><a href="http://www.slangtimes.com/bernhardschmid/wp-content/uploads/2010/09/b470.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-489" alt="b470" src="http://www.slangtimes.com/bernhardschmid/wp-content/uploads/2010/09/b470.jpg" width="470" height="99"></a></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color: #000000;">Gleich viermal habe ich mir unsere Wendung im Falle von Styrons </span><span style="color: #000000;"><i><b>Nat Turner</b></i></span><span style="color: #000000;"> notiert: </span></p>
<blockquote>
<p align="JUSTIFY"><span style="color: #000000;">With his other hand he is clutching his stomach in an agony of delight, and his laughter is high, loud, irrepressible.«<sup><a href="https://slangtimes.com/2013-03-17/in-an-agony-of-von-den-agonien-ubersetzerischer-fortbildung-3/#footnote_19_6285" id="identifier_19_6285" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="William Styron, The Confessions of Nat Turner">19</a></sup> </span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color: #000000;">»Mit der anderen hält er sich den Bauch vor Lachen – das Gelächter klingt laut und hoch und unwiderstehlich. »Hund, elender!« schreie ich ihn an.«<sup><a href="https://slangtimes.com/2013-03-17/in-an-agony-of-von-den-agonien-ubersetzerischer-fortbildung-3/#footnote_20_6285" id="identifier_20_6285" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="William Styron, Die Bekenntnisse des Nat Turner; der Übersetzer ist in meiner Buchclub-Ausgabe nicht genannt; das Titelfoto zu schießen war ja auch sicher mehr Arbeit…">20</a></sup></span></p>
</blockquote>
<p align="JUSTIFY">Eine besonders originelle Lösung ist folgende:</p>
<blockquote>
<p align="JUSTIFY"><span style="color: #000000;">I was in an agony of waiting.«<sup><a href="https://slangtimes.com/2013-03-17/in-an-agony-of-von-den-agonien-ubersetzerischer-fortbildung-3/#footnote_19_6285" id="identifier_21_6285" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="William Styron, The Confessions of Nat Turner">19</a></sup> </span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color: #000000;">»Das Warten peinigte mich.«<sup><a href="https://slangtimes.com/2013-03-17/in-an-agony-of-von-den-agonien-ubersetzerischer-fortbildung-3/#footnote_21_6285" id="identifier_22_6285" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="William Styron, Die Bekenntnisse des Nat Turner">21</a></sup></span></p>
</blockquote>
<p align="JUSTIFY"><span style="color: #000000;">Die »agony« mit »peinigen« in eine Verbalkonstruktion aufzulösen, ist so originell wie selten und entsprechend interessant. </span><span style="color: #000000;">Und der Kollege macht das gleich noch mal: </span></p>
<blockquote>
<p align="JUSTIFY"><span style="color: #000000;">as I sat here </span><span style="color: #000000;"><b>in the hopeless agony</b></span><span style="color: #000000;"> of the knowledge of what was going to befall me«<sup><a href="https://slangtimes.com/2013-03-17/in-an-agony-of-von-den-agonien-ubersetzerischer-fortbildung-3/#footnote_22_6285" id="identifier_23_6285" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="William Styron, The Confessions of Nat Turner">22</a></sup></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color: #000000;">»wie ich </span><span style="color: #000000;"><b>hoffnungslos</b></span><span style="color: #000000;"> vor mich hin brüte und genau weiß, was ich zu erwarten hab«<sup><a href="https://slangtimes.com/2013-03-17/in-an-agony-of-von-den-agonien-ubersetzerischer-fortbildung-3/#footnote_21_6285" id="identifier_24_6285" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="William Styron, Die Bekenntnisse des Nat Turner">21</a></sup></span></p>
</blockquote>
<p align="JUSTIFY"><span style="color: #000000;">Noch mal eine verbale Lösung, die vielleicht ein eleganteres »in dem Wissen, was…« hätte vertragen können statt dem zweiten Verb, aber »hoffnungslos brüten« scheint mir die »agony« durchaus ebenso zu treffen wie die nächste Lösung: </span></p>
<blockquote>
<p align="JUSTIFY"><span style="color: #000000;">buzzing eternally between heaven and oblivion </span><span style="color: #000000;"><b>in a pure agony of</b></span><span style="color: #000000;"> mindless twitching«<sup><a href="https://slangtimes.com/2013-03-17/in-an-agony-of-von-den-agonien-ubersetzerischer-fortbildung-3/#footnote_22_6285" id="identifier_25_6285" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="William Styron, The Confessions of Nat Turner">22</a></sup> </span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color: #000000;">»die endlos zwischen Himmel und Vergessen hin und her summen, </span><span style="color: #000000;"><b>verdammt zur ewigen Qual</b></span><span style="color: #000000;">, zuckend, vom Trieb gezwungen, sich von Schweiß und Schmutz und Kot zu ernähren«<sup><a href="https://slangtimes.com/2013-03-17/in-an-agony-of-von-den-agonien-ubersetzerischer-fortbildung-3/#footnote_21_6285" id="identifier_26_6285" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="William Styron, Die Bekenntnisse des Nat Turner">21</a></sup></span></p>
</blockquote>
<p align="JUSTIFY"><span style="color: #000000;">Das sachte Verschieben der Bezüge macht sich nicht schlecht. Und der »agony« ist auch Genüge getan. Und zu guter Letzt, auch wenn das reiner Zufall ist, die Art Lösung, mit der wir begonnen haben, die darin besteht, die Wendung ganz einfach wegzulassen: </span></p>
<blockquote>
<p align="JUSTIFY"><span style="color: #000000;">You mean to tell me that now, after all these here months, your heart ain’t touched by </span><span style="color: #000000;"><b>the agony of an event</b></span><span style="color: #000000;"> like that?«<sup><a href="https://slangtimes.com/2013-03-17/in-an-agony-of-von-den-agonien-ubersetzerischer-fortbildung-3/#footnote_19_6285" id="identifier_27_6285" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="William Styron, The Confessions of Nat Turner">19</a></sup><br>
</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color: #000000;">»Du willst mir also sagen, daß nach all diesen Monaten dein Herz von so was nicht gerührt wird?«<sup><a href="https://slangtimes.com/2013-03-17/in-an-agony-of-von-den-agonien-ubersetzerischer-fortbildung-3/#footnote_21_6285" id="identifier_28_6285" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="William Styron, Die Bekenntnisse des Nat Turner">21</a></sup></span></p>
</blockquote>
<p style="text-align: center;" align="JUSTIFY"><span style="color: #000000;"><a href="http://www.slangtimes.com/bernhardschmid/wp-content/uploads/2010/09/b470.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-489" alt="b470" src="http://www.slangtimes.com/bernhardschmid/wp-content/uploads/2010/09/b470.jpg" width="470" height="99"></a></span></p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_1_6285" class="footnote">Herman Wouk, <span style="color: #000000;"><i><b>The Caine Mutiny</b></i></span><span style="color: #000000;"></span></li><li id="footnote_2_6285" class="footnote">Herman Wouk, <span style="color: #000000;"><i><b>Die Caine war ihr Schicksal</b></i></span><span style="color: #000000;">, dt. von Christoph Ecke</span></li><li id="footnote_3_6285" class="footnote"><span style="color: #000000;">Atwood, </span><span style="color: #000000;"><i><b>Alias Grace</b></i></span><span style="color: #000000;"></span></li><li id="footnote_4_6285" class="footnote">Atwood, <span style="color: #000000;"><i><b>Alias Grace</b></i></span><span style="color: #000000;">, dt. von Brigitte Walitzek</span></li><li id="footnote_5_6285" class="footnote">Grillparzer, <em><strong>Selbstbiographie</strong></em></li><li id="footnote_6_6285" class="footnote">Henriette Paalzow, <strong><em>Godwie Castle</em></strong>. Breslau 1838</li><li id="footnote_7_6285" class="footnote">Norman Mailer, <span style="color: #000000;"><i><b>The Castle in the Forest</b></i></span><span style="color: #000000;"></span></li><li id="footnote_8_6285" class="footnote">Norman Mailer, <span style="color: #000000;"><i><b>Das Schloss im Wald</b></i></span><span style="color: #000000;">, dt. von Alfred Starkmann</span><span style="font-family: AngsanaUPC,serif;"><span style="font-size: large;"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: medium;"></span></span></span></span></li><li id="footnote_9_6285" class="footnote">Hoffmann, <em><strong>Die Serapionsbrüder</strong></em></li><li id="footnote_10_6285" class="footnote">Essig, <em><strong>Der Taifun</strong></em></li><li id="footnote_11_6285" class="footnote">Poe, <span style="color: #000000;"><i><b>Gordon Pym</b></i></span><span style="color: #000000;"></span></li><li id="footnote_12_6285" class="footnote">Poe, <span style="color: #000000;"><i><b>Gordon Pym</b></i></span><span style="color: #000000;">, dt. von Arno Schmidt</span></li><li id="footnote_13_6285" class="footnote">Kathy Lette, <span style="color: #000000;"><i><b>Mad Cows</b></i></span><span style="color: #000000;"></span></li><li id="footnote_14_6285" class="footnote"><span style="color: #000000;">Kathy Lette, </span><span style="color: #000000;"><i><b>Kinderwahn</b></i></span><span style="color: #000000;">, dt. von Thomas Bodmer</span></li><li id="footnote_15_6285" class="footnote">Theodore Dreiser, <span style="color: #000000;"><i><b>An American Tragedy</b></i></span><span style="color: #000000;"></span></li><li id="footnote_16_6285" class="footnote">Theodore Dreiser, <span style="color: #000000;"><i><b>Eine amerikanische Tragödie</b></i></span><span style="color: #000000;">, dt. </span>von Marianne Schön<span style="color: #000000;"></span></li><li id="footnote_17_6285" class="footnote"><span style="color: #000000;">Edward Bulwer Lytton, </span><span style="color: #000000;"><i><b>Eugene Aram</b></i></span><span style="color: #000000;"></span></li><li id="footnote_18_6285" class="footnote">Edward Bulwer Lytton, <span style="color: #000000;"><i><b>Eugen Aram</b></i></span><span style="color: #000000;">; die Gutenberg-DVD nennt den Übersetzer leider nicht</span></li><li id="footnote_19_6285" class="footnote"><span style="color: #000000;">William Styron, </span><span style="color: #000000;"><i><b>The Confessions of Nat Turner</b></i></span><span style="color: #000000;"></span></li><li id="footnote_20_6285" class="footnote">William Styron, <span style="color: #000000;"><i><b>Die Bekenntnisse des Nat Turner</b></i></span><span style="color: #000000;">; der Übersetzer ist in meiner Buchclub-Ausgabe nicht genannt; das Titelfoto zu schießen war ja auch sicher mehr Arbeit…</span></li><li id="footnote_21_6285" class="footnote">William Styron, <span style="color: #000000;"><i><b>Die Bekenntnisse des Nat Turner</b></i></span><span style="color: #000000;"></span></li><li id="footnote_22_6285" class="footnote">William Styron, <span style="color: #000000;"><i><b>The Confessions of Nat Turner</b></i></span><span style="color: #000000;"></span></li></ol>]]></content:encoded>
					
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		<title>Nathan Bailey — Pionier des Diktionärs</title>
		<link>https://slangtimes.com/2013-03-13/nathan-bailey-pionier-des-diktionars/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[SlangGuy]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Mar 2013 05:27:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Übersetzen]]></category>
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					<description><![CDATA[Will man ältere Texte korrekt übersetzen, so tut man gut daran, dabei auch ältere Wörterbücher und Lexika zu Rate zu ziehen, wenigstens nebenher, um sicher zu gehen. Wörter ändern gerne mal ihre Bedeutung, schon gar im Lauf von ein‑, zweihundert Jahren. So gehören ältere Dictionnaires einfach in die Wörterbuchsammlung des Übersetzerprofis. Und manchmal ist es [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5>Will man ältere Texte korrekt übersetzen, so tut man gut daran, dabei auch ältere Wörterbücher und Lexika zu Rate zu ziehen, wenigstens nebenher, um sicher zu gehen. Wörter ändern gerne mal ihre Bedeutung, schon gar im Lauf von ein‑, zweihundert Jahren. So gehören ältere Dictionnaires einfach in die Wörterbuchsammlung des Übersetzerprofis. Und manchmal ist es auch ganz einfach lehrreich bis amüsant, einen Blick in das Vorwort so einer alten Schwarte zu werfen – trotz des nervigen optischen Kleinkriegs mit der Fraktur auf vergilbtem Papier.</h5>
<p>Ich habe hier einige Diktionärs zusammengetragen, die Ihnen bei der Übersetzung eines älteren englischen Textes behilflich sein könnten. Sie stammen allesamt von <strong>Nathan Bailey</strong>, einem Pionier der Wörterbuchmacherei. Um <strong>Baileys</strong> Arbeit richtig würdigen zu können, sollte man verstehen, dass vor diesem Mann Wörterbucher lediglich »schwierige Wörter« erklärten,<sup><a href="https://slangtimes.com/2013-03-13/nathan-bailey-pionier-des-diktionars/#footnote_1_6229" id="identifier_1_6229" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="ich richte mich hier wie im Folgenden weitgehend nach der englischen Wikipedia">1</a></sup> d.h. Fremdwörter, vorwiegend Latinismen; die eigentliche Alltagssprache blieb ungewürdigt und unerklärt. Zu Baileys großen Verdiensten gehört es, seinen Blick auf die englische Sprache als Ganzes zu richten. Auch auf die Alltagssprache. Und unter diese Alltagssprache fielen bei Bailey tatsächlich auch bereits Sondersparten wie die Dialekte, Termini technici und, man höre und staune, auch die Gaunersprache.<span id="more-6229"></span></p>
<p><a href="http://archive.org/stream/universaletymol00bail#page/n5/mode/2up" target="_blank"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-6231 alignleft" alt="bail0_300" src="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2013/03/bail0_300-166x300.jpg" width="166" height="300" srcset="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2013/03/bail0_300-166x300.jpg 166w, https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2013/03/bail0_300.jpg 300w" sizes="(max-width: 166px) 100vw, 166px"></a>Wer sich für alten englischen »Cant« – wie man diese Gaunersprache nennt – interessiert, der wird bei <strong>Bailey</strong> also bereits fündig. Werfen Sie einfach mal einen Blick auf diese Website hier, wo sich ein fleißiger Herr namens <strong>Liam Quin</strong> eine Riesenarbeit gemacht hat, diesen ganz speziellen Teil von Nathan Baileys Wörterbuch (Ausgabe 1737) herauszusuchen und zu transkribieren: <strong><a href="http://www.fromoldbooks.org/NathanBailey-CantingDictionary/transcription.html" target="_blank">Canting Dictionary</a></strong>.</p>
<p>Nathan Baileys <strong><em>An Universal Etymological English Dictionary</em></strong> von 1721 wurde rasch zum beliebtesten Wörterbuch seines Jahrhunderts. Laut dem <strong><em>Dictionary of National Biography</em></strong> erlebte an die dreißig Auflagen!<sup><a href="https://slangtimes.com/2013-03-13/nathan-bailey-pionier-des-diktionars/#footnote_2_6229" id="identifier_2_6229" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="»Bailey, Nathan«. Dictionary of National Biography. London: Smith, Elder &amp; Co. 1885–1900.">2</a></sup> Mit einem Klick auf das Titelblattt links können Sie gleich darin blättern. Wenn Sie wie ich alte Bücher zwar mögen, aber weder deren Staub noch Geruch in der Wohnung haben wollen, sind Sie damit bestens bedient. Dasselbe gilt auch für die anderen hier vorgestellten Wörterbücher.</p>
<p>Aber da es mir hier vorrangig ums Übersetzen geht, lassen Sie mich Ihnen das <strong>zweichsprachige Wörterbuch</strong> vorstellen, das auf der bahnbrechenden Arbeit des übrigens 1742 verstorbenen <strong>Nathan Bailey</strong> basiert. Ich habe es hier bereits vor einigen Jahren <a href="https://slangtimes.com/2010-01-27/nathan-baileys-dictionary-english-german-and-german-english/">in einem anderen Beitrag </a>vorgestellt: <strong><em>Nathan Bailey’s Dictionary English-German and German-English</em></strong> von <strong>Johann Anton Fahrenkrüger,</strong> seines Zeichens »Vorsteher einer Unterrichts-Anstalt in Hamburg« gelesen; der hat Bailey’s Wörterbuch für die 10. Auflage von 1801 »gänzlich umgearbeitet«, 1810 erschien dann die elfte Auflage, die ich hier vorstellen will.&nbsp; Einfach auf die Titelblätter klicken und Sie können sofort drin blättern und nachschlagen.&nbsp; Benutzen Sie gegebenenfalls die <strong>Lupenfunktion</strong>; so ganz leicht zu lesen sind die alten Theile leider nicht. Auch wenn man rasch Übung darin hat…</p>
<p style="text-align: center;">~~~~~~~~~~~~~~~~~~~</p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-family: comic sans ms,sans-serif; font-size: 14px;">Klicken Sie ruhig mal drauf &amp; schauen Sie rein.</span></p>
<table style="height: 300px; width: 570px;" border="0" align="center">
<tbody>
<tr>
<td style="text-align: center;"><a href=" http://archive.org/stream/nathanbaileysdi00bailgoog#page/n6/mode/2up" target="_blank"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-6237 aligncenter" alt="bail1_285" src="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2013/03/bail1_285.jpg" width="231" height="380" srcset="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2013/03/bail1_285.jpg 285w, https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2013/03/bail1_285-182x300.jpg 182w" sizes="(max-width: 231px) 100vw, 231px"></a></td>
<td style="text-align: center;"></td>
<td style="text-align: center;"><a href="http://archive.org/stream/nathanbaileysdi01bailgoog#page/n6/mode/2up" target="_blank"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-6238 aligncenter" alt="bail2_285" src="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2013/03/bail2_285.jpg" width="231" height="406" srcset="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2013/03/bail2_285.jpg 285w, https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2013/03/bail2_285-170x300.jpg 170w" sizes="(max-width: 231px) 100vw, 231px"></a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p style="text-align: center;">~~~~~~~~~~~~~~~~~~~</p>
<p><strong><a href="http://archive.org/stream/acompleatenglis00arnogoog#page/n9/mode/2up" target="_blank"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-6247" alt="bail4_280" src="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2013/03/bail4_280.jpg" width="280" height="432" srcset="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2013/03/bail4_280.jpg 280w, https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2013/03/bail4_280-194x300.jpg 194w" sizes="(max-width: 280px) 100vw, 280px"></a>Johann Anton Fahrenkrüger</strong> war übrigens nicht der erste, der Baileys Wörterbuch zweisprachig bearbeitete: <strong>Theodor Arnold</strong> besorgte dies bereits 1761, <strong>Anton Ernst Klausing</strong> 1792, Fahrenkrügers ist jedoch für den Übersetzer das interessantere Nachschlagewerk.</p>
<p>Was <strong>Nathan Baileys</strong> Arbeit anbelangt, so baute auch der berühmte, stets als Urvater aller Wörterbücher angeführte <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Samuel_Johnson" target="_blank">Samuel Johnson</a></strong> auf Baileys Werk. Um Wikipedia zu bemühen: »Zwischen 1747 und 1755 erarbeitete Johnson das <strong><em>Dictionary of the English Language</em></strong> (1755, 2 Bände), das 1758 bereits in 6. Auflage erschien und bis heute alle ähnlichen Lexika über die englische Sprache beeinflusst hat.« Interessant ist dabei für uns, dass spätere Ausgaben des Bailey, der von&nbsp;<strong>Joseph Nicol Scott</strong>&nbsp; bearbeitete &amp; entsprechend benamste »Scott-Bailey« bzw. »Bailey-Scott«, Johnson aufs Heftigste »zitieren«. Wir kennen dieses Verfahren heute unter dem Begriff »Guttenbergen«; dem Vernehmen nach sind die eigentlichen Revisionen von Herrn <strong>Scott</strong> eher zu vernachlässigen.</p>
<p><strong>Nathan Bailey</strong> selbst war da weit fleißiger gewesen. Noch 1883, also vierzig Jahre nach seinem Tod, brachte ein gewisser <strong>William E.A. Axon </strong>unter dem Titel<em> </em><strong><em><strong>English Dialect Words of the Eighteenth Century </strong></em></strong>die Dialekteinträge in <strong>Baileys Diktionär</strong> als eigenes Buch heraus. Es sollte laut Vorwort als Grundlage für die künftige Dialektforschung dienen. Er äußert sich in diesem Vorwort auch über die Verdienste <strong>Baileys</strong> selbst: <strong></strong></p>
<blockquote><p>Von allen unseren Lexikographen, die Johnson vorangegangen, war er der beliebteste, und obgleich sein Werk schließlich aus dem Feld geschlagen worden, räumte es dieses nicht ohne Kampf.&nbsp; Es gab mehrere Ausgaben nach dem Jahre 1755, dem denkwürdigen Jahr, in dem die Früchte von Johnsons Arbeit erstmals erschienen, und selbst 1802 noch brachte man zu Glasgow eine Ausgabe davon heraus. Da Baileys Arbeit erstmals 1721 erschien, war es folglich nahezu ein Jahrhundert beliebt und von Nutzen. Über den Autor selbst wissen wir wenig, aber wenn es denn zutrifft, dass die Biographie eines Autors die Geschichte seiner Bücher ist, so sind wir denn nicht in Gänze ohne Materialen für ein Life of Bailey.«<sup><a href="https://slangtimes.com/2013-03-13/nathan-bailey-pionier-des-diktionars/#footnote_3_6229" id="identifier_3_6229" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="William E.A. Axon, English Dialect Words of the Eighteenth Century. London: 1883">3</a></sup></p></blockquote>
<p style="text-align: center;">&nbsp;~~~~~~~~~~~~~~~~~~~</p>
<table style="height: 300px; width: 570px;" border="0" align="center">
<tbody>
<tr>
<td style="text-align: center;"><a href="http://archive.org/stream/englishdialectw01axongoog#page/n5/mode/2up" target="_blank"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-6258 aligncenter" alt="axon_280" src="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2013/03/axon_280.jpg" width="280" height="422" srcset="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2013/03/axon_280.jpg 280w, https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2013/03/axon_280-199x300.jpg 199w" sizes="(max-width: 280px) 100vw, 280px"></a></td>
<td style="text-align: center;"></td>
<td style="text-align: center;"><a href="http://archive.org/stream/diversproverbsw00bailgoog#page/n10/mode/2up" target="_blank"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-6259 aligncenter" alt="Bail3_280" src="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2013/03/Bail3_280.jpg" width="280" height="393" srcset="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2013/03/Bail3_280.jpg 280w, https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2013/03/Bail3_280-213x300.jpg 213w" sizes="(max-width: 280px) 100vw, 280px"></a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p style="text-align: center;">~~~~~~~~~~~~~~~~~~~</p>
<p>Wie Sie an dem Bildchen rechts obensehen, hat <strong>Bailey</strong> gesondert 1721 »zur Untherhaltung der Neugierigen wie zur Bildung der Unwissenden und zum Nutzen junger Studenten, Werkmeister, Handelsleute &amp; Ausländer« auch ein englisches<strong> Sprichwörterbuch </strong>herausgegeben. Nur um noch eines seiner weiteren Nachschlagewerke zu nennen. Darüber hinaus widmete er sich als <strong>Übersetzer</strong> – aus dem Lateinischen – den Schriften des <strong>Erasmus von Rotterdam</strong> sowie den <strong>Metamorphosen Ovids</strong>.</p>
<p style="text-align: center;">~~~~~~~~~~~~~~~~~~~</p>
<table style="height: 300px; width: 570px;" border="0" align="center">
<tbody>
<tr>
<td style="text-align: center;"><a href="http://archive.org/stream/wholefamiliarco00erasgoog#page/n6/mode/2up" target="_blank"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-6263 aligncenter" alt="bail11_280" src="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2013/03/bail11_280.jpg" width="280" height="432" srcset="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2013/03/bail11_280.jpg 280w, https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2013/03/bail11_280-194x300.jpg 194w" sizes="(max-width: 280px) 100vw, 280px"></a></td>
<td style="text-align: center;"></td>
<td style="text-align: center;"><a href="http://archive.org/details/metamorphosesinf00oviduoft" target="_blank"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-6264 aligncenter" alt="bail7_280" src="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2013/03/bail7_280.jpg" width="280" height="441" srcset="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2013/03/bail7_280.jpg 280w, https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2013/03/bail7_280-190x300.jpg 190w" sizes="(max-width: 280px) 100vw, 280px"></a></td>
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<ol class="footnotes"><li id="footnote_1_6229" class="footnote">ich richte mich hier wie im Folgenden weitgehend nach der englischen <strong>Wikipedia</strong></li><li id="footnote_2_6229" class="footnote">»<a title="s:Bailey, Nathan (DNB00)" href="http://en.wikisource.org/wiki/Bailey,_Nathan_%28DNB00%29">Bailey, Nathan«</a>. <strong><i><a title="Dictionary of National Biography" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Dictionary_of_National_Biography">Dictionary of National Biography</a></i></strong>. London: Smith, Elder &amp; Co. 1885–1900.</li><li id="footnote_3_6229" class="footnote">William E.A. Axon, <strong><em>English Dialect Words of the Eighteenth Century</em></strong>. London: 1883</li></ol>]]></content:encoded>
					
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