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	<title>Links - SlangGuy&#039;s Blog</title>
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	<description>Über Slang, Übersetzen &#38; die Sprache dazu</description>
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		<title>Internet – Paradies für Hörspielnarren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[SlangGuy]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Aug 2013 17:11:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Sind Sie auch so ein Hörspielnarr? Ich meine jetzt nicht die Teile, die man in beigen Reclam-Heftchen in der Schule lesen musste. Herrgottnochmal! Ein Hörspiel lesen? Das kann doch nur einer Dumpfbacke von Deutschlehrer in den Sinn kommen … Hörspiele muss man hören … Vorzugsweise mit geschlossenen Augen … in Stereo … und nächtens im [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5>Sind Sie auch so ein Hörspielnarr? Ich meine jetzt nicht die Teile, die man in beigen Reclam-Heftchen in der Schule lesen musste. Herrgottnochmal! Ein Hörspiel lesen? Das kann doch nur einer Dumpfbacke von Deutschlehrer in den Sinn kommen … Hörspiele muss man hören … Vorzugsweise mit geschlossenen Augen … in Stereo … und nächtens im Bett …</h5>
<p>Das <strong>Internet</strong> ist ist die Erfindung für Hörspielnarren. Als ich so jung war wie die Zipfel, die heute nicht Besseres zu tun haben, als sich auf Facebook und ähnlichen Foren fototechnisch im Suff zu präsentieren, da musste man allerhand Verrenkungen unternehmen, um ab und an mal das Familienradio in der Küche für sich zu bekommen. Aber das war, als würde jemand über die Schulter in deinem Buch mitlesen. Und als man dann mal einen Sommer lang Gläser gespült hatte, um sich einen Kofferradio mit Cassettenrecorder zu leisten, war man zwar unabhängig von der Familie, aber hörspieltechnisch immer noch auf das Programm des Bayerischen Rundfunks angewiesen. Na gut, im <strong>AFN</strong> gab’s einmal die Woche einen Gruselkrimi. Mittelwelle. Und <strong>France Inter</strong> hatte nachmittags einen kurzen Krimi. Da musste man aber mit verdammt spitzen Fingern an der Langwelle drehen. Und die Tonqualität war immer noch mau. Aber so richtig schlimm war das alles auch wieder nicht; es war eben der Stand der Technik, und man war froh, dass man üerhaupt was reinbekam.</p>
<p>Dann, viele Jahre später, kam der Satellitenfunk und mit ihm <strong>Astra Digital Radio</strong>. Da hatte man dann sage und schreibe sämtliche deutschen Rundfunkanstalten in der längst ordentlichen Stereoanlage. <span id="more-7208"></span>Da konnte man sich eine Zeitschrift mit dem schönen Namen <strong><em>Dampfradio</em></strong> abonnieren, in der Monat für Monat sämtliche deutschen Programme vorabgedruckt waren. Da ließ sich dann vorab studieren, ankreuzen, planen. Da gab’s zum ersten Mal Hörspiel satt.</p>
<p>Und dann kam das Internet. In dem eher unmerklich, allmählich auch alle Rundfunkanstalten des Erdenrunds Einzug hielten. Und seither hat man hröspieltechnisch ausgesorgt. Das Angebot ist schlicht nicht mehr zu schaffen. Da muss man einfach durchatmen und hier und da mal das Programm durchschauen. Zum Hören hat man meist auch eine ganze Weile Zeit. Und dann kann man natürlich auch wie anno dunnemals ein Hörspiel mitschneiden. Das geht mit dem PC bequemer denn je. Ich nehme dazu den <strong>Total Recorder</strong>.</p>
<p>Aber egal, wen deutsche Hörspiele interessieren, der findet das einschlägige Programmheft und vieles mehr auf <strong>www.hoerspiel.com</strong>. Hier bekommt man einen Überblick über alles, was im deutschen Radio an Hörspielen läuft. Und das in den verschiedensten Ordnungsschemata. Sehr praktisch ist der Tag-für-Tag-Plan, senderunabhänhig, einfach sehr praktsch nach Anfangszeiten sortiert. Unschlagbar.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.hoerspiel.com/"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-7268" alt="hörspiel" src="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2013/09/hörspiel.jpg" width="560" height="169" srcset="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2013/09/hörspiel.jpg 560w, https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2013/09/hörspiel-300x90.jpg 300w" sizes="(max-width: 560px) 100vw, 560px"></a></p>
<p>»Informationen zu <b>34584 Hörspiele</b>n vom ersten aus dem Jahr 1924 bis zu Hörspielen, die erst in der Zukunft zu hören sein werden«, gibt es auf www.hoerdat.de.&nbsp; Und natürlich haben alle unsere <strong>Sendeanstalten</strong> ihre eigenen Hörspielseiten, auf denen man neben den Sendeterminen auch noch Unmengen von Podcasts ziehen kann. So etwa der <strong>Bayerische Rundfunk</strong>: http://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/hoerspiel-und-medienkunst/podcasts/hoerspiel-pool/index.html. Und, um einen Favoriten von mir zu nennen, der <strong>WDR</strong>: http://www.wdr.de/radio/home/hoerspiel_feature/index.phtml. Da macht man sich am besten einen sauberen Lesezeichen-Ordner.</p>
<p>Englische Hörspiele findet der entsprechende geneigte Hörer auf dem besten Hörspielsender der Welt: <a href="http://www.bbc.co.uk/radio4extra/programmes/schedules/this_week" target="_blank">Radio 4extra von der BBC</a>. Hier werden sie 23/7 bedient. Von Charles Dickes, den Brontës über Holmes bis zu Bond. Ich habe hier die Chandler-Romane als Hörspiele gehört, die James Bond-Romane, Peter Whimsey, Poe, Ben Hur, Little Women …</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.bbc.co.uk/radio4extra/programmes/schedules/this_week"><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-7267" alt="bbc4" src="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2013/09/bbc4.jpg" width="560" height="131" srcset="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2013/09/bbc4.jpg 560w, https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2013/09/bbc4-300x70.jpg 300w" sizes="(max-width: 560px) 100vw, 560px"></a></p>
<p>Die Franzosen waren eine Zeitlang hinten dran oder einfach schwer zu finden, weil es bei unseren Nachbarn einfach kein handliches Wort für Hörspiel gibt. Jedenfalls keines, das sich so einfach im Web suchen ließe. Aber mit etwas Mühe stößt man auf die phantastische Hörspielsite von France Culture. Da gibt es die aktuellen Sachen und praktisch das gesamte Archiv zum Nachholen. Krimis, sehr viel sehr Literarisches und eine Menge Diskussionen zum Thema.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.franceculture.fr/emission-fictions-droles-de-drames"><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-7266" alt="FranceCulture" src="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2013/09/FranceCulture.jpg" width="560" height="218" srcset="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2013/09/FranceCulture.jpg 560w, https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2013/09/FranceCulture-300x116.jpg 300w" sizes="(max-width: 560px) 100vw, 560px"></a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Occupy vs. Che</title>
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		<dc:creator><![CDATA[SlangGuy]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 05:59:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Posters. Wer hatte nicht mal das eine oder andere an der Wand? Als Zeichen bloßer Vorlieben oder als Ausdruck eines, und sei es auch noch so vagen Prostests. Und immer auch als Schmuckstück. Che Guevara ist ein alter Favorit, der eher wieder an Beliebtheit gewonnen zu haben scheint; das »I Want You!«-Poster mit Uncle Sam [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_4526" aria-describedby="caption-attachment-4526" style="width: 231px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2012/02/occ62.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-4526 " title="occ6" src="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2012/02/occ62-231x300.jpg" alt width="231" height="300" srcset="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2012/02/occ62-231x300.jpg 231w, https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2012/02/occ62.jpg 618w" sizes="(max-width: 231px) 100vw, 231px"></a><figcaption id="caption-attachment-4526" class="wp-caption-text">Poster by Raina Dayne</figcaption></figure>
<h4>Posters. Wer hatte nicht mal das eine oder andere an der Wand? Als Zeichen bloßer Vorlieben oder als Ausdruck eines, und sei es auch noch so vagen Prostests. Und immer auch als Schmuckstück. Che Guevara ist ein alter Favorit, der eher wieder an Beliebtheit gewonnen zu haben scheint; das »I Want You!«-Poster mit Uncle Sam oder Frank Zappa auf dem Thron. Was die letzten Jahrzehnte anbelangt, bin ich da nicht so auf dem Laufenden. Aber in jüngster Zeit fielen mir im Web eine ganze Reihe grafisch hoch interessanter Plakate zu einem brandaktuellen Thema auf. Da sind richtig starke Sachen dabei. Graphisches zur und aus der Occupy-Bewegung…</h4>
<figure id="attachment_4532" aria-describedby="caption-attachment-4532" style="width: 231px" class="wp-caption alignright"><a href="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2012/02/occ11.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-4532 " title="occ1" src="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2012/02/occ11-231x300.jpg" alt width="231" height="300" srcset="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2012/02/occ11-231x300.jpg 231w, https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2012/02/occ11.jpg 618w" sizes="(max-width: 231px) 100vw, 231px"></a><figcaption id="caption-attachment-4532" class="wp-caption-text">Poster by B.L. Singelton</figcaption></figure>
<p>Als <a href="http://www.slangtimes.com/bernhardschmid/" target="_blank">Übersetzer </a>warte ich wieder mal. Diesmal auf ein Manuskript aus Amerika, genauer gesagt auf das jüngste Buch des Anthropologen <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/David_Graeber" target="_blank"><strong>David Graeber</strong></a>, das dann als Schnellschuss über die Bühne gehen muss. Alles steht in den Startlöchern, damit der Titel – so die Hoffnung aller Beteiligten – gleichzeitig mit dem Original in den Staaten erscheint. Da ist hier nicht nur Großreinemachen bei meinen PCs angesagt, da empfiehlt sich natürlich auch etwas Recherche vorab. Es soll um die Occupy-Bewegung gehen. Karten vom Ort der Handlung habe ich noch von der Übersetzung eines Bob Dylan-Titels im Herbst an der Wand: die <strong>Wall Street</strong> ist ja, zumindest von weit, weit oben gesehen, vom <strong>Greenwich Village</strong> gar nicht so weit entfernt. Und heute, nachdem sich das Village kein normaler Mensch und mit Sicherheit kein aufstrebender Künstler mehr leisten kann und die Mittellosen unter den Kreativen über den East River gezogen sind, ist die Entfernung auch gefühsmäßig nicht mehr so groß wie in den 50er- und 60er-Jahren.<span id="more-4483"></span></p>
<p>Und noch was verbindet die beiden Übersetzungen: Das <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Lincoln_Center" target="_blank"><strong>Lincoln Center</strong></a>, in deren Philarmonic Hall <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B0000DG069?ie=UTF8&amp;tag=slang-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3831130523&quot;" target="_blank"><strong>Bob Dylan</strong></a> 1964 ein großes Konzert absolvierte, und wo in der gegenüberliegenden Met letzten Herbst <strong>Philip Glass</strong>’ Gandhi-Oper <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Satyagraha" target="_blank"><em><strong>Satyagraha</strong></em></a><sup><a href="https://slangtimes.com/2012-02-10/occupy-vs-che/#footnote_1_4483" id="identifier_1_4483" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Laut Wikipedia „Festhalten an der Wahrheit“, ein von Ghandi selbst geprägtes Wort, das es zuvor in keiner indischen Sprache gab.">1</a></sup> wieder mal zur Aufführung kam. In deren Rahmen wiederum kam es – unter Mitwirkung des&nbsp; Komponisten aus dem East Village – zu einer symbolischen Besetzung der Met: <a href="http://latimesblogs.latimes.com/culturemonster/2011/12/composer-philip-glass-joins-occupy-lincoln-center-protest.html" target="_blank"><strong>Occupy Lincoln Center</strong></a>. Und diese war natürlich, und damit sind wir beim Thema, einer der zahlreichen Ableger der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Occupy_Wall_Street" target="_blank"><strong>Occupy Wall Street</strong></a>-Bewegung.</p>
<figure id="attachment_4536" aria-describedby="caption-attachment-4536" style="width: 440px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2012/02/occ3.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-4536 " title="occ3" src="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2012/02/occ3-300x300.jpg" alt width="440" height="440" srcset="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2012/02/occ3-300x300.jpg 300w, https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2012/02/occ3-150x150.jpg 150w, https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2012/02/occ3.jpg 900w" sizes="(max-width: 440px) 100vw, 440px"></a><figcaption id="caption-attachment-4536" class="wp-caption-text">Poster by Eric</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<p>Sieht ganz so aus, als hätte in den letzten Jahrzehnten in der westlichen Welt kaum etwas so viele Menschen auf die Straße und Kreative zum Stift getrieben wie die diversen <strong>Occupy-Bewegungen</strong>. Mag sein, dass ich nicht so aufgepasst habe, aber es scheint mir fast wie seit dem Vietnamkrieg nicht mehr. Vergleichbare Demonstrantionen gab es in jüngster Zeit nur in der arabischen Welt; nur hat das Tempo, in der die Ereignisse dort überschlugen, sicher dazu beigetragen, dass die Kreativen sich erst gar nicht an den Tisch setzen konnten, um was zu malen. Und wer da letztendlich gewinnen wird, muss sich ohnehin erst zeigen. Und ob es dann Poster geben wird. Die Fundamentalisten scheinen sich mir auf der ganzen Welt nicht eben durch die Produktion von Postern hervorzutun. Die haben ja schon ihre Probleme mit Karikaturen.</p>
<figure id="attachment_4540" aria-describedby="caption-attachment-4540" style="width: 231px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2012/02/occ7.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-4540  " title="occ7" src="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2012/02/occ7-231x300.jpg" alt width="231" height="300" srcset="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2012/02/occ7-231x300.jpg 231w, https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2012/02/occ7.jpg 618w" sizes="(max-width: 231px) 100vw, 231px"></a><figcaption id="caption-attachment-4540" class="wp-caption-text">Poster by Pat Apt</figcaption></figure>
<p>Von der <strong>Posterkultur</strong> her erinnert das Ganze wirklich mehr an die <strong>Sixties</strong>. Und Zeiten von Aufruhr umd Umbruch, so heißt es, haben immer große Poster hervorgebracht. »Revolution« ist ein Wort, mit dem man nicht mehr einfach so um sich wirft in unserer scheinbar in Beton gegossenen Welt, in den 1960ern schien sie in der Luft zu liegen. Die Ungerechtigkeit einer Situation wurde schon lange nicht mehr so stark empfunden wie dieser Tage. Selbst Altkanzler <strong>Helmut Schmidt</strong> weicht auf die Frage »Finden Sie denn die Einkommensverteilung in Deutschland noch gerecht?« nicht einfach aus: »Deutschland hat sich im Wesentlichen nach amerikanischem und englischem Beispiel gerichtet, und das ist eine negative Entwicklung.«<sup><a href="https://slangtimes.com/2012-02-10/occupy-vs-che/#footnote_2_4483" id="identifier_2_4483" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="ZEIT-Magazin Nr. 3, 12.1.2012, im Interview mit Giovanni di Lorenzo">2</a></sup> Und der Philosoph <strong>Peter Sloterdijk</strong> meinte im Kontext der Schuldendiskussion: »Ich habe einen anderen schlimmsten Fall [als eine Rezession] vor Augen, die <strong>vollkommene allgemeine Demoralisierung</strong>. Auf die steuern wir zu. … Die kollektive Demoralisierung ist schlimmer als eine vorübergehende Rezession je sein kann. … [Dieser] demoralisierende Effekt geht auch von der Tatsache aus, dass die leistungslosen Einkommen rasend schnell wachsen.«<sup><a href="https://slangtimes.com/2012-02-10/occupy-vs-che/#footnote_3_4483" id="identifier_3_4483" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Handelsblatt, Nr. 244, 16./17. Dezember 2011, Interview">3</a></sup> Womit wir nun sicher wieder in der Wall Street wären. Müssen da Poster wie das nebenstehende groß wundern?</p>
<p>Hier noch ein paar Beispiele.</p>
<p style="text-align: center;">~~~~~~~~~~~~~~~~~~~</p>
<table style="height: 170px; width: 470px;" border="0" align="center">
<caption><span style="font-family: comic sans ms,sans-serif;">bei occupy together</span></caption>
<tbody>
<tr>
<td style="text-align: center;">
<p></p><figure id="attachment_4544" aria-describedby="caption-attachment-4544" style="width: 205px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2012/02/occ2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-4544" title="occ2" src="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2012/02/occ2-205x300.jpg" alt width="205" height="300" srcset="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2012/02/occ2-205x300.jpg 205w, https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2012/02/occ2.jpg 548w" sizes="(max-width: 205px) 100vw, 205px"></a><figcaption id="caption-attachment-4544" class="wp-caption-text">Poster by Deanna L</figcaption></figure></td>
<td style="text-align: center;"></td>
<td style="text-align: center;">
<p></p><figure id="attachment_4545" aria-describedby="caption-attachment-4545" style="width: 214px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2012/02/occ4.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-4545" title="occ4" src="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2012/02/occ4-214x300.jpg" alt width="214" height="300" srcset="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2012/02/occ4-214x300.jpg 214w, https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2012/02/occ4.jpg 572w" sizes="(max-width: 214px) 100vw, 214px"></a><figcaption id="caption-attachment-4545" class="wp-caption-text">Poster by Jimmy</figcaption></figure></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Die hier gezeigten Posters gibt es bei <a href="http://www.occupytogether.org/downloadable-posters/" target="_blank">www.occupytogether.org</a> …</p>
<p style="text-align: center;">~~~~~~~~~~~~~~~~~~~</p>
<table style="height: 170px; width: 470px;" border="0" align="center">
<caption><span style="font-family: comic sans ms,sans-serif;">bei amazon.com</span></caption>
<tbody>
<tr>
<td style="text-align: center;"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B0000266JX?ie=UTF8&amp;tag=slang-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3831130523&quot;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-thumbnail wp-image-4547" title="satygraha" src="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2012/02/satygraha1-150x150.jpg" alt width="150" height="150" srcset="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2012/02/satygraha1-150x150.jpg 150w, https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2012/02/satygraha1-300x300.jpg 300w, https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2012/02/satygraha1.jpg 400w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"></a></td>
<td style="text-align: center;"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B000058UUO?ie=UTF8&amp;tag=slang-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3831130523&quot;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-thumbnail wp-image-4548" title="satygraha-dvd" src="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2012/02/satygraha-dvd-150x150.jpg" alt width="150" height="150" srcset="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2012/02/satygraha-dvd-150x150.jpg 150w, https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2012/02/satygraha-dvd.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"></a></td>
<td style="text-align: center;"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B0001TYUJC?ie=UTF8&amp;tag=slang-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3831130523&quot;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-thumbnail wp-image-4549" title="bob_AA300_" src="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2012/02/bob_AA300_-150x150.jpg" alt width="150" height="150" srcset="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2012/02/bob_AA300_-150x150.jpg 150w, https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2012/02/bob_AA300_.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"></a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_1_4483" class="footnote">Laut Wikipedia „Festhalten an der Wahrheit“, ein von Ghandi selbst geprägtes Wort, das es zuvor in keiner indischen Sprache gab.</li><li id="footnote_2_4483" class="footnote"><strong>ZEIT-Magazin</strong> Nr. 3, 12.1.2012, im Interview mit Giovanni di Lorenzo</li><li id="footnote_3_4483" class="footnote"><strong>Handelsblatt</strong>, Nr. 244, 16./17. Dezember 2011, Interview</li></ol>]]></content:encoded>
					
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		<title>Geschichten direkt aus der Quelle – Fiction Magazines</title>
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		<dc:creator><![CDATA[SlangGuy]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Sep 2010 06:13:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Selbstverständlich kann man von den meisten Autoren Anthologien ihrer Kurzgeschichten im Laden erstehen. Aber bei den heutigen Möglichkeiten, an die Quellen zu kommen, ist mir das mittlerweile zu langweilig. Das Web bietet dem Geduldigen längst die Möglichkeit, nach den Originalen dieser Geschichten zu stöbern, in eben den Magazinen, in denen sie zunächst erschienen sind. Derer [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5><a href="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2010/09/Conan-Doyle-01.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-2671" title="Conan Doyle 01" alt src="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2010/09/Conan-Doyle-01-205x300.jpg" width="205" height="300" srcset="https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2010/09/Conan-Doyle-01-205x300.jpg 205w, https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2010/09/Conan-Doyle-01-700x1024.jpg 700w, https://slangtimes.com/wp-content/uploads/2010/09/Conan-Doyle-01.jpg 752w" sizes="(max-width: 205px) 100vw, 205px"></a>Selbstverständlich kann man von den meisten Autoren Anthologien ihrer Kurzgeschichten im Laden erstehen. Aber bei den heutigen Möglichkeiten, an die Quellen zu kommen, ist mir das mittlerweile zu langweilig. Das Web bietet dem Geduldigen längst die Möglichkeit, nach den Originalen dieser Geschichten zu stöbern, in eben den Magazinen, in denen sie zunächst erschienen sind. Derer gab es wenn schon nicht ungezählte, so doch eine ganze Menge. Eine Hilfe beim Stöbern für den britischen Raum bietet dabei der <a href="http://www.philsp.com/homeville/fmi/blindex.htm" target="_blank"><strong>INDEX TO BRITISH POPULAR FICTION MAGAZINES</strong></a>, <strong>1880–1950</strong> von Mike Ashley und William G. Contento. Und wer sich das Suchen der Originale alter Geschichten nicht gleich zur Lebensaufgabe machen möchte, muss auch nicht die sechsbändige Ausgabe oder die CD-ROM des Index erstehen. Für einen ersten Einblick genügt das Stöbern auf der Website des Index.</h5>
<p>Nehmen wir zum Beispiel <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Arthur_Conan_Doyle" target="_blank"><strong>Sir Arthur Conan Doyle</strong></a>, den Erfinder des <strong>Sherlock Holmes</strong>, dessen <a href="https://slangtimes.com/2010-07-07/sir-arthur-conan-doyle-%E2%80%93-zum-80-todestag/" target="_self">80. Todestag</a> sich dieses Jahr jährte. Man findet seinen Namen im <a href="http://www.philsp.com/homeville/fmi/s803.htm#A25978" target="_blank">Index der gelisteten Stories</a> auf der Site. Das sieht dann etwa so aus: <span id="more-2667"></span></p>
<blockquote><p><strong>DOYLE, [Sir] ARTHUR (Ignatius) CONAN (1859–1930) (chron.)</strong></p>
<p>* * The Adventure of a Noble Batchelor [Sherlock Holmes], (ss) The Strand Apr 1892<br>
o Best Stories of All Time Apr 1926<br>
* * The Adventure of the Beryl Coronet [Sherlock Holmes], (nv) The Strand May 1892<br>
o Tauchnitz Magazine Jun 1892<br>
* * The Adventure of the Blue Carbuncle [Sherlock Holmes], (ss) The Strand Jan 1892; collected in Doyle’s The Adventures of Sherlock Holmes, Newnes, 1892; Harper, 1892.<br>
o Ellery Queen’s Mystery Magazine Apr 1951<br>
* * The Adventure of the Bruce-Partington Plans [Sherlock Holmes], (nv) The Strand Dec 1908; also as “The Bruce-Partington Plans”.<br>
* * The Adventure of the Cardboard Box [Sherlock Holmes], (ss) The Strand Jan 1893<br>
o Tauchnitz Magazine Apr 1893</p>
<p>etc. etc.</p></blockquote>
<p>Um nur ein Beispiel zu nennen. Sie finden auf der Site solche Auflistungen von jedem Autor, von dem Sie je gehört haben. Gelistet wird aber nicht nur nach Autoren, sondern auch nach den Titeln der Kurzgeschichten, chronologisch und nach Serien. Und selbstverständlich sind ähnliche Indices in Arbeit. Und das nicht nur für alten Kram, sondern durchaus auch auf der Höhe der Zeit, wenn Sie mal in den Index für <a href="http://www.philsp.com/homeville/MSF/0start.htm" target="_blank"><strong>Mystery Short Fiction: 1990–2007</strong></a> gucken wollen. Selbst eine Liste mit auf Magazine spezialisierten Antiquariaten bekommen Sie hier. Aber wir wollen uns ja nur am Sonntagvormittag beim Kaffee verlustieren. Also bleiben wir beim alten Kram.</p>
<p>Und für den gilt: Hat man diese Informationen erst einmal, so findet sich oft auch die gewünschte Geschichte im Web. So etwa folgende Geschichte von Arthur Conan Doyle aus der 100. Nummer des <em><strong>Strand Magazine</strong></em>: »The Story of the Latin Tutor«. Die phantastischen Illustrationen sind es, die mich überhaupt erst auf den Gedanken gebracht haben, nach so etwas zu suchen.</p>
<p style="text-align: left;">Falls Sie die Geschichte lesen wollen, Sie finden sie auch in <strong>Conan Doyles</strong> Anthologie <a href="http://www.archive.org/stream/roundfirestorie00doylgoog#page/n4/mode/2up" target="_blank"><strong><em>Round the Fire </em></strong></a></p>
<p style="text-align: left;">[nggallery id=7]</p>
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