Grenz­steu­er­satz oder Über­set­zen im grenz­de­bi­len Bereich

Wieder mal etwas Gegrantel zum Thema Übersetzen gefällig? Dann lassen Sie mich hier kurz – na gut, so kurz es eben bei einem geht, der seinen Beruf ernst nimmt –…

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Was heißt hier ›wet­tern‹?

Weihnachtliches von einem Simplicius... »Ihr seid grade eben um einiges reicher geworden.« Steuersenkung in den USA. Der erste politische Erfolg des menschenverachtenden Replikanten im Weißen Haus nützt – wen wollte…

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Mark Twain, Kolo­ni­al­gräu­el & Isla­mi­scher Staat

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Die ebenso allgegenwärtige wie gerechtfertigte Verteufelung mordlustiger islamistischer Schwachköpfe nahöstlicher Provenienz im ach so humanen Abendland – sprich Westen – lässt uns immer wieder gern vergessen, dass »wir« auch nicht…

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Maus vs. Track­ball – seid ihr bekloppt oder was?

Wir alle wis­sen, was wir am Maus­prin­zip an sich haben, dar­an besteht kein Zwei­fel. Wenn man bedenkt, dass Com­pu­ter mal ohne Ein­ga­be­mög­lich­kei­ten ange­fan­gen haben und über Loch­kar­ten u.ä. gefüt­tert wer­den muss­ten, ist das, was man heu­te damit inter­ak­tiv so machen kann, wirk­lich der rei­ne Wahn­sinn. Um so schlim­mer ist es da, wenigs­tens mei­ner Ansicht nach, dass die über­wie­gen­de Mehr­heit der Com­pu­ter­be­nut­zer, erstaun­li­cher­wei­se selbst das schlimm an der Label­seu­che erkrank­te Apple-Volk, am pri­mi­ti­ven Urtyp der Maus hän­gen- bzw. dabei ste­hen­ge­blie­ben ist, anstatt sich wei­ter­zu­ent­wi­ckeln, wie das der intel­li­gen­te Mensch so an sich hat…

Ich bin ja noch einer in Schwarz­weiß, was das Com­pu­tern angeht, MSDOS hieß das damals (wie ein Medi­ka­ment) und bern­stein­far­be­ne Schrift auf schwar­zem Hin­ter­grund war das Höchs­te an »augen­scho­nen­der« Inno­va­ti­on, wenn man für so was ordent­lich zu löh­nen bereit war. Dann kam Win­dows, und egal was Leu­te, die tat­säch­lich etwas von Com­pu­tern ver­ste­hen, 1 (mehr …)

  1. zu denen gehö­re ich nun wirk­lich nicht[]

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Inter­net – Para­dies für Hörspielnarren

Sind Sie auch so ein Hör­spiel­narr? Ich mei­ne jetzt nicht die Tei­le, die man in bei­gen Reclam-Heft­chen in der Schu­le lesen muss­te. Herr­gott­noch­mal! Ein Hör­spiel lesen? Das kann doch nur einer Dumpf­ba­cke von Deutsch­leh­rer in den Sinn kom­men … Hör­spie­le muss man hören … Vor­zugs­wei­se mit geschlos­se­nen Augen … in Ste­reo … und näch­tens im Bett …

Das Inter­net ist ist die Erfin­dung für Hör­spiel­nar­ren. Als ich so jung war wie die Zip­fel, die heu­te nicht Bes­se­res zu tun haben, als sich auf Face­book und ähn­li­chen Foren foto­tech­nisch im Suff zu prä­sen­tie­ren, da muss­te man aller­hand Ver­ren­kun­gen unter­neh­men, um ab und an mal das Fami­li­en­ra­dio in der Küche für sich zu bekom­men. Aber das war, als wür­de jemand über die Schul­ter in dei­nem Buch mit­le­sen. Und als man dann mal einen Som­mer lang Glä­ser gespült hat­te, um sich einen Kof­fer­ra­dio mit Cas­set­ten­re­cor­der zu leis­ten, war man zwar unab­hän­gig von der Fami­lie, aber hör­spiel­tech­nisch immer noch auf das Pro­gramm des Baye­ri­schen Rund­funks ange­wie­sen. Na gut, im AFN gab’s ein­mal die Woche einen Gru­sel­kri­mi. Mit­tel­wel­le. Und Fran­ce Inter hat­te nach­mit­tags einen kur­zen Kri­mi. Da muss­te man aber mit ver­dammt spit­zen Fin­gern an der Lang­wel­le dre­hen. Und die Ton­qua­li­tät war immer noch mau. Aber so rich­tig schlimm war das alles auch wie­der nicht; es war eben der Stand der Tech­nik, und man war froh, dass man üer­haupt was reinbekam.

Dann, vie­le Jah­re spä­ter, kam der Satel­li­ten­funk und mit ihm Astra Digi­tal Radio. Da hat­te man dann sage und schrei­be sämt­li­che deut­schen Rund­funk­an­stal­ten in der längst ordent­li­chen Ste­reo­an­la­ge. (mehr …)

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Deutsch-Ame­ri­ka­ni­sche Freund­schaft – Freun­de oder »Part­ner Drit­ter Wahl«?

Unse­re Freun­de & Ver­bün­de­ten, die Ame­ri­ka­ner, hören uns ab. Im gro­ßen Stil. Um die­se Ent­hül­lung macht man die­ser Tage einen Mord­sauf­riss. Aber so ganz schlau möch­te man nicht wer­den um das Gewe­se: Gilt es haupt­säch­lich der Tat­sa­che, dass die Ame­ri­ka­ner uns abhö­ren oder dass in die­sem Kon­text ruch­bar wur­de, dass sie uns angeb­lich als Part­ner »drit­ter Klas­se« sehen? Ich ver­mag das irgend­wie nicht so recht zu sagen. Ich mei­ne aber klä­ren zu kön­nen, dass die Auf­re­gung über Zwei­tes eher unan­ge­bracht ist und wir uns auf Ers­tes kon­zen­trie­ren kön­nen.

Zunächst mal die Stel­le aus dem Spie­gel, die für all den Lärm um nichts ver­ant­wort­lich scheint: 

Vor der Spio­na­ge­wut [der NSA] ist nie­mand sicher … Nur eine hand­ver­le­se­ne Grup­pe von Staa­ten ist davon aus­ge­nom­men, die die NSA als enge Freun­de defi­niert, Part­ner zwei­ter Klas­se („2nd par­ty“), wie es in einem inter­nen Papier heißt: Groß­bri­tan­ni­en, Aus­tra­li­en, Kana­da und Neu­see­land. Die­se Län­der sei­en für die NSA „weder Zie­le, noch ver­langt sie, dass die­se Part­ner irgend­et­was tun, was auch für die NSA ille­gal wäre“, heißt es in einem „streng geheim“ ein­ge­stuf­ten Doku­ment. Für alle ande­ren, auch jene Grup­pe von rund 30 Län­dern, die als Part­ner drit­ter Klas­se („3rd par­ty“) zäh­len, gilt die­ser Schutz nicht. „Wir kön­nen die Signa­le der meis­ten aus­län­di­schen Part­ner drit­ter Klas­se angrei­fen – und tun dies auch“, brüs­tet sich die NSA in einer inter­nen Prä­sen­ta­ti­on.” 1

Die Ame­ri­ka­ner haben als laut die­sem Arti­kel »Part­ner zwei­ter Klas­se« und »Part­ner drit­ter Klas­se«. Merk­wür­di­ger­wei­se scheint sich kei­ner so recht Gedan­ken dar­über gemacht zu haben, wer denn dann für die Ame­ri­ka­ner nun »Part­ner ers­ter Klas­se« sei­en. Die es die­ser Rech­nung nach ja eigent­lich geben müss­te. (mehr …)

  1. http://www.spiegel.de/spiegel/print/d‑101368241.html []

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Euro­pa? Logisch …

»Geord­ne­te Auf­lö­sung des Euro-Gebiets«? Ich will mich noch nicht mal damit befas­sen, ob das bis zur Auf­lö­sung Euro­pas an sich und zur Aus­ru­fung eines König­reichs Bay­ern füh­ren soll. Nach allem, was wir jetzt hin­ter uns haben? Tre­tet den Steu­er­hin­ter­zie­hern rund ums Mit­tel­meer in den Arsch, nicht zu ver­ges­sen allen ande­ren in allen ande­ren Staa­ten Euro­pas, und die Kar­re ist aus dem Dreck.

Nein, im Ernst. Man muss doch den Arsch offen haben, und zwar sperr­an­gel­weit, wenn man wie­der zurück will zu dümms­ter Klein­staa­te­rei. Und die­se Rück­kehr fängt mit der Rück­nah­me des Euro-Expe­ri­ments an…

»Ger­mans have not tas­te for peace.« Wis­sen Sie, woher das kommt? Dass der Deut­sche »kei­nen Sinn für den Frie­den« habe? Taci­tus hat das geschrie­ben, anno dun­nemals, in sei­ner Ger­ma­nia:

»Si civi­tas, in qua orti sunt, lon­ga pace et otio tor­peat, ple­ri­que nobi­li­um adu­le­scen­ti­um pet­unt ultro eas natio­nes, quae turn bel­lum ali­quod ger­unt, quia et ing­ra­ta gen­ti quies et faci­li­us inter anci­p­i­tia cla­re­s­cunt magnum­que comi­ta­tum non nisi vi bel­lo­que tuea­re …« 1

Man kann das jetzt kom­pli­zie­ren: (mehr …)

  1. Taci­tus, Ger­ma­nia, 14.2[]

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Ein Schuss und sie­ben Lei­chen wälz­ten sich in ihrem Blut…

So oder so ähn­lich, mei­ne ich, hieß es mal. (Oder bil­de ich mir das nur ein?) Ver­wechs­le ich das mit »Drin­nen saßen ste­hend Leu­te…«? Na, sei’s drum, jeden­falls haben wir eine Schwä­che für unter­halt­sa­men Mord und Tot­schlag. Solan­ge er auf Papier, Lein­wand oder Bild­schirm beschränkt bleibt. Logisch. Und wir sind uns ver­mut­lich alle einig, dass wir noch nie so mas­siv mit »fik­ti­ver« Bru­ta­li­tät bom­bar­diert wur­den wie heu­te. Aber war das tat­säch­lich jemals anders? Mal abge­se­hen davon, dass es nie sovie­le Autoren und Leser gab. Aber gra­de mal »sie­ben«? Dass ich nicht lache …

Wir sind ja alle damit aufgewachen:

Da Hero­des nun sah, daß er von den Wei­sen betro­gen war, ward er sehr zor­nig und schick­te aus und ließ alle Kin­der zu Beth­le­hem töten und an sei­nen gan­zen Gren­zen, die da zwei­jäh­rig und dar­un­ter waren, nach der Zeit, die er mit Fleiß von den Wei­sen erlernt hat­te. Mat­thä­us 2,16 1

Egal, ob wir nun katho­lisch oder evan­ge­lisch erzo­gen wur­den, die Weih­nachts­ge­schich­te ist uns wohl allen prä­sent. Mehr oder weni­ger. Und wo wir schon bei Kin­dern sind. Die Hexe aus Hän­sel und Gre­tel ist auch nicht von Pap­pe. Sie hät­te die Klei­nen auch noch schmack­haft gewürzt ver­tilgt. Wir ken­nen das, es ging uns allen genau­so zum einen Ohr rein wie zum ande­ren raus, die Bibel wie Grimms Mär­chen, mit all den ent­setz­li­chen Sachen, die da pas­sie­ren. Oder schlim­mer noch, sind wir nicht alle mit der Figur des ans Kreuz Geschla­ge­nen auf­ge­wach­sen? Ein Skan­dal? Hm. Ver­mut­lich wenn es Ted­dy oder Bar­bie gewe­sen wäre.

Trotz­dem kann man nicht umhin, sich hin und wie­der zu Ver­glei­chen gezwun­gen zu sehen. (mehr …)

  1. Luther Bibel (1912[]

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Das Bostoner Atten­tat als Whodunit

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Wor­in unter­schei­det sich der Anschlag an der Ziel­li­nie des Bostoner Mara­thons von prak­tisch allen ande­ren Atten­ta­ten unse­res begin­nen­den Jahr­hun­derts? Nun, offen­sicht­lich zunächst ein­mal dar­in, dass sich bis­lang nie­mand dazu bekannt hat. Und natür­lich hat man auch kei­nen Selbst­mord­at­ten­tä­ter, aus des­sen Per­son sich Rück­schlüs­se auf die Moti­ve zie­hen lie­ßen. Und dann natür­lich dadurch, dass – so zynisch sich das anhö­ren mag – für heu­ti­ge ame­ri­ka­ni­sche Ver­hält­nis­se die Zahl der Todes­op­fer, und die zäh­len nun mal, hin­ter dem längst Gewohn­ten zurück­bleibt. Und schließ­lich auch dadurch, dass kei­ne Schuss­waf­fen mit im Spiel waren. Gera­de Letz­te­res führt dazu, dass sich erst gar kei­ner genö­tigt sieht, die lang­sam alber­ne Dis­kus­si­on um Ame­ri­kas Schuss­waf­fen­ge­set­ze auf­zu­grei­fen. Man kann also direkt zum Clue­do-Teil, zum Rät­sel­ra­ten um die Täter­schaft über­ge­hen. Und, um ein eher sel­ten genutz­tes Kri­mi-Ele­ment ein­zu­füh­ren, zur Hoff­nung, dass der oder der es nicht war …

Kri­mi­freun­de wis­sen um die Maxi­me, dem Leser sei­en sämt­li­che Details nebst in Fra­ge kom­men­dem Per­so­nal eines Ver­bre­chens zu prä­sen­tie­ren. Im Fal­le des Atten­tats von Bos­ton ist in die­ser Hin­sicht das Spiel­feld offen und groß; sämt­li­che übli­chen Ver­däch­ti­gen kom­men in Fra­ge. Alles, was man hat, sind Tei­le der Mord­werk­zeu­ge. Ähn­lich wie in Clue­do Rohr­zan­ge, Ker­zen­leuch­ter, Strick etc. Der Tat­ort ist natür­lich auch bekannt, logisch. Da wird schon mal – beson­ders hier­zu­lan­de – viel rein­ge­le­sen und ganz offen­bar über­in­ter­pre­tiert, was Bos­ton angeht. Und natür­lich haben wir die Tat­zeit: den Patriot’s Day. Noch mehr Inter­pre­ta­ti­on in deut­schen Blät­tern, wo offen­bar in Ame­ri­ka die­sen Fei­er­tag kaum einer kennt und in Bos­ton prak­tisch nur von einem »Mara­thon Mon­day« die Rede zu sein scheint. Ob so etwas zum bzw. zu den Tätern führt, ist mehr als frag­lich. (mehr …)

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Schieß­wü­ti­ges Ame­ri­ka — recher­chefau­les Deutschland

In Ame­ri­ka (und letzt­lich nicht nur dort) kom­men zu vie­le Men­schen durch Schuss­waf­fen um, da sind wir uns einig. Und das gilt auch, ohne dass wir mit fal­schen Zah­len hoff­nungs­los über­trei­ben. Genau das macht näm­lich die Bericht­erstat­tung hier­zu­lan­de, wenn sie schreibt, es wür­den in den USA pro Jahr über 30.000 Men­schen erschos­sen. Das ist näm­lich falsch. Da wird ver­mut­lich, ganz im Trend der Zeit, nur irgend­wo abge­schrie­ben, anstatt an die Quel­le zu gehen. Und das ist doch in Zei­ten des Inter­nets nun wirk­lich nicht schwer.

Ich will hier nicht über Sachen reden, von den ich nichts ver­ste­he; ich habe kei­ne Ahnung, ob die Ame­ri­ka­ner nun zu vie­le Knar­ren zu Hau­se ste­hen haben oder noch immer zu wenig. Ein Blick nach Aus­tra­li­en könn­te natür­lich die Ansicht nahe legen, der Zusam­men­hang zwi­schen Zahl und vor allem Typ der Schuss­waf­fen in Prvia­t­be­sitz sei augen­fäl­lig, aber wie gesagt, ich habe kei­ne Ahnung, und gemut­maßt wird andern­orts genug. Man könn­te auch fra­gen, wie soll­te der Run auf die ört­li­chen Waf­fen­ge­schäf­te, wie wir ihn nach jedem Mas­sen­mord an einer Schu­le erle­ben, eben die­sem Tat­be­stand abhel­fen? Rei­ne Idio­tie, die ledig­lich den ein­schlä­gig phan­ta­sie­ren­den Kin­dern wei­te­re Waf­fen zur Ver­fü­gung stellt. Aber sei’s drum, hier geht’s nur um die Recher­che, die ein so wich­ti­ger Bestand­teil des Über­set­zens ist. Und den­noch offen­sicht­lich immer wie­der schwie­ri­ger als man mei­nen möchte.

Um in die­sem Fall an kor­rek­te – oder wenigs­tens offi­zi­el­le – Zah­len zu kom­men, ist rela­tiv (mehr …)

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Mei­nungs­bil­dung zur Mei­nungs­ma­che in Thril­ler-Form: Die Somalia-Doktrin

Ent­wick­lungs­hil­fe ja / nein? Soll der Staat was geben und falls ja wem? Soll man gar als krö­ten­ar­mer Pri­vat­mensch spen­den? Dass einem ein Thril­ler hier bei der Mei­nungs­bil­dung hel­fen soll­te, klingt im ers­ten Augen­blick viel­leicht etwas abwe­gig. Aber so etwas gibt’s. Und Sie kön­nen das, falls Sie wol­len, so gut wie umsonst nach­prü­fen. Alles, was Sie brau­chen, ist ein Kind­le-Rea­der und knapp drei Tacken fürs ers­te Buch. Einen Haudrauf von einem Ken­ner der Mate­rie, der Sie durch­aus zum Nach­den­ken anre­gen wird…

Wir haben das ja in der Schu­le gelernt, in Geo­gra­phie, wie ich mich erin­ne­re: Ent­wick­lungs­hil­fe ist gut. 1 Die bringt unge­mein was für die armen Unter­ent­wi­ckel­ten die­ser Welt. Und dann kam als Bei­spiel Rour­ke­la, das deut­sche Stahl­werk in Indi­en aus den 1950er-Jah­ren. Den hal­ben Urwald haben sie dafür abge­holzt. Super. Stadt­pla­nung auf dem Reiß­brett. Drei Dut­zend Dör­fer umge­sie­delt. Beein­dru­ckend, sicher, aber das war irgend­wie wohl auch die Kolo­nia­li­sie­rung der hal­ben Welt durch eine klei­ne Nord­see­insel, Herr­gott­noch­mal. Ich (mehr …)

  1. Ich spre­che von den 1960er-Jah­ren. Falls dem heu­te nicht mehr so ist, hin­ter­las­sen Sie gern einen Kom­men­tar…[]

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