SlangGuy's Blog ...

Pseud­onym bit­te! (4.)

Soll­te jemand den 3. Akt die­ser Geschich­te suchen; ich habe den Bei­trag der Ein­fach­heit hal­ber gelöscht.

Der Grund?

Ich habe mich in mei­nem gerech­ten Zorn  etwas ver­ga­lop­piert & die ganz unten noch ein­mal zitier­te Rezen­si­on eines MARTEN bei amazon.com etwas vor­schnell mit der Per­son in Ver­bin­dung gebracht, der ich all das Unge­mach um die Slash-Über­set­zung zu ver­dan­ken habe. Sie ist jedoch, wie mir ein Anwalt im Namen von Herrn Brandt ver­si­chert, nicht von ihr.

Herr Brandt fühlt sich durch die paar Leu­te, die in den paar Tagen von amazon.com hier­her gefun­den haben könn­ten, im Ruf geschä­digt. Das war nicht mei­ne Absicht.

Nun, ich ent­schul­di­ge mich hier­mit dafür.

Nun aber zurück zu mei­nem Ruf.

Ich for­de­re Herrn Brandt noch ein­mal auf, hier – bei amazon.com, im Bör­sen­blatt, wo auch immer – Stel­lung zu neh­men & ein­fach zu sagen: »Ja, Herr Schmid, ich habe Ihre Über­set­zung ohne ›Frei­ga­be‹ (der Über­set­zer hat, das ist bran­chen­üb­lich, sei­ne Über­set­zung für den Druck frei­zu­ge­ben)  in Druck gege­ben. Sie haben die Über­set­zung nach Ablie­fe­rung des Manu­skripts nicht mehr gesehen.«

War­um?

Weil ich mich durch den Druck die­ser Über­set­zung unter mei­nem Namen ver­leum­det & geschäft­lich geschä­digt füh­le. Der Anwalt von Rock­buch hält das Gan­ze offen­bar für nicht so schlimm, schließ­lich sei­en Rezen­sio­nen nur Mei­nun­gen. Nun, das ist nicht sehr ana­ly­tisch. Es geht hier nicht um die sub­jek­ti­ven Mei­nun­gen der Rezen­sen­ten, was mei­ne Über­set­zung anbe­langt, son­dern um den objek­ti­ven Tat­be­stand einer offen­sicht­lich auf­fäl­li­gen Zahl von ortho­gra­phi­schen & ande­ren Feh­lern, die mich wie einen inkom­pe­ten­ten Schlam­per daste­hen las­sen. Dass da meh­re­re Lek­to­ren genannt wer­den, erweckt den Ein­druck, noch nicht ein­mal ein Heer von Lek­to­ren hät­ten da etwas zu ret­ten vermocht.

(Die Art, in der er jedes Gespräch über die Ange­le­gen­heit ver­wei­gert & mir die wei­te­re Zusam­men­ar­beit auf­ge­kün­digt hat, kommt erschwe­rend hinzu. )

Dann möch­te ich dar­auf ver­wei­sen, dass mir ein sol­cher Text nun sicher kei­ne Auf­trä­ge ein­brin­gen, son­dern in der Bran­che sehr wohl scha­den wird.

Oder anders rum:

Schließ­lich ent­geht mir die ›Wer­be­wir­kung‹ eines ordent­lich über­setz­ten & gut ver­kauf­ten Buches. Und die­se ist sehr wohl gericht­lich aner­kannt: »Den 100-pro­zen­ti­gen Auf­schlag [bei der Scha­den­er­satz­zah­lung] begrün­de­te das LG Mün­chen damit, dass ›die mit der Nen­nung sei­nes Namens ver­bun­de­ne  Wer­be­wir­kung nicht ein­grei­fen [konn­te] und dem Urhe­ber dadurch Fol­ge­auf­trä­ge ent­ge­hen kön­nen‹.« Land­ge­richt Mün­chen (Az. 7 O 8506/07)  (Es ging dabei um einen ande­ren Sach­ver­halt, sicher, aber das Prin­zip ist wohl dasselbe.)

Und viel­leicht ist ja ein Urteil in die­ser Rich­tung längst über­fäl­lig. Bin ich als Über­set­zer auf Gedeih & Ver­derb einem inkom­pe­ten­ten Ver­lags­men­schen aus­ge­lie­fert? Habe ich bei so tief grei­fen­den Ver­än­de­run­gen am Manu­skript noch nicht ein­mal das Recht auf die schlich­te Höf­lich­keit eines Anrufs: Wol­len Sie da Ihren Namen noch auf die­sem Buch sehen?

Der Voll­stän­dig­keit hal­ber: Ich habe dem Ver­lag noch ein­mal das Ange­bot gemacht, die  Über­set­zung auf der Basis mei­nes ursprüng­li­chen Manu­skripts zu repa­rie­ren. Abge­se­hen vom oben zitier­ten Anruf des Anwalts habe ich bis­lang nichts von den Leu­ten gehört.

Herr Brandt selbst droht in einem eige­nen E‑Mail an mich mit recht­li­chen Schrit­ten wegen der Ver­öf­fent­li­chung sei­ner Geschäfts­kor­re­spon­denz. Nun, vor Gericht wird er wohl dazu ste­hen müs­sen, und dann dür­fen die Zei­tun­gen sei­ne für die gan­ze Über­set­zer­zunft belei­di­gen­de Ant­wort wohl auch zitieren.

Nur der Ord­nung halber:

von 1 Kun­den fan­den die fol­gen­de Rezen­si­on hilfreich:

4.0 von 5 Sternen Eine ande­re Welt, 16. Okto­ber 2008

Von Mar­tenAlle mei­ne Rezen­sio­nen ansehen

Ich muss sagen, dass die­se Bio­gra­phie wirk­lich der Ham­mer ist. Für mich ist das Leben in L.A. wie eine ande­re Welt in die Slash hier tie­fe Ein­bli­cke gibt. Man­che Sachen klin­gen so ver­rückt, dass man kaum glaubt, dass sie war sind, aber war­um soll­te er lügen . Die Abschnit­te aus sei­nem Leben sind gut gewählt, das macht das Buch inter­es­sant und sorgt dafür das kei­ne Lan­ge­wei­le aufkommt.
Man soll­te aber ein klein wenig Guns N’Ro­ses Wis­sen haben und sich ein wenig im Rock aus­ken­nen, sonst gibt es vie­le Stel­len an denen man nichts versteht.

Denn Abzug gibts für Über­set­zer und die Recht­schreib­feh­ler. “Howe­ver” jedes­mal mit der Lexi­kon­stan­dard­über­set­zung “wie auch immer” zu über­set­zen wirkt schon ein wenig amateurhaft.
Aber das ist kein Grund sich die­ses tol­le Buch nicht zu kaufen.

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Mei­ne Ent­schul­di­gung vor allem auch an den “rich­ti­gen” Mar­tin. (Er soll­te sich aber an die eige­ne ›Nah­se fasen‹, bevor er ande­ren Recht­schreib­feh­ler vorwirft.)

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