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	<title>Gegenkultur - SlangGuy&#039;s Blog</title>
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	<description>Über Slang, Übersetzen &#38; die Sprache dazu</description>
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	<title>Gegenkultur - SlangGuy&#039;s Blog</title>
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		<title>Was heißt hier ›wettern‹?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[SlangGuy]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Dec 2017 11:46:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Weihnachtliches von einem Simplicius… »Ihr seid grade eben um einiges reicher geworden.« Steuersenkung in den USA. Der erste politische Erfolg des menschenverachtenden Replikanten im Weißen Haus nützt – wen wollte es wundern? – ihm und seiner geldgeilen Spezies. Und wohin fließt Geld, dass Leute einsparen, die diese Ersparnisse nicht zum Überleben brauchen? Nun, in Investitionen. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Weihnachtliches von einem Simplicius…</h4>
<blockquote><p>»Ihr seid grade eben um einiges reicher geworden.«</p></blockquote>
<p><a href="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2017/12/rich5.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter wp-image-11564 size-medium" style="border-width: 30px; margin: 30px;" src="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2017/12/rich5-300x267.jpg" alt width="300" height="267" srcset="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2017/12/rich5-300x267.jpg 300w, https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2017/12/rich5-370x330.jpg 370w, https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2017/12/rich5.jpg 598w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px"></a></p>
<p>Steuersenkung in den USA. Der erste politische Erfolg des menschenverachtenden Replikanten im Weißen Haus nützt – wen wollte es wundern? – ihm und seiner geldgeilen Spezies.</p>
<p><a href="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2017/12/geldg.jpg"><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-11567 size-medium" style="border-width: 30px; margin: 30px;" src="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2017/12/geldg-300x186.jpg" alt width="300" height="186" srcset="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2017/12/geldg-300x186.jpg 300w, https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2017/12/geldg-768x475.jpg 768w, https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2017/12/geldg-370x229.jpg 370w, https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2017/12/geldg-770x476.jpg 770w, https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2017/12/geldg.jpg 805w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px"></a>Und wohin fließt Geld, dass Leute einsparen, die diese Ersparnisse nicht zum Überleben brauchen? Nun, in Investitionen. Und worin investieren die Leute? Nun, in Anlagen, die ihnen die jeweils größte Rendite bringen bzw. am sichersten sind. Oder bin ich da zu naiv? Und dass dabei Immobilien ganz oben stehen, dazu brauchen wir wohl nicht erst nach England bzw. London zu gehen. Aber es ist nun mal mit das krasseste Beispiel dafür.</p>
<p><a href="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2017/12/char1t.jpg"><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-11568 size-medium" style="border-width: 30px; margin: 30px;" src="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2017/12/char1t-300x200.jpg" alt width="300" height="200" srcset="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2017/12/char1t-300x200.jpg 300w, https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2017/12/char1t-768x512.jpg 768w, https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2017/12/char1t-370x247.jpg 370w, https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2017/12/char1t-570x381.jpg 570w, https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2017/12/char1t-770x514.jpg 770w, https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2017/12/char1t-870x580.jpg 870w, https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2017/12/char1t.jpg 1000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px"></a>Dass da noch nicht mal mehr Besserverdienende, geschweige denn Normalverdiener einsteigen können, das können Sie jeden Tag in den Nachrichten hören. Also wem dient die ganze Geschichte? Denen die’s eh haben, die dann künftig noch mehr Steuern sparen, die sich dann wieder investieren lassen. Wem das zu international ist und damit durcheinander geht, der scheint sich einschlägige Fonds nie so recht angeschaut zu haben. Ist aber auch wurscht. Worum es hier gehen soll, das ist meine Verwunderung – die Verwunderung eines Simpels, wohlgemerkt – darüber, dass die Kritik an dieser Entwicklung a) ausgerechnet von einem katholischen Kardinal (ist das doppelt gemoppelt? vermutlich) kommt und b) die Sprache, mit der die Presse über seine Kritik berichtet:</p>
<p><a href="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2017/12/wett.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-11570 size-medium" style="border-width: 30px; margin: 30px;" src="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2017/12/wett-205x300.jpg" alt width="205" height="300" srcset="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2017/12/wett-205x300.jpg 205w, https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2017/12/wett-370x542.jpg 370w, https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2017/12/wett-396x580.jpg 396w, https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2017/12/wett.jpg 648w" sizes="(max-width: 205px) 100vw, 205px"></a>»Mehr und mehr Menschen können sich Wohnen in unserem an sich wohlhabenden Land nicht mehr leisten, weil Wohnungen nicht selten ausschließlich zu Renditeobjekten geworden sind und so preiswerter, bezahlbarer Wohnraum fehlt… Das ist zynisch, im letzten sogar menschenverachtend! Wie soll denn ein Gemeinwesen, wie eine Stadt funktionieren, wenn sich Durchschnittsverdiener wie eine Krankenschwester, wie der Mann von der Müllabfuhr, der Busfahrer oder der Polizist ›Wohnen‹ nicht mehr leisten können?«</p>
<p>Bin ich der Einzige, der sich bei der Berichterstattung darüber gedacht hat, dass »wettern« womöglich hier nicht das richtige Wort ist? Schauen Sie sich den Screenshot oben doch mal an. Entsteht hier nicht erst mal der Eindruck, dass hier Kritik an der Kritik des Kardinals geübt wird? Auch wenn »<a href="https://www.dwds.de/wb/wettern" target="_blank" rel="noopener">wettern</a>« mit »schimpfen, heftig schelten« neutral definiert zu sein scheint, sehen Sie sich die Beispiele dazu an. Offensichtlich benutzt man das Wort vor allem, wenn da irgendein als nervig empfundener Zeitgenosse zu Unrecht über etwas »herzieht«. Genau »herziehen«, so klingt’s.</p>
<p>Geht’s den deutschen Journalisten zu gut? Oder liegt’s wieder mal einfach daran, dass da eine Nachricht in der Formulierung eines Pressedienstes übernommen wurde, in denen heute offensichtlich keiner mehr Bescheid weiß über Sinn und Gehalt von Worten. Was sich tagtäglich in den ungenügenden Übersetzungen dieser Leute zeigt. Worüber wir wieder beim Thema wären, falls sich einer gefragt haben sollte, warum ich das hier anspreche…</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>»We know time« – Bewusstein in der Zeit vs. Zeit im Bewusstein</title>
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		<dc:creator><![CDATA[SlangGuy]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 May 2010 15:25:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein Freund fragte dieser Tage mal an, was ich denn meine, ob der Satz »We know time.«, der mehrmals in Kerouacs On the Road vorkommt, mit »Wir kennen die Zeit.« richtig übersetzt sei. Ob es vielleicht nicht besser allgemeiner gefasst »Wir wissen Bescheid.« heißen sollte. Die Frage will mich nicht mehr so recht loslassen. Aber [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2010/05/kerouac.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-1358" title="kerouac" src="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2010/05/kerouac.jpg" alt width="160" height="242"></a>Ein Freund fragte dieser Tage mal an, was ich denn meine, ob der Satz »<strong>We know time</strong>.«, der mehrmals in <strong>Kerouacs <em>On the Road</em></strong> vorkommt, mit »Wir kennen die Zeit.« richtig übersetzt sei. Ob es vielleicht nicht besser allgemeiner gefasst »Wir wissen Bescheid.« heißen sollte.<br>
Die Frage will mich nicht mehr so recht loslassen. Aber ich habe Kerouac Anfang der 70er-Jahre gelesen, und obwohl es ein Traum wäre, sich diese Sachen noch mal vor dem Hintergrund all dessen vorzunehmen, was man in drei Jahrzehnten dazu&nbsp; gelernt zu haben meint, ich habe die Zeit dazu nicht und eine Menge anderer, dringlicherer Probs obendrein.<br>
Trotzdem.<br>
Zunächst erinnert »<strong>we know time</strong>« in der Tat an »<strong>to know the time</strong>« – mit Artikel –, und das heißt natürlich »Bescheid wissen«, »wissen, wo’s lang geht«, »wissen, wie der Hase läuft« – am Besten trifft es das modernere »wissen, was gebacken wird«; »know the time« hat sich mindestens bis in den Hiphop der 90er Jahre gehalten; ich erinnere mich an eine Zeile von <strong>Chuck D.</strong> / <strong>Public Enemy</strong>. Es wurde ab den 80er-Jahren zunehmend durch »<strong>to know what time it is</strong>« ersetzt, das unter Schwarzen jahrelang ganz furchtbar in Mode war; <span id="more-1356"></span>ich habe da noch einen Sketch aus <em><strong>In Living Color</strong></em> im Gedächtnis, der Comedy-Serie der <strong>Wayans</strong>-Brothers, wo ein hoffnungslos unhipper »brother« auf die Frage »Don’t you know what time it is?« tatsächlich auf seine funkelnde Uhr schaut… zum brüllenden Gelächter des ach so wissenden Studiopublikums.<br>
Das Problem, soweit ich mich erinnere, ist aber – mal abgesehen von dem fehlenden Artikel – bei<strong><em> On the Road</em></strong>, dass es doch da immer darum geht, dass Dean in der absoluten Gegenwart lebt, jedenfalls Sals Meinung nach, der ja sein eifriger Schüler ist.<br>
Ich hatte mir aus einem ganz anderen Grund kurz zuvor <strong>John Clellon Holmes’ <em>The Horn</em></strong> angesehen und dabei an eine Szene aus <em><strong>On the Road</strong></em> denken müssen, in der Sal und Dean in einem Jazzclub gewesen waren. Dean schwärmt von dem Saxophonisten der Combo: »Now, man, that alto man last night had IT–he held it once he found it; I’ve never seen a guy who could hold so long.« Sal will natürlich sofort wissen, worum es sich denn bei disem mystischen »it« handele. Worauf Dean auf seine ganz eigene Wesie sich an eine Erklärung macht: »“Ah well&nbsp; … now you’re asking me impon-de-rables­ahem! Here’s a guy and everybody’s there, right? Up to him to put down what’s on everybody’s mind. He starts the first chorus, then lines up his ideas, people, yeah, yeah, but get it, and then he rises to his fate and has to blow equal to it. All of a sudden somewhere in the middle of the chorus he gets it­ everybody looks up and knows; they listen; he picks it up and carries. <strong>Time stops</strong>. He’s filling empty space with the substance of our lives, confessions of his bellybottom strain, remembrance of ideas, rehashes of old blowing. He has to blow across bridges and come back and do it with such infinite feeling soul-exploratory for the tune of the <strong>moment</strong> that everybody knows it’s not the tune that counts but IT–”<br>
Hier haben wir es: »<strong>Time stops.</strong>« Natürlich nur für den Musiker und alle die ihn verstehen. Die Eingeweihten. Das ist natürlich zunächst einmal Dean. Der weiß instinktiv, dass der Mann am Saxophon eins mit dem Augenblick geworden ist, was den Fluss der Zeit zum Stillstand bringt. Dean kennt sich da aus: Wer in den Augenblick eintritt, tritt aus dem Fluss der Zeit. Dean weiß das, weil er so sein Leben lebt: von einem Augenblick zum anderen.<br>
Wenn ich meine vergilbte alte Penguin-Ausgabe von <strong><em>On the Road</em></strong> zu Hand nehme, sehe ich, wie oft ich dort »<strong>moment</strong>« angestrichen habe. (Überhaupt ist viel unterstrichen in diesem Buch.) Gibt es ein Buch, in dem das Wort »<strong>moment</strong>« öfter vorkommt als in <em><strong>On the Road</strong></em>?<br>
An einer bezeichnender Stelle etwa erzählt Sal: »My moments in Denver were coming to an end, I could feel it…« Warum sagt er nicht »time«, »days« oder etwas Entsprechendes?<br>
Oder: »And all this time Dean was tremendously excited about everything he saw, everything he talked about, every detail of every moment that passed.«<br>
In <strong>Tom Wolfes <em>Acid Test</em></strong>, das zu übersetzen ich das Glück hatte, lebt Neal Cassady – Kerouacs Vorbild für Neal Moriarty – auch ständig und ausschließlich, wie es scheint, im Augenblick. Der pausenlose Monolog, mit dem er alles, was er fühlt, denkt, erlebt, laut wiedergibt – ob es nun einer hören will oder nicht, ist Zeichen dieses Lebens im Augenblick. Nicht nur Kerouac ist hier sein Schüler, auch <strong>Ken Kesey</strong> hat sich dieses Eins-Seins mit dem Augenblick zum Ziel gemacht.<br>
Oder: »Not courting talk – real straight talk about souls, for life is holy and every moment is precious.«<br>
Oder: »We played one ballgame on the TV, another on the radio, and kept switching to a third and kept track of all that was happening every moment.«<br>
Ziel ist ein Leben »in a sudden moment of gaping wonder«.<br>
Mag sein, dass hier bei <strong>Kerouac</strong> die Beschäftigung mit dem <strong>Zen-Buddhismus</strong> hereinspielt, aber mit dem kenne ich mich nicht aus. Ich weiß aber, dass westliche Philosophen sich Gedanken über das Wesen der Zeit gemacht haben. »<strong>Zeit ist Bewusstsein</strong>« heißt deren Mantra.<br>
Dean sagt über seine Mitmenschen: “But they need to worry and betray time with urgen­cies false and otherwise, purely anxious and whiny, their soul really won’t be at peace unless they can latch on to an estab­lished and proven worry …” Jeder Gedanke an die Zeit ist für ihn gleichzusetzen mit Sorge und ist ein Verrat an der Zeit selbst. Man tritt aus dem Augenblick, dem Einssein mit Zeit und Sein, heraus und ein ins Bewusstsein der Zeit, was die Antithese all dessen ist, was ihm vorschwebt, nämlich das Sein im Augenblick als Eins-sein mit der Zeit und reine Möglichkeit … Es geht um den Gegensatz der Vorstellungen “Bewusstsein in der Zeit” – ein Zustand der Unfreiheit, da diese Art von Existenz von Kausalzusammenhängen bestimmt wird, derer man sich bange bewusst ist – und einem »reinen Bewusstsein«, das jeden Augenblick für sich nimmt und sich damit auskoppelt aus dem sequentiellen Erleben der Zeit. So lässt die Zeit sich manipulieren und eine Freiheit leben, die man andernfalls nicht haben kann. Man holt sich die Zeit in Form des bedingungslos erlebten Augenblicks ins Bewusstsein. Wer das kann, der <strong>kennt sich aus mit der Zeit</strong>. Und das scheint mir, will <strong>Kerouac</strong> mit »we know time« denn auch sagen.<br>
»Wir kennen die Zeit« scheint mir so als Übersetzung durchaus in die richtige Richtung zu gehen, nur dass man eben nicht sagen würde: »Ich kenne die Mathemathik.« oder »Ich kenne Französisch.« Nicht um damit auszudrücken, dass man die Mathematik oder Französisch beherrscht.<br>
Dean und seinesgleichen <strong>wissen um das Wesen der Zeit und wie man sie aushebelt</strong>. Sie kennen sich aus mit der Zeit.<br>
Ich würde also eher sagen, »know« ist mit »kennen« einfach falsch übersetzt.</p>
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		<title>Sprache ist die Leute, die sie leben: ›21st Century Flux‹</title>
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		<dc:creator><![CDATA[SlangGuy]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 10:25:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Miszellaneen]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich habe die Absicht, hier in der nächsten Zeit den einen oder anderen klassischen Artikel zum Thema ›Slang‹ in Übersetzung zugänglich zu machen. Um zu zeigen, dass das Problem mit dem&#160; Slang – für die, die partout eines damit haben wollen – seit jeher dasselbe ist, hier mit das Neuste zum Thema. Von einem, dem [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe die Absicht, hier in der nächsten Zeit den einen oder anderen <strong>klassischen Artikel zum Thema ›Slang‹</strong> in Übersetzung zugänglich zu machen. Um zu zeigen, dass das Problem mit dem&nbsp; Slang – für die, die partout eines damit haben wollen – seit jeher dasselbe ist, hier mit das Neuste zum Thema. Von einem, dem seine <strong>Begeisterung für Sprache und Slang</strong> anzuhören ist: <strong><a href="http://www.dizraeli.com/" target="_blank" rel="noopener">Dizraeli</a></strong>, ein junger britischer Rapper, der eben einen Poetry Slam von <strong><a href="http://www.bbc.co.uk/radio4/" target="_blank" rel="noopener">BBCs Radio 4</a></strong> gewonnen hat. Aufgenommen wurde das hier eingebettete Video für <strong><a href="http://www.macmillandictionary.com/open-dictionary/latestEntries.htm" target="_blank" rel="noopener">Macmillans</a> </strong>nietnagelneues<strong> <a href="http://www.macmillandictionary.com/open-dictionary/latestEntries.htm" target="_blank" rel="noopener">Open Dictionary</a></strong>, das ganz so aussieht, als dürfte es bald zu meinen täglichen Anlaufstellen gehören. Na, vielleicht erst mal wöchentlich. Mal sehen, wie sich so eine Seite unter dem Management eines der großen Wörterbuchmacher der Branche macht. Michael Rundell, der bei Macmillan für das Projekt zuständige Mann, hat sich Dizraeli bewusst ausgesucht, um gerade <strong>Rapper</strong> bzw. <strong>Spoken Word-Künstler</strong> fürs Mitmachen bei der Website zu gewinnen.<br><strong>Dizraelis neue Scheibe</strong> <strong>Scrabble Bag</strong> gibt’s <a href="http://music.dizraeli.com/" target="_blank" rel="noopener">hier</a> zu hören. Der Text von oben ist darauf mit gepflegt lockerer Jazzbegleitung zu hören. Wer sie für poplige zehn Dollar ziehen &amp; damit auch gleich ein herrlich verwegenes Projekt unterstützen möchte, der mache das auf <strong><a href="http://www.indiegogo.com/UnPlaned-Overland-to-Egypt" target="_blank" rel="noopener">IndieGogo</a></strong>. Der zweite Track, ein Rap mit afrikanischem Tribal-Ambiente, ist bei mir spätestens mit dem sparsamen Einsatz des… tja, Blasinstruments Favorit.</p>
<p>Ich hoffe, die etwas trockeneren, aber wichtigen alten Sachen, die <strong>die paar wirklich Interessierten</strong> hier erwarten können, mit ähnlich interessanten neuen Sachen mixen zu können. Viel Spaß erst mal!</p>


<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<p class="responsive-video-wrap clr"><iframe title="The 21st Century Flux - Dizraeli and Macmillan Dictionary" width="1200" height="675" src="https://www.youtube.com/embed/8Weg44O9c58?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>The 21st Century Flux</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><br>English. The new disease?<br>It pours out of television speakers and computer screens<br>Disregarding Babel with its very cocky fluency<br>Sticking on its labellings at every opportunity.<br>Nothing’s safe; it won’t stop when it begins to spread<br>it dominates the airwaves and reigns/rains on the internet<br>leaving cultures altered and confused as to what’s what<br>turns the dialecting of the youths to a hotch-potch<br>rag-tag scrabble bag; everyone’s affected<br>the little languages will not survive unprotected.<br>So hold your own, but get a firm hold of English<br>and every last one of us shall be a multilinguist:<br>Sing it!<br>Shampoo juggernaut moolah hullabaloo<br>ad infinitum, pow-wow, kudos, déjà vu<br>Won ton, billabong, beef, potato, hobo, dream<br>Wha gwan with the wigwam boogie<br>Mr. Chimpanzee?<br>Welcome to the twenty-first century flux<br>for now, English is the language of choice<br>and when it dies, as every tongue eventually must<br>let it be said you added your voice.<br>The professor said, “Pif! What language is this?<br>Degenerate slang isn’t Standard English!<br>We at the top must establish limits.”<br>I said “Prof! Language is the people that live it.”<br>Get loose, give it some vision and foresight<br>and juice; we can fling the dictionary door wide.<br>I live in a city where it seems like<br>every single idiom is intermingling stream-like,<br>Like streams, that know no barriers<br>No matter what dams and channels are established –<br>they are irrelevant. What matters is the message that is put across,<br>and the passion that’s invested in it. Nothing’s lost<br>it merely mutates, and lets the people speaking it<br>tweak it in new<br>Meaning that meaning is whatever you say<br>Jilly, Jack, Hussain, in Iraq to the UK …<br>to all corners; through all twists and bends<br>Six billion personal versions of events<br>It’s thrilling when you think of all the tongues on a jostle<br>to express their puzzle in the best words possible.<br>The more words we have, the more ways we have<br>to express the world we have to co-exist in.<br>And if the English language is the lingua franca of this planet,<br>never say that it should be a closed system.<br>Welcome to the twenty-first century flux<br>for now, English is the language of choice for the performers<br>But when it dies, as every tongue eventually must<br>let it be said you added your voice to the chorus.<br>Cos English isn’t English; it’s an elastic patchwork<br>A fantastically insane confederation<br>a very strange tapestry of foreign vernaculars<br>borrowed from Norse kings, and fettered slavemen<br>So if language is linked to the land which it springs from<br>English is linked to the globe in entirety<br>With fragments of every language you’ll think of<br>Roots in every type of society:<br>Welsh, French, Jamaican, Indian, Italian<br>Dominican, Hispanic, Germanic, Norse, African,<br>Norman, Dutch, Latin, Greek, Japanese, Yiddish,<br>Native American, Antipodean and Finnish…<br>The list could continue till my tongue went blue;<br>what I’m saying is the owner is you.<br>It lives as it’s spoken, and it mirrors the truth<br>and there isn’t any owner but you…<br>Welcome to the twenty-first century flux<br>for now, English is the language of choice<br>but when it dies, as every tongue eventually must<br>let it be said you added your voice.<strong><br>Written and performed by Dizraeli for macmillandictionary.com</strong></p>
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