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»Kanns­te mir das mal pim­pen?« (6)

Mit der Mtv-Serie Pimp my Ride, die seit 2004 welt­wei­ten Erfolg genießt, schließt sich denn der Kreis, geht es doch um das auf­fäl­li­ge Auto, etwas, das auch — man den­ke an den Zuhäl­ter­schlit­ten, den Lod­delof­fen, die Luden­schleu­der — bei unse­ren Zuhäl­tern seit jeher beson­de­ren Sta­tus geniest.
Und auch wenn wir gese­hen haben, dass unser pim­pen mei­len­weit weg ist von sei­nen eher unap­pe­tit­li­chen Anfän­gen, soll­te man nicht die Rap-Musik, das Geheim­nis hin­ter der welt­weiten Kar­rie­re des pimp ver­ges­sen. Es kommt nicht von unge­fähr, dass Rap­per Xzi­bit die Serie mode­riert. Und kaum betritt man die­sen Bereich, da wird es schon wie­der schwie­rig, eine Unter­schei­dung zu tref­fen zwi­schen dem über­tra­ge­nen pimp und dem aus dem Milieu. Ice‑T, ein Mit­er­fin­der des Gangs­ta-Rap, prahl­te ein­mal — vor sei­ner end­gül­ti­gen Wand­lung zum Enter­tai­ner — auf dem Jah­res­ball ame­ri­ka­ni­scher Luden in Las Vegas damit, noch immer genü­gend street cred zu haben, um ein paar Pferd­chen lau­fen zu las­sen, falls sich die Platten­karriere als Sack­gas­se erwei­sen soll­te; Snoop Dogg erklärt in jedem zwei­ten Song, was man zu tun hat — zuhau­en näm­lich -, damit die Wei­ber parie­ren. Schwer zu unter­schei­den wie gesagt, in ethi­scher, mora­li­scher, egal in wel­cher Hin­sicht. Aber das wäre dann The­ma für Über­le­gun­gen unter einem ande­ren Stich­wort, einem wei­te­ren Welt­erfolg aus dem glei­chen Stall, näm­lich der bitch.
»Kanns­te mir das mal pimpen?«

(Fort­set­zung von hier)

 

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