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	<title>Zeitgeschehen - SlangGuy&#039;s Blog</title>
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	<description>Über Slang, Übersetzen &#38; die Sprache dazu</description>
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	<title>Zeitgeschehen - SlangGuy&#039;s Blog</title>
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		<title>König Leopolds Selbstgespräch (3)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[SlangGuy]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 May 2023 08:25:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeschehen]]></category>
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					<description><![CDATA[Aus Mark Twains Hammer von einer Satire aus dem Jahre 1905 spricht das schiere Entsetzen über die ruchbar gewordenen Gräuel, die im Namen des belgischen Königs Leopold II. im Kongo begangen wurden – nur um dem bärtigen Megalomanen die Taschen zu füllen. Twain vermittelte den Horror des Geschehens im Kongo in Form eines fiktiven Monologs, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p style="font-size:24px"><strong>Aus Mark Twains Hammer von einer Satire aus dem Jahre 1905 spricht das schiere Entsetzen über die ruchbar gewordenen Gräuel, die im Namen des belgischen Königs Leopold II. im Kongo begangen wurden – nur um dem bärtigen <a rel="noreferrer noopener" href="https://gedankenwelt.de/megalomanen-7-merkmale/" target="_blank">Megalomanen</a> die Taschen zu füllen. Twain vermittelte den Horror des Geschehens im Kongo in Form eines fiktiven Monologs, in dem der König seine Handlungsweise auf völlig zynische Weise zu rechtfertigen versucht. Ich stelle mir das Ganze umgeschrieben </strong> <strong>und auf heutige Menschenschinder angepasst vor, sei</strong> <strong>es der größenwahnsinnige Völkermörder in Moskau, sei es der blutrünstige menschliche Abschaum in Teheran … </strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-full is-resized"><a href="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2014/09/P1260811_b.jpg"><img decoding="async" src="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2014/09/P1260811_b.jpg" alt class="wp-image-7419" width="200" height="188" srcset="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2014/09/P1260811_b.jpg 400w, https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2014/09/P1260811_b-300x281.jpg 300w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px"></a></figure></div>


<p style="font-size:22px">… oder Donald Trump, der es einem nun wirklich einfach machten würde, ließe sich doch aus zentnerweise zynischem Schwachsinn zitieren … </p>



<p style="font-size:22px">In dieser dritten Tranche von Leopolds zorniger Tirade bezeichnet sich der gute alte Leopold – wie heute der Donald  – als politisch verfolgt. Gerade dass er nicht die Hände hebt, um sich symbolisch Handschellen anlegen zu lassen. Aber das hätte damals wohl auch nicht funktioniert. Wie dem auch sei, während Trump von der einen — offensichtlich geistesgestörten — Hälfte des amerikanischen Volkes eingesetzt und damit über jede Kritik erhaben sieht, betrachtet Leopold sich als ein von Gott eingesetzter und damit über jede Kritik erhabener Souverän. Beide halten sie Kritik an ihrer Person für Häresie. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2022/02/st1r.png"><img decoding="async" src="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2022/02/st1r.png" alt class="wp-image-15893" width="97" height="103"></a></figure></div>


<p class="has-text-align-center" style="font-size:30px"><strong>Mark Twain</strong> </p>



<p class="has-text-align-center" style="font-size:30px"><strong>König Leopolds Selbstgespräch<br>Eine Verteidigung seiner Herrschaft im Kongo</strong></p>



<p class="has-text-align-center" style="font-size:30px">1905 </p>



<p class="has-text-align-center" style="font-size:24px">in der Übersetzung von Bernhard Schmid © 2023<sup><a href="https://slangtimes.com/2023-05-10/koenig-leopolds-selbstgespraech-3/#footnote_1_18080" id="identifier_1_18080" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="THE P. R. WARREN CO., BOSTON, MASS. 1905, Copyright, 1905 By Samuel L. Clemens; ein Original des gemeinfreien Textes finden Sie hier">1</a></sup> </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-full is-resized"><a href="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2014/09/P1260811_b.jpg"><img decoding="async" src="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2014/09/P1260811_b.jpg" alt class="wp-image-7419" width="200" height="188" srcset="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2014/09/P1260811_b.jpg 400w, https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2014/09/P1260811_b-300x281.jpg 300w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px"></a><figcaption class="wp-element-caption">»Ein Denkmal zur Verewigung meines Namens.« —</figcaption></figure></div>


<p class="has-text-align-right" style="font-size:22px">[Fortsetzung von <a href="https://slangtimes.com/2023-04-23/koenig-leopolds-selbstgespraech-2/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>] </p>



<p style="font-size:22px">Ja, sie plaudern alles aus, diese Schwätzer! Schreiben, ich würde den Eingeborenen unglaublich beschwerliche Steuern auferlegen – Steuern, die reiner Diebstahl seien; Steuern, die sie in Form von Kautschuk, den sie unter immer härteren Bedingungen zu sammeln hätten, sowie durch die entgeltlose Beschaffung und Bereitstellung von Nahrungsmitteln entrichten müssten – und dabei kommt alles heraus: Wenn sie aufgrund von Hunger, Krankheit, Verzweiflung oder der Strapazen ihrer unaufhörlichen und rastlosen Arbeit ihren Pflichten nicht nachkommen, ihre Häuser verlassen und aus Angst vor der Bestrafung in den Wald fliehen, sehen sie sich auf Weisung meiner belgischen Landsleute von meinen aus feindlichen Stämmen rekrutierten schwarzen Soldaten gejagt, abgeschlachtet und ihre Dörfer niedergebrannt. Nur einige Mädchen behält man für sich zurück. Sie verraten einfach alles: dass ich, durch jede nur denkbare Form von Mord, eine Nation von hilflosen Wesen auslösche, nur um mir die Taschen zu füllen. Was sie nie sagen, obwohl sie es sehr wohl wissen, ist, dass ich mich auch rastlos und tatkräftig für die Sache der Religion eingesetzt und Missionare (wenn auch nur von der »genehmen Sorte«, wie sie es nennen), hingeschickt habe, um sie auf den rechten Weg zu bringen und zu Ihm zu führen, der ganz Gnade und Liebe und allzeit rastloser Wächter und Freund aller Leidenden ist. Sie sagen nur, was gegen mich spricht; sie sagen nie, was für mich spricht. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-full is-resized"><a href="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2023/05/leo2.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2023/05/leo2.jpg" alt class="wp-image-18027" width="238" height="288" srcset="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2023/05/leo2.jpg 317w, https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2023/05/leo2-248x300.jpg 248w" sizes="(max-width: 238px) 100vw, 238px"></a><figcaption class="wp-element-caption">»Jedenfalls haben sie als erste davor salutiert.«</figcaption></figure></div>


<p style="font-size:22px">Sie schreiben, dass England eine Untersuchungskommission zu den Grausamkeiten im Kongo verlangt und ich eine solche bestallt habe, um diese lästige Nation und ihre unselige Congo Reform Assocation aus Earls, Bischöfen, <a rel="noreferrer noopener" href="https://de.wikipedia.org/wiki/John_Morley,_1._Viscount_Morley_of_Blackburn" target="_blank">John Morleys</a>, Universitätsgranden und anderen feinen Pinkeln zum Schweigen zu bringen, die sich mehr für die Angelegenheiten anderer Leute als für ihre eigenen interessiert. Hat ihnen das den Mund gestopft? Von wegen, sie wiesen lediglich darauf hin, die Kommission setze sich ausschließlich aus meinen »Kongo-Schlächtern« zusammen, »eben den Männern, deren Handlungen untersucht werden sollten«. Das käme, so meinten sie, der Ernennung einer Kommission von Wölfen zur Untersuchung von Übergriffen auf einen Schafstall gleich. Unmöglich, einen dieser vermaledeiten Engländer zufriedenzustellen!*</p>



<p style="font-size:22px">* [<em>Anmerkung von Mark Twain</em>]<em> </em>Laut den dort tätigen Missionaren, zeigte sich die Kommission — jüngsten Informationen zufolge — alles in allem durchaus an der Förderung von Reformen interessiert. Ein Kommissionsmitglied war ein führender kongolesischer Beamter, ein anderer ein Beamter der belgischen Regierung, der dritte ein Schweizer Jurist. Der Bericht der Kommission gelangt jedoch nur über den König selbst an die Öffentlichkeit und wird so ausfallen, wie der es für angezeigt hält; und er ist auf absehbare Zeit nicht zu erwarten, obwohl seit der Untersuchung bereits sechs Monate vergangen sind. Es gibt jedoch reichlich Belege dafür, dass schreckliche Missstände festgestellt und auch eingeräumt wurden; die Aussagen der Missionare, obwohl von den Verteidigern des Königs selbst zusammengetragen, wurden dabei weitgehend bestätigt. Ein Zeuge einer dieser Anhörungen der Kommission schreibt dazu: »Männer aus Stein wären gerührt von den Geschichten, die im Laufe der Untersuchung der schrecklichen Methoden beim Sammeln des Gummis durch die Kommission bekannt werden.« In der einen von der Kommission besuchten Sektion wurden denn auch gewisse Reformen angeordnet, aber letzten Meldungen zufolge wurden die Bedingungen nach der Abreise der Kommission schlechter als vor ihrer Ankunft. Nun gut, hat der König also selbst gegen sich ermittelt. Eine Etappe jedenfalls ist geschafft. Der nächste Schritt ist die Untersuchung der Verhältnisse im Kongostaat durch die Großmächte, die für die Gründung des Kongostaates verantwortlich sind. Die Vereinigten Staaten sind eine davon. Eine solche Untersuchung wird von Lyman Abbott, Henry Van Dyke, David Starr Jordan und anderen prominenten Bürgern in einer Petition an den Kongress befürwortet. – M. T. </p>



<p class="has-text-align-right" style="font-size:22px">[Fortsetzung folgt]</p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_1_18080" class="footnote">THE P. R. WARREN CO., BOSTON, MASS. 1905, Copyright, 1905 By Samuel L. Clemens; ein Original des gemeinfreien Textes finden Sie <a rel="noreferrer noopener" href="https://archive.org/details/kingleopoldssoli00twai_0" target="_blank">hier</a></li></ol>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Trump &#038; die Twitter-Aktie – stinkt Geld wirklich nicht?</title>
		<link>https://slangtimes.com/2021-01-13/trump-die-twitter-aktie-stinkt-geld-wirklich-nicht/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[SlangGuy]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Jan 2021 04:31:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeschehen]]></category>
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					<description><![CDATA[Kein Zweifel, dass Trumps Tweets den Kurswert des »Kurznachrichtendienstes« satt hat zulegen lassen. Und jetzt, wo Twitter ihm Zwitscherverbot erteilt hat, sackt er mal rasch wieder ab. Ich würde mal sagen, weniger weil Twitter die Demokratie zu retten versucht und Aktionäre so etwas gar nicht mögen – oder Demokratie ihnen grundsätzlich am Arsch vorbeigeht –, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Kein Zweifel, dass Trumps Tweets den Kurswert des »Kurznachrichtendienstes« satt hat zulegen lassen. Und jetzt, wo Twitter ihm Zwitscherverbot erteilt hat, sackt er mal rasch wieder ab. Ich würde mal sagen, weniger weil Twitter die Demokratie zu retten versucht und Aktionäre so etwas gar nicht mögen – oder Demokratie ihnen grundsätzlich am Arsch vorbeigeht –, als zunächst einfach mal weil Trump nicht mehr dabei ist. Das macht Twitter wohl im selben Maße weniger attraktiv für Anleger, wie sein Beitritt bzw. sein Amtsantritt als Amerikas Chef-Twitterer die Aktie erst mal attraktiver hat werden lassen. Aber was sagt das über Aktionäre an sich?</h2>
<p>Alle haben es mitbekommen, Twitter hat der Killer-Orange im Weißen Haus den digitalen Griffel weggenommen, mit dem sie seit vier Jahren Amerikas Wände mit Parolen zum Kampf gegen die Demokratie beschmiert – oder was dort noch davon übrig ist. Und seit seiner Abwahl gebärdet er sich wie ein Dreijähriger auf O‑Saft, der um fünf vor zwölf noch immer partout nicht ins Bett gehen will. Nur dass er im Gegensatz zu einem Dreijährigen eben tatsächlich zum Putsch aufrufen kann …</p>
<p>Ich weiß, selbst unser aller Mutti Angela findet Twitters Reaktion problematisch, weil sie ihr gegen das Prinzip der Meinungsfreiheit zu verstoßen scheint. Aber mal im Ernst – in einem Land, in dem J. Edgar Hoover Meinungsäußernde hat fertig machen lassen, in dem das FBI Unsummen ausgegeben hat, um einen John Lennon zu bespitzeln, der sogar in einem Song – das heißt sogar in zwei Versionen desselben – gesagt hat, er habe mit Revolution nichts am Hut? In einem Land, das Muslime, Schwarze und Mexikaner pauschal an die Wand seiner terrorhysterischen und rassistischen Hetze stellt?</p>


<p>Also ich weiß nicht, ob das Argument angesichts der Umstände in diesem Fall zieht. Aber es gibt da ja noch anderes zu bedenken. </p>


<p>In amerikanischen Filmen ist immer wieder das Beispiel zu hören: Fällt der Ausruf »Feuer! Feuer!« in einem vollen Kino unter freie Meinungsäußerung?</p>
<p>Die Frage wird stets verneint. Aber fällt denn nun der Aufruf zum Sturm auf Washington unter freie Meinungsäußerung? Zumal aus dem Munde des Präsidenten und obendrein eines Präsidenten, der die Uniformen des Landes hinter sich weiß? Und ich meine nicht nur die negermordende Polizei, sondern auch Washingtons Nationalgarde, die seinem Befehl untersteht. Es sind Menschen ums Leben gekommen bei der Aktion. Im rechtlichen Sinne, so ist von Fachleuten – vermutlich etwas überspitzt – zu hören, handelte es sich um einen Aufstand, einen Putschversuch, oder wie man das nennen will. Was jedenfalls hundertmal gegolten hätte, wäre da ein rein schwarzer »Mob« zugange gewesen. Man braucht sich doch nur anzusehen, wie die Polizei mehr oder weniger friedliche Demonstrationen von Black Lives Matter niedergeknüppelt hat. Man sehe sich nur das Aufgebot an Uniformen zum Schutz eines Denkmals – des Lincoln Memorial – an!</p>


<figure class="wp-block-image size-large is-style-default"><a href="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2021/01/blm1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="773" height="508" src="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2021/01/blm1.jpg" alt class="wp-image-15372" srcset="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2021/01/blm1.jpg 773w, https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2021/01/blm1-300x197.jpg 300w, https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2021/01/blm1-768x505.jpg 768w" sizes="(max-width: 773px) 100vw, 773px"></a><figcaption><a href="https://www.youtube.com/watch?v=QD0Q6Irmw1g" data-type="URL" data-id="https://www.youtube.com/watch?v=QD0Q6Irmw1g" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.youtube.com/watch?v=QD0Q6Irmw1g</a></figcaption></figure>



<div class="wp-block-group"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">
<div class="wp-block-group"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">
<div style="color:#ddd" class="wp-block-atomic-blocks-ab-spacer ab-block-spacer ab-divider-solid ab-spacer-divider ab-divider-size-1"><hr style="height:14px"></div>



<h3 style="text-align: center;">»Warum in aller Welt stand dieses vermummte Sinnbild amerikanischer Gewalt gegen schwarze Demonstranten nicht vor dem Capitol?«</h3>



<div style="color:#ddd" class="wp-block-atomic-blocks-ab-spacer ab-block-spacer ab-divider-solid ab-spacer-divider ab-divider-size-1"><hr style="height:30px"></div>
</div></div>
</div></div>


<p>Nicht nur stellt sich bei diesem Bild die Frage, warum ausgerechnet Schwarze einem Denkmal für Lincoln an die marmorne Wäsche hätten wollen sollen, es ist so offensichtlich, dass diesmal Trumps uniformiertes Gefolge keinen Finger krumm&nbsp; gemacht hat, um seine Anhänger davon abzuhalten, in den angeblich heiligen Olymp der amerikanischen Demokratie einzudringen.</p>
<p>Fallen Trumps einschlägige Tweets vor diesem Hintergrund unter Meinungsfreiheit? Ich meine, wenn der Mann steif und fest behauptet, man hätte ihn bei der Wahl beschissen, dann ist das zwar schlimm, aber sicher kein Grund, ihm das Konto zu sperren, aber nach dem was letzte Woche passiert ist?</p>
<p>Man muss sich da noch nicht mal gleich zu der Behauptung versteigen, Twitter versuche mit seinem Schritt die amerikanische Demokratie zu retten, aber angesichts des Geschehenen darf man doch wohl durchaus sagen, dass man Schlimmeres habe verhindern wollen.</p>
<p>Da zetert man nun all die Jahre über einen Mangel an Verantwortung bei Facebook, Twitter &amp; Co., und wenn dann tatsächlich mal jemand was in diese Richtung tut, dann sieht man gleich einen Eingriff in die Meinungsfreiheit. Und während die Kanzlerin nur an der Richtigkeit des Schritts zweifelt, schreiten die Aktionäre gleich zur Abstrafung des Konzerns …</p>
<p>»Viele«, so heißt es beim <a href="https://www.deraktionaer.de/artikel/medien-ittk-technologie/twitter-sperrt-trump-nutzer-springen-ab-millionen-gehen-floeten-20223549.html" target="_blank" rel="noopener">Aktionär</a>, »sehen darin einen Eingriff in die Meinungsfreiheit. Wenn Twitter konsequent bleibt, dann wird es in den nächsten Tagen und Monaten weitere prominente Accounts sperren. Das wiederum würde zu einem nachhaltigen wirtschaftlichen Schaden führen.«</p>
<p>Wobei »wirtschaftlich« mit »finanziell« zu übersetzen ist. Twitter sperrt einem schlechten Verlierer das Konto, der mit seinen Tweets die Stimmung im Land bis zum Siedepunkt anzuheizen versucht, und anstatt zu applaudieren, sorgen die Anleger dafür, dass die Aktie abschmiert! Ich meine, dass Geld nicht stinkt, habe ich mein Lebtag bezweifelt, aber einem besseren Beleg für das Gegenteil ließe sich ja wohl nicht finden. Überspitzt gesagt: Könnte es einen besseren Beweis dafür geben, dass Leute mit Geld Gesindel sind? Man hätte ja auch in Form eines Runs auf das Twitter-Papier applaudieren können. Was natürlich sehr blauäugig ist, aber dass sich für das Aktionärsvolk daraus nur eine mögliche Konsequenz ergeben sollte: Rette sich wer kann! Vor so viel demokratischem Eifer vermutlich – womöglich müssten die armen Leute angesichts derart demokratischer Auswüchse ja mal damit rechnen, einen gerechten Anteil an Steuern für ihr mit Geld verdientes Geld zu zahlen.&nbsp;</p>
<p>Im Endeffekt sieht das freilich so aus: Die Twitter-Aktie sinkt, weil sie einem Psychopathen, der nach den zig Tausenden von Corona-Toten, die er zu verantworten hat, nun auch noch zum blutigen Sturm gegen die amerikanische Demokratie blasen zu müssen meint. Also ich für mein Teil hätte das Papier in dem Fall eher gekauft …</p>


<p></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Toleranz &#038; Offenheit für 2020 – zuviel verlangt?</title>
		<link>https://slangtimes.com/2020-01-01/toleranz-offenheit-fuer-2020-zuviel-verlangt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[SlangGuy]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jan 2020 11:45:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeschehen]]></category>
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					<description><![CDATA[In meinem festen Entschluss für dieses Jahr, hier doch noch ein – vielleicht sogar – brauchbares zweisprachiges Slangwörterbuch aufzuziehen, bin ich an diesem ersten Januar 2020 – 2020?! – auf ein ebenso interessantes wie wunderbares Video gestoßen, in dem ich alle meine »nerdigen« musikalischen, sprachlichen &#38; kulturellen Interessen vereinigt sehe… In meinem Bemühen, hier dieses [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">In meinem festen Entschluss für dieses Jahr, hier doch noch ein – vielleicht sogar – brauchbares zweisprachiges Slangwörterbuch aufzuziehen, bin ich an diesem ersten Januar 2020 – 2020?! – auf ein ebenso interessantes wie wunderbares Video gestoßen, in dem ich alle meine »nerdigen« musikalischen, sprachlichen &amp; kulturellen Interessen vereinigt sehe… </h4>



<p>In meinem Bemühen, hier dieses Jahr einige meiner Wörterbücher reinzubröseln in der Hoffnung, vielleicht doch noch ein zweisprachiges Slangwörterbuch aufzuziehen, bin ich – YouTube sei Dank – auf die Aufzeichnung eines <strong>Louis-Armstrong</strong>-Konzerts vom März 1963 im australischen Sydney gestoßen – oder besser auf einen Ausschnitt daraus, der – wie man wohl sagen darf – einen anderen Auftritt des größten Trompeters aller Zeiten persifliert. </p>



<figure class="wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<p class="responsive-video-wrap clr"><iframe title="Now You Has Jazz - live in australia - louis armstrong" width="1200" height="900" src="https://www.youtube.com/embed/tPP4jrarsYU?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
</div></figure>





<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.movieposters.com/products/high-society-mpw-68878" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2020/01/highsociety.jpg" alt class="wp-image-13818" width="240" height="368" srcset="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2020/01/highsociety.jpg 480w, https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2020/01/highsociety-196x300.jpg 196w, https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2020/01/highsociety-370x567.jpg 370w, https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2020/01/highsociety-378x580.jpg 378w" sizes="(max-width: 240px) 100vw, 240px"></a></figure></div>



<p>Die »Szene« spielt an auf einen der großen Filme Hollywoods <strong><em>High Society</em></strong> oder <strong><em>Die oberen Zehntausend</em></strong>, wie er bei uns hieß. Und auch wenn man den Film unmöglich nicht mögen kann, einige »Kleinigkeiten« stoßen mir darin seit jeher auf, und sie haben alle mit der Behandlung der Schwarzen – ja, der Neger – zu tun, die hier noch nicht einmal namenlose Nichtse von der Straße, sondern exzellente Jazzmusiker sind. Und kein Jazzmusiker wäre je größer gewesen und einflussreicher als <strong>Louis Armstrong</strong>. Und dass der Mann den großen <strong>Bing Crosby</strong> – verstehen Sie mich nicht falsch,  er war einer der weltgrößten Entertainer, den ich sehr wohl als solchen schätze –, mit »Mr. Bing« anzusprechen hat, während selbiger ihn mit »Pops« etc. titulieren darf. </p>



<p>Woran übrigens keineswegs der große weiße Crooner Schuld hatte. Der war schon ein Fan von Armstrong, als beide noch Namenlose waren. Wenn ich aus <strong>Lawrence Bergrens</strong> großartiger <strong>Armstrong-Biographie</strong> zitieren darf: </p>



<div class="wp-block-group"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">
<h1 class="wp-block-heading">”</h1>



<p class="has-medium-font-size"><em>Als unter anderem Billie Holiday, Ella Fitzgerald und Bing Crosby Louis’ Gesang und Scat-Gesang hörten, wußten sie, was sie später ein­mal werden wollten; sie würden wie dieses neue Phänomen Jazz singen, wie Louis Armstrong, diese wunderbare schwarze Ikone, die jeder verehrte.</em> <sup><a href="https://slangtimes.com/2020-01-01/toleranz-offenheit-fuer-2020-zuviel-verlangt/#footnote_1_13807" id="identifier_1_13807" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Lawrence Bergren, Louis Armstrong">1</a></sup></p>



<h6 class="has-text-align-right wp-block-heading">”</h6>
</div></div>



<p>oder: </p>



<div class="wp-block-group"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">
<h1 class="wp-block-heading">”</h1>



<p class="has-medium-font-size"><em>D.W. Griffith schaute vorbei, und auch Bing Crosby, damals sechsundzwanzig, kam häufig, sowohl als Kollege als auch als Bewunderer. Crosby wurde ein glühender Bewunderer und Fürsprecher und paßte Louis’ Gesang seinem eigenen, verhalteneren Stil an. Crosby scattete nie so när­risch wie Louis, aber ab und zu streute er ein paar unsinnige Sil­ben ein. </em> <sup><a href="https://slangtimes.com/2020-01-01/toleranz-offenheit-fuer-2020-zuviel-verlangt/#footnote_2_13807" id="identifier_2_13807" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Lawrence Bergren, Louis Armstrong">2</a></sup> </p>



<h6 class="has-text-align-right wp-block-heading">”</h6>
</div></div>



<p>Die beiden hatten in <strong><em><a href="https://www.imdb.com/title/tt0028092/fullcredits/?ref_=tt_ov_st_sm" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Pennies from Heaven (öffnet in neuem Tab)">Pennies from Heaven</a></em></strong> auch schon gemeinsam vor der Kamera gestanden: </p>



<div class="wp-block-group"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">
<h1 class="wp-block-heading">”</h1>



<p class="has-medium-font-size"><em>Crosby spielt einen Troubadour, der sich für die weniger Begünstigten einsetzt und später ein Spukschloß erbt, das er in einen Nachtclub verwandelt. Hier betritt ein leger gekleideter Louis die Szene, und die beiden beginnen über die schwarze Minderwertigkeit und Unterwürfigkeit zu scherzen, bis Bing Louis einlädt, für ein Gehalt von zehn Prozent des Umsatzes in seinem neuen Club aufzutreten.<br> »Ist das genug?« fragt Bing.<br> »Nun, ja. Und nein«, antwortet Louis. »Wir sind sieben Mann in der Band. Und keiner von uns weiß, wie man zehn Prozent durch sieben teilt. Wenn Sie uns also sieben Prozent geben könnten. ..« Bing lacht sein vertrauliches Lachen und stimmt zu. Louis ruft: »Ich hab den Cats doch gesagt, daß Sie in Ordnung sind.«</em><sup><a href="https://slangtimes.com/2020-01-01/toleranz-offenheit-fuer-2020-zuviel-verlangt/#footnote_2_13807" id="identifier_3_13807" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Lawrence Bergren, Louis Armstrong">2</a></sup> </p>
</div></div>



<div style="color:#ddd" class="wp-block-atomic-blocks-ab-spacer ab-block-spacer ab-divider-solid ab-divider-size-1"><hr style="height:30px"></div>



<p>»Unterwürfigkeit« ist das Wort, auf das es hier ankommt. Und <strong>Louis Armstrong</strong> war ein Meister darin, wie ihm viele Schwarze zeitlebens und danach vorgeworfen haben. Ich zitiere aus einer anderen großen Amrstrong-Biographie: </p>



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<h1 class="wp-block-heading">”</h1>



<p class="has-medium-font-size"> <em>Somebody once said something to Billie Holiday about Armstrong’s ›tomming,‹ and she is supposed to have replied, “Yeah, but Pops toms from the heart.” It was an essential truth about Armstrong, and I am convinced that a lot of his appeal for so diverse an audience as he eventually gathered had to do with this willingness to be friendly, ingratiating, or, as was so often said, ›humble.‹ </em><sup><a href="https://slangtimes.com/2020-01-01/toleranz-offenheit-fuer-2020-zuviel-verlangt/#footnote_3_13807" id="identifier_4_13807" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="James Lincoln Collier, Louis Armstrong">3</a></sup> </p>
</div></div>



<div style="color:#ddd" class="wp-block-atomic-blocks-ab-spacer ab-block-spacer ab-divider-solid ab-divider-size-1"><hr style="height:30px"></div>



<p>Dieses »<strong>tomming</strong>« bezeichnet in einer Anspielung an den <strong>Onkel Tom</strong> aus der gleichnamigen Hütte<sup><a href="https://slangtimes.com/2020-01-01/toleranz-offenheit-fuer-2020-zuviel-verlangt/#footnote_4_13807" id="identifier_5_13807" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Onkel Toms Hütte">4</a></sup> eben dieses unterwürfige Verhalten amerikanischer Schwarzer, bei dem es gelinde gesagt um nichts Geringeres ging als ums nackte Überleben. </p>



<p>Und mag sein, dass Billie Holiday der Ansicht war, dieses Verhalten käme im Falle von Louis aus dem Herzen, was aber noch lange nicht heisst, dass einem Mann – einem Menschen – wie Armstrong das nicht bewusst gewesen sein sollte. Und dieser kleine Clip, auf den ich da heute im Rahmen meiner Wörterbucharbeit gestoßen bin, zeigt das mehr als deutlich. Wenn Sie noch mal reinhören wollen; die Szene ist der im Film eins zu eins nachgestellt, der Dialog an der entscheidenden Stelle ein Zitat. Als der Schwarze Posaunist ans Mikro tritt, übernimmt er – definitiv ironisch – Crosbys Text: </p>



<div class="wp-block-group"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">
<h1 class="wp-block-heading">”</h1>



<p class="has-medium-font-size"><em>Come on down here, Pops, don’t you wanna pick up on what’s left.</em> <sup><a href="https://slangtimes.com/2020-01-01/toleranz-offenheit-fuer-2020-zuviel-verlangt/#footnote_5_13807" id="identifier_6_13807" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Clip">5</a></sup>  </p>
</div></div>



<div style="color:#ddd" class="wp-block-atomic-blocks-ab-spacer ab-block-spacer ab-divider-solid ab-divider-size-1"><hr style="height:30px"></div>



<p>Dass die Schwarzen sich um das raufen dürfen, was übrigbleibt, ist hier über das Crosby-Zitat hinaus eine weitere pikante Anspielung, für die Armstrong seinen Musikerkollegen einen »silly boy« nennt, bevor er seinerseits zu einem liebenswerten Seitenhieb ausholt: </p>



<div class="wp-block-group"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">
<h1 class="wp-block-heading">”</h1>



<p class="has-medium-font-size"><em>Him, Bing Crosby in Technicolor.</em> <sup><a href="https://slangtimes.com/2020-01-01/toleranz-offenheit-fuer-2020-zuviel-verlangt/#footnote_5_13807" id="identifier_7_13807" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Clip">5</a></sup> </p>
</div></div>



<div style="color:#ddd" class="wp-block-atomic-blocks-ab-spacer ab-block-spacer ab-divider-solid ab-divider-size-1"><hr style="height:30px"></div>



<p>Keine Ahnung, wie das damals in den Vereinigten Staaten angekommen wäre, in Australien – lassen wir die dortigen Rassenprobleme mal außen vor – erntete er dafür ein, wenn auch alles andere als schallendes Lachen. </p>



<figure class="wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<p class="responsive-video-wrap clr"><iframe title="Bing Crosby &amp; Louis Armstrong - Now you has Jazz" width="1200" height="900" src="https://www.youtube.com/embed/FF2xTrTtkcA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
</div></figure>



<p>Wie gesagt, ich bin grade eben zufällig auf diesen Clip gestoßen, entsprechend spontan die Worte hier und naiv mein Aufruf: Nicht jeder »Andere« ist so talentiert wie Louis Armstrong, nicht jeder spielt die Unterwürfigkeit so gut wie er, aber das sollte auch nicht das Kritierium für unsere Offenheit »dem Anderen« gegenüber sein, ob er nun eine andere Hautfarbe hat oder einfach nur aus einem anderen Land hier bei uns Arbeit gesucht und gefunden hat. Falls Sie befürchten,  mit einer solchen Einstellung dazu beizutragen, dass »Deutschland sich abschafft«, dann frage ich mal allen Ernstes mit <strong><a rel="noreferrer noopener" aria-label="John Lennon (öffnet in neuem Tab)" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Imagine_(Lied)" target="_blank">John Lennon</a></strong>: Was wäre so schlimm daran, Länder lieber abzuschaffen, als sie wieder zu dem zurückzuführen, was sie die letzten Jahrhunderte über waren? <strong><em>Imagine!</em></strong> </p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_1_13807" class="footnote"><a href="https://www.amazon.de/Louis-Armstrong-Ein-extravagantes-Leben/dp/3251004670/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;keywords=louis+armstrong+laurence+bergreen&amp;qid=1577875266&amp;sr=8-1" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Lawrence Bergren, Louis Armstrong (öffnet in neuem Tab)">Lawrence Bergren, Louis Armstrong</a></li><li id="footnote_2_13807" class="footnote"><a rel="noreferrer noopener" href="https://www.amazon.de/Louis-Armstrong-Ein-extravagantes-Leben/dp/3251004670/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;keywords=louis+armstrong+laurence+bergreen&amp;qid=1577875266&amp;sr=8-1" target="_blank">Lawrence Bergren, Louis Armstrong</a></li><li id="footnote_3_13807" class="footnote"><a rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.amazon.de/Louis-Armstrong-James-Lincoln-Collier/dp/0195037278/ref=sr_1_fkmr0_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;keywords=JAMES+LINCOLN+COLLIER%2C+LOUIS+ARMSTRONG&amp;qid=1577876520&amp;sr=8-1-fkmr0" target="_blank">James Lincoln Collier, Louis Armstrong</a></li><li id="footnote_4_13807" class="footnote"><strong>Onkel <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Toms Hütte (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.amazon.de/s?k=onkel+toms+h%C3%BCtte+buch&amp;__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;crid=2N54YTYMW6HTA&amp;sprefix=onkel+tom%2Caps%2C193&amp;ref=nb_sb_ss_i_5_9" target="_blank">Toms Hütte</a></strong></li><li id="footnote_5_13807" class="footnote"><a rel="noreferrer noopener" href="https://www.youtube.com/watch?v=tPP4jrarsYU" target="_blank">Clip</a></li></ol>]]></content:encoded>
					
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