SlangGuy's Blog ...

Lur­kio gets the monk on

Aus dem alten Loui­se Ren­ni­son-Thread des Slang­ti­mes-Forums:

~~~~~~~~~~~~~~~~~

Hi ihr!
jetzt muss ich aber wirk­lich mal. schon mal um euch chum­lies weih­nacht­li­ches zu wün­schen!!!
ich sags gleich die ers­te sei­te hats gleich total in sich. los gehts!

139: we snuck in nach­züg­ler, den die ande­ren nicht gefragt haben. bin wohl wie­der mal das dum­mie
139: it’s tough out the­re wie­so out the­re?
151: all-round idi­ot
151: lur­king like Lur­kio
151: gets the monk on
151: he loo­med up with
151: are you up for
151: snoo­ker need­le match
152: trol­led off
152: you are nood­ly nips LOL!!!
152: nice one wie geht das denn da bit­te rein?
153: twink­ly night
153: were anything to go by
ich weiß nicht, aber ich finds wie­der total schwie­rig! oder hab ich bloß die zehn blö­den sei­ten gekriegt?
154: that is luuur­ve for you luur­ve ist schon klar aber der gan­ze satz
154: def­fo top dra­wer
155: faba­roo­nie ist wahr­schein­lich wie­der eine neue vari­an­te von fab oder?
157: give it a bit of a go
159: it was like having a huge sno­ring fur coat on ROFL!!!

ich hof­fe ich hab nicht zu oft ver­tippt. also wun­der­ba­re weih­nach­ten an alle! Und an Slang Guy noch ein dickes DANKE dazu!!!
tschüs­si!
Kixie
*
Hi Kixie!
Dan­ke für die Weih­nachts­wün­sche! Und das dicke Dan­ke!

139: we snuck in : wir schli­chen uns rein : to sneak
139: it’s tough out the­re : “out the­re” sagt man, wenn man die gan­ze Welt da drau­ßen meint : it’s a jung­le out the­re
151: all-round idi­ot: rund­um, sozu­sa­gen, ein tota­ler Blöd­mann; “… vom Dienst” viel­leicht? “und über­haupt ein…”
151: lur­king like Lur­kio : rum­lun­gern oder irgend­wo lau­ern; und “Lur­kio” ist hier wie­der eine Anspie­lung auf die “io-“Namen in Shake­speares Rom & Jule
151: gets the monk on: ein­schnap­pen, ein­ge­schnappt sein: have a monk on; gran­tig sein, fins­ter drein­schau­en etc. eine Dia­lekt-Wen­dung
151: he loo­med up with : er kam auf mich zu; vor allem wenn man etwas als bedroh­lich emp­fin­det
151: are you up for : hast du Lust auf .… ?
151: snoo­ker need­le match : “need­le match” ist ein Spiel zwei­er ver­fein­de­ter Clubs — oder ein ganz wich­ti­ges Spiel
152: trol­led off : “troll­te sich” gibt’s ja auch im Deut­schen so schön
152: nice one  : sagt man, wenn einem gefällt, was der ande­re gemacht hat
153: twink­ly night : wenn die Ster­ne schön glit­zern
153: were anything to go by : wenn man nach … gehen konn­te; nach … zu gehen
154: that is luuur­ve for you so ist die Lie­be nun mal : “that’s … for you” kannst du alles ein­set­zen
154: def­fo top dra­wer : defi­ni­tiv spit­zen­mä­ßig — als aus dem obers­ten Schub … unten im Laden liegt der Schund
155: faba­roo­nie eine Vari­an­te von fab — genau!
157: give it a bit of a go : pro­bie­ren / es wenigs­tens pro­bie­ren (wenn auch viel­leicht halb­her­zig)

Mal kom­men paar schwie­ri­ge­re Sachen auf einen Schwung. Aber schau’s dir genau an, dann ist das Pro­blem beim nächs­ten Mal weg.
Guten Rutsch!
Cheers!
Slang Guy

**

Hi Kixie!

Dir das­sel­be wie Rihan­na. Nicht auf­hal­ten las­sen, wenn’s mal län­ger dau­ert!

194 : is Miri­am brea­king tho­se shoes in for a clown? man läuft Schu­he ein, damit sie rich­tig pas­sen; und Miri­am läuft eben schu­he für einen Clown ein – sie sind ihr offen­sicht­lich viel zu groß
195: still it pas­ses the time

195: Voi­la! Bob est l’on­cle! “and Bob’s your uncle” ist ein eng­li­sches Idi­om: und fer­tig ist die Lau­be, und fer­tig ist der Lack; und damit hat es sich etc. etc. Sagt man,wenn man etwas für eine Klei­nigt­keit hält, wenn etwas rasch erle­digt ist
196: things are hot­ting up in the Miss Wil­son and Rudi Kamy­er depart­ment : hot up als Phra­sal Verb ist geläu­fig, ja. Vor allem auch in der von der erahn­ten über­tra­ge­nen Bedeu­tung
196: for gla­mour work : eine von meh­re­ren Aus­drü­cken für “Schmin­ken” / “Make-up auf­le­gen”, die wir schon hat­ten
196: he snog­ged me among the mil­ling girls : zwi­schen all den Mäd­chen, die sich rund­um auf dem Schul­ge­län­de befin­den, die dort her­um­lau­fen ; “mil­ling” sagt man imer bei grö­ße­ren Men­schen­an­samm­mlun­gen
196: per­vy ist “per­vers” ja; klingt nur lus­ti­ger (& harm­lo­ser)
197: or anything to do with rudey-dudey or snog­gy-poos : mit schmut­zi­gen Wit­zen und Bus­sis ;
“poo” kann man Kin­dern gegen­über an alle mög­li­chen Wör­ter dran hän­gen
198: Lun­nern town  : ist ein­fach eine Aus­pra­che für “Lon­don”
198: What hap­pen­ed to the one for all and one for one and all in all fan­dan­go? : das ist das alte Mot­to der drei Mus­ke­tie­re : einer für alle, alle für einen – was ist dar­aus wohl gewor­den, fragt sie sich. Sind jetzt alle bloß noch ego­is­tisch? Alle außer sie selbst, ver­steht sich.

Wie gesagt, pos­tet ruhig, was sich bei euch ange­sam­melt hat. Ich komm schon dazu.
Cheers!
Slang Guy

**
Hi Kixie!

Zu dir auch noch schnell, damit’s hier wei­ter geht.

233: what larks : was für eine Gau­di . “What a lark!” ist ein häu­fi­ger und alter Aus­druck, wenn man eine tol­le Zeit hat
233: mixed up : durch­ein­an­der, wenn jd im Leben nicht so recht weiß, was er will
234: oh bug­ge­ra­ti­on: oh, Mist, so ein Mist und aller­hand ähn­li­che Aus­drü­cke, die Unwil­len signa­li­sie­ren

Dir auch: Nicht auf­hal­ten las­sen von mei­ner Saum­se­lig­keit!
Cheers!
Slang Guy

~~~

 
amslang_120 EXPLICIT

Einen Jahr­zehn­te alten [Feh­ler] habe ich neu­lich selbst ent­deckt, als ich mich in Bern­hard Schmids unent­behr­li­chem ›Ame­ri­can Slang‹-Wörterbuch … unter shit fest­ge­le­sen hat­te.
Har­ry Rowohlt, Die Zeit (17. Juni 2010)

~~~

Hin & wie­der tru­delt hier ein E‑Mail ein, das nach dem alten Slang­ti­mes-Forum fragt…

Nun, das hat mir lei­der ein Spam­mer zer­stört und ich hat­te ein­fach nie den Nerv, mir all die Arbeit noch mal zu machen. Ein paar Bro­cken sind aber noch erhal­ten, also schmeiß ich die hier mal in Postings. Wor­d­Press hat mitt­ler­wei­le auch ganz brauch­ba­re Foren, wenn also genü­gend Leu­te inter­es­siert sind, könn­te ich mich da mal umschau­en. Für die, die das Slang­ti­mes-Forum nicht kann­ten. Es konn­te dort jeder Fra­gen zur eng­li­schen, ame­ri­ka­ni­schen etc. Umgangs­spra­che stel­len. Vor allem mei­ne klei­ne Gemein­de von Loui­se Ren­ni­son-Lesern war mir recht ans Herz gewach­sen, weil die Mädels wirk­lich die dicken Bret­ter gebohrt haben. Also denn, hier und da ein Bro­cken…
Viel­leicht kann ich sogar mal hier und da was neu for­ma­tie­ren, um es les­ba­rer zu machen…
Wie auch immer, Enjoy!

Schreibe einen Kommentar

*

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.